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The First Six Books of the Elements of Euclid

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Beschreibung

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Die Elemente des Euklid waren bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts in unserem Kulturkreis das nach der Bibel meistgedruckte Buch, aber nie sah es besser aus als in der Ausgabe, die der exzentrische und recht geheimnisumwitterte Oliver Byrne (1810-1880), mutmaßlich Inspektor der Siedlungen ihrer Majestät Königin Victoria auf den Falklandinseln und Professor für Mathe und Maschinenbau an einer Ingenieursschule in Putney, London, 1847 im viktorianischen England herausbrachte. Aus seiner Idee, Euklid - verblüffend modern - zu visualisieren und Wort und Zahl durch leuchtende Farben zu ersetzen, entstand eines der denkwürdigsten und schönsten Bücher des 19. Jahrhunderts.

Rot, Gelb, Blau - und natürlich auch Schwarz - sind die Farben, die Byrne für die Figuren und Diagramme in seinem Geniestreich verwendet. Auf manchen Seiten sind nur Buchstaben und Zahlen in Farbe gedruckt und gleich winzigen Wildblumen auf den Seiten verstreut, auf anderen Quadrate, Dreiecke und Kreise. Das alles wirkt überaus ausdrucksstark, modern und scheint schon Mondrian, De Stijl und Konstruktivismus vorwegzunehmen. Wir haben dieses frühe Beispiel gelungener Datenvisualisierung, "das vielleicht schönste und zugleich skurrilste Mathebuch aller Zeiten" (FAZ), in einer handschmeichelnden Halbleinenausgabe neu aufgelegt - ein ästhetischer Hochgenuss und ein echter Booster für die grauen Zellen.

Über den Autor / die Autorin

Werner Oechslin studierte Kunstgeschichte, Archäologie, Philosophie und Mathematik, promovierte 1970 in Zürich und begann seine Lehrtätigkeit am MIT 1975. Bis zu seiner Habilitation 1980 unterrichtete er in Berlin, Genf und an der Harvard University. Von 1980–1984 lehrte er in Bonn und ist seit 1985 Professor an der ETH Zürich, wo er von 1986–2006 das Institut gta leitete. Sein Forschungsschwerpunkt bildet die Architekturtheorie und Kulturgeschichte der Architektur. Zuletzt erschien von ihm der Band Palladianismus. Andrea Palladio - Werk und Wirkung, Zürich 2008. Er ist Gründer der Bibliothek Werner Oechslin in Einsiedeln.

Zusammenfassung


Die
Elemente
des Euklid waren bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts in unserem Kulturkreis das nach der Bibel meistgedruckte Buch, aber nie sah es besser aus als in der Ausgabe, die der exzentrische und recht geheimnisumwitterte
Oliver Byrne
(1810–1880), mutmaßlich Inspektor der Siedlungen ihrer Majestät Königin Victoria auf den Falklandinseln und Professor für Mathe und Maschinenbau an einer Ingenieursschule in Putney, London, 1847 im viktorianischen England herausbrachte. Aus seiner Idee, Euklid – verblüffend modern – zu visualisieren und Wort und Zahl durch leuchtende Farben zu ersetzen, entstand
eines der denkwürdigsten und schönsten Bücher des 19. Jahrhunderts.

Rot, Gelb, Blau – und natürlich auch Schwarz – sind die Farben, die Byrne für die Figuren und Diagramme in seinem Geniestreich verwendet. Auf manchen Seiten sind nur Buchstaben und Zahlen in Farbe gedruckt und gleich winzigen Wildblumen auf den Seiten verstreut, auf anderen
Quadrate, Dreiecke und Kreise
. Das alles wirkt überaus ausdrucksstark, modern und scheint schon Mondrian, De Stijl und Konstruktivismus vorwegzunehmen. Wir haben dieses frühe Beispiel gelungener Datenvisualisierung,
„das vielleicht schönste und zugleich skurrilste Mathebuch aller Zeiten“ (FAZ)
, in einer handschmeichelnden Halbleinenausgabe neu aufgelegt –
ein ästhetischer Hochgenuss und ein echter Booster für die grauen Zellen.

Zusatztext

„Jeder Grafiker, Bücherfreund und Mathe-Nerd wird von Ehrfurcht ergriffen sein.“

Bericht

"Jeder Grafiker, Bücherfreund und Mathe-Nerd wird von Ehrfurcht ergriffen sein." The New York Times

Produktdetails

Autoren Oliver Byrne
Mitarbeit Werner Oechslin (Fotografien), Werner Oechslin (Herausgeber)
Verlag Taschen Verlag
 
Sprache Deutsch, Französisch, Englisch
Produktform Fester Einband
Erschienen 25.05.2022
 
EAN 9783836577380
ISBN 978-3-8365-7738-0
Seiten 396
Abmessung 216 mm x 39 mm x 261 mm
Gewicht 1720 g
Themen Geisteswissenschaften, Kunst, Musik > Kunst

Mathematik : Geschichte, Verstehen, Buchkunst, Buchgestaltung, TASCHEN, TASCHEN Verlag, Geschichte der Mathematik, Euklidische Geometrie

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