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Die Gesellschaft der Singularitäten - Zum Strukturwandel der Moderne

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Das Besondere ist Trumpf, das Einzigartige wird prämiert, eher reizlos ist das Allgemeine und Standardisierte. Der Durchschnittsmensch mit seinem Durchschnittsleben steht unter Konformitätsverdacht. Das neue Maß der Dinge sind die authentischen Subjekte mit originellen Interessen und kuratierter Biografie, aber auch die unverwechselbaren Güter und Events, Communities und Städte. Spätmoderne Gesellschaften feiern das Singuläre.
In seinem preisgekrönten soziologischen Bestseller untersucht Andreas Reckwitz den Prozess der Singularisierung, wie er sich zu Beginn des 21. Jahrhunderts in Ökonomie, Arbeitswelt, digitaler Technologie, Lebensstilen und Politik abspielt. Mit dem Anspruch einer Theorie der Moderne zeigt er, wie eng dieser Prozess mit der Kulturalisierung des Sozialen verwoben ist, welch widersprüchliche Dynamik er aufweist und worin seine Kehrseite besteht. Die Gesellschaft der Singularitäten kennt nämlich nicht nur strahlende Sieger. Sie produziert auch ihre ganz eigenen Ungleichheiten, Paradoxien und Verlierer. Eines der meistdiskutierten Bücher der letzten Jahre.

Inhaltsverzeichnis

Einleitung: Die Explosion des Besonderen
I. Die Moderne zwischen der sozialen Logik des Allgemeinen und des Besonderen
1. Die soziale Logik des Allgemeinen
2. Die soziale Logik des Besonderen
3. Kultur und Kulturalisierung
4. Die Transformation der Kultursphäre
II. Die postindustrielle Ökonomie der Singularitäten
1. Einzigartigkeitsgüter im Kulturkapitalismus
2. Kulturelle Singularitätsmärkte
III. Die Singularisierung der Arbeitswelt
1. Praktiken des Arbeitens und Organisierens in der creative economy
2. Die Selbst- und Fremdsingularisierung der Arbeitssubjekte
IV. Digitalisierung als Singularisierung: Der Aufstieg der Kulturmaschine
1. Die Technologie der Kulturalisierung
2. Kulturelle und maschinelle Singularisierungsprozesse
V. Die singularistische Lebensführung: Lebensstile, Klassen, Subjektformen
1. Der Lebensstil der neuen Mittelklasse: Erfolgreiche Selbstverwirklichung
2. Bausteine des singularistischen Lebensstils
3. Die Kulturalisierung der Ungleichheit
VI. Differenzieller Liberalismus und Kulturessenzialismus: Der Wandel des Politischen
1. Apertistisch-differenzieller Liberalismus und die Politik des Lokalen
2. Der Aufstieg des Kulturessenzialismus
Schluss: Die Krise des Allgemeinen?

Über den Autor / die Autorin

Andreas Reckwitz, geboren 1970, ist Professor für Allgemeine Soziologie und Kultursoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin und war Fellow im Thomas Mann House in Los Angeles. Sein Buch
Die Gesellschaft der Singularitäten
wurde 2017 mit dem Bayerischen Buchpreis ausgezeichnet und stand 2018 auf der Shortlist des Sachbuchpreises der Leipziger Buchmesse. 2019 erhielt er den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Zusammenfassung

Das Besondere ist Trumpf, das Einzigartige wird prämiert, eher reizlos ist das Allgemeine und Standardisierte. Der Durchschnittsmensch mit seinem Durchschnittsleben steht unter Konformitätsverdacht. Das neue Maß der Dinge sind die authentischen Subjekte mit originellen Interessen und kuratierter Biografie, aber auch die unverwechselbaren Güter und Events, Communities und Städte. Spätmoderne Gesellschaften feiern das Singuläre.
In seinem preisgekrönten soziologischen Bestseller untersucht Andreas Reckwitz den Prozess der Singularisierung, wie er sich zu Beginn des 21. Jahrhunderts in Ökonomie, Arbeitswelt, digitaler Technologie, Lebensstilen und Politik abspielt. Mit dem Anspruch einer Theorie der Moderne zeigt er, wie eng dieser Prozess mit der Kulturalisierung des Sozialen verwoben ist, welch widersprüchliche Dynamik er aufweist und worin seine Kehrseite besteht. Die Gesellschaft der Singularitäten kennt nämlich nicht nur strahlende Sieger. Sie produziert auch ihre ganz eigenen Ungleichheiten, Paradoxien und Verlierer. Eines der meistdiskutierten Bücher der letzten Jahre.

Zusatztext

»Den Lesern von Reckwitz' neuem Buch wird die Lektüre einiges abverlangen. Unbestreitbar ist, dass ihnen eine Fülle von neuen Einsichten, zum Teil brillanten Beschreibungen und glänzenden Formulierungen geboten wird.«

Bericht

»Reckwitz ... verzichtet auf kulturpessimistische Töne ... So viel kann man dem klugen Buch aber doch entnehmen: Ein Mehr an allgemeiner Regulierung, sei es im Wirtschaftlichen, sei es im Sozialen, bekäme der Gesellschaft der Singularitäten gut.« Manfred Koch NZZ am Sonntag 20180128

Produktdetails

Autoren Andreas Reckwitz
Verlag Suhrkamp
 
Sprache Deutsch
Produktform Taschenbuch
Erschienen 12.08.2019
 
EAN 9783518587423
ISBN 978-3-518-58742-3
Seiten 480
Abmessung 138 mm x 214 mm x 36 mm
Gewicht 590 g
Themen Sozialwissenschaften, Recht,Wirtschaft > Soziologie

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