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Die Briefe, 4 Bde. - Kritische Ausgabe in vier Bänden

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Beschreibung

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Ernst Barlach nimmt unter den Künstlern der Moderne einen besonderen Platz ein. Über Barlachs Der tote Tag befand Thomas Mann, es sei das »Stärkste und Eigentümlichste ..., was das jüngste Drama in Deutschland hervorgebracht hat«. Über seine Plastiken hielt Bertolt Brecht fest: »Sie haben viel Wesentliches und nichts Überflüssiges.« Als Neil MacGregor 2014 für seine Londoner Ausstellung »Deutschland - Erinnerungen einer Nation« nach einem ikonischen Exponat suchte, entschied er sich für Barlachs »Schwebenden« aus dem Güstrower Dom.
Anlässlich des 150. Geburtstages von Ernst Barlach erscheinen seine Briefe in einer vierbändigen Ausgabe. Sie enthält neu aus den Originalen transkribierte Texte mit einem kontextbezogenen Kommentar. Ein Viertel der gut 2200 Briefe wird hier zum ersten Mal veröffentlicht.
Mit den Briefen schrieb Barlach den Roman seines Lebens. Der Bogen reicht von Sinnsuche und Selbstaussprache über Künstlerwerdung und Meisterschaft bis hin zu Verzweiflung und Vereinsamung. Der alleinerziehende Vater gibt Nachricht, der selbstbewusste Künstler verhandelt, der Einzelgänger zieht sich zurück, der politisch interessierte Beobachter kommentiert. Der hier schreibt, ist belesen in vielen Literaturen, bewandert in der Kunst und begabt, von sich zu sagen. Er ist feinfühlig und unbescheiden, neugierig und starrsinnig, er bittet und ignoriert. In seinen Briefen wird Barlach kenntlich als Mensch.

Inhaltsverzeichnis

Briefe 1888-1917
Briefe 1918-1928
Briefe 1929-1934
Briefe 1935-1938
Nachträge
Nicht eindeutig datierbare Briefe
Anhang
Editionsbericht
Nachwort
Dank
Zeittafel zum Leben Ernst Barlachs
Verwandtschaftstafel der Familie Barlach
Chronologisches Verzeichnis der edierten Briefe
Erschlossene Korrespondenz
Siglen, Zeichen und Abkürzungen
Literaturverzeichnis
Verzeichnis der Abbildungen
Personenregister
Ortsregister
Werkregister

Über den Autor / die Autorin

Ernst Barlach wurde am 2. Januar 1870 in Wedel/Holstein geboren und war Bildhauer, Zeichner und Schriftsteller. Er starb am 24. Oktober 1938 in Rostock.
Holger Helbig ist Uwe Johnson-Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Rostock.
Karoline Lemke ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Arbeitsstelle Ernst-Barlach-Briefedition an der Universität Rostock.
Paul Onasch ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Arbeitsstelle Ernst-Barlach-Briefedition an der Universität Rostock.
Henri Seel ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Arbeitsstelle Ernst-Barlach-Briefedition an der Universität Rostock.

Zusammenfassung

Ernst Barlach nimmt unter den Künstlern der Moderne einen besonderen Platz ein. Über Barlachs
Der tote Tag
befand Thomas Mann, es sei das »Stärkste und Eigentümlichste …, was das jüngste Drama in Deutschland hervorgebracht hat«. Über seine Plastiken hielt Bertolt Brecht fest: »Sie haben viel Wesentliches und nichts Überflüssiges.« Als Neil MacGregor 2014 für seine Londoner Ausstellung »Deutschland – Erinnerungen einer Nation« nach einem ikonischen Exponat suchte, entschied er sich für Barlachs »Schwebenden« aus dem Güstrower Dom.


Anlässlich des 150. Geburtstages von Ernst Barlach erscheinen seine Briefe in einer vierbändigen Ausgabe. Sie enthält neu aus den Originalen transkribierte Texte mit einem kontextbezogenen Kommentar. Ein Viertel der gut 2200 Briefe wird hier zum ersten Mal veröffentlicht.


Mit den Briefen schrieb Barlach den Roman seines Lebens. Der Bogen reicht von Sinnsuche und Selbstaussprache über Künstlerwerdung und Meisterschaft bis hin zu Verzweiflung und Vereinsamung. Der alleinerziehende Vater gibt Nachricht, der selbstbewusste Künstler verhandelt, der Einzelgänger zieht sich zurück, der politisch interessierte Beobachter kommentiert. Der hier schreibt, ist belesen in vielen Literaturen, bewandert in der Kunst und begabt, von sich zu sagen. Er ist feinfühlig und unbescheiden, neugierig und starrsinnig, er bittet und ignoriert. In seinen Briefen wird Barlach kenntlich als Mensch.

Zusatztext

»... insgesamt 2215 Schriftstücke aus einem Zeitraum von 50 Jahren, wovon 395 Briefe erstmals publiziert werden! Mehr als 90 Archive, Museen, Nachlässe und Autographensammlungen wurden dafür konsultiert. Wenn man den Zeitraum der Bearbeitung von nur knapp vier Jahren bedenkt: eine editorische Meisterleistung.«

Bericht

»... der große Gewinn dieser Veröffentlichung besteht in ihrer Gesamtheit. Man kann Barlachs Entwicklung als Künstler folgen, als Mann, als Briefschreiber auch.« Cornlia Geißler Frankfurter Rundschau 20190102

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