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Umwelt und Herrschaft in der DDR - Politik, Protest und die Grenzen der Partizipation in der Diktatur

Deutsch · Fester Einband

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Beschreibung

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Die Umweltbilanz der DDR fällt bitter aus. Doch während die vorhandenen Umweltprobleme in den achtziger Jahren in einen unversöhnlichen Konflikt zwischen dem SED-Staat und Teilen der Gesellschaft mündeten, hatte die Situation gut zwanzig Jahre zuvor ganz anders ausgesehen. Die Verabschiedung des Landeskulturgesetzes im Jahr 1970 markierte einen Aufbruch, der nicht nur eine Verbesserung der Umweltsituation in Aussicht stellte, sondern auch gesellschaftliches Umweltengagement gezielt förderte.
Die Studie untersucht die Möglichkeiten und Grenzen der Aushandlung von Umweltfragen in der sozialistischen Diktatur. Der Fokus ist auf die politische Kommunikation in Eingaben, gesellschaftliche Initiativen und die verschiedenartigen Räume des Mitmachens gerichtet. Auf diese Weise ist es nicht nur möglich, die Hintergründe des ökologischen Niederganges jenseits teleologischer Deutungsmuster ausgewogen darzustellen, sondern auch die Vielfalt des Umwelthandelns im Staatssozialismus zu beleuchten.

Über den Autor / die Autorin

Dr. Christian Möller ist Historiker und arbeitet als Wissenschaftlicher Referent in der Planungsgruppe "Geschichte, Politik und Demokratie Nordrhein-Westfalens" des Landtages NRW.Dr. Gunilla Budde ist Professorin für Deutsche und Europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts und Vizepräsidentin an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.Dr. Dieter Gosewinkel ist Privatdozent für Neuere Geschichte an der Freien Universität Berlin.Prof. Dr. Paul Nolte ist Professor für Neuere Geschichte mit dem Schwerpunkt Zeitgeschichte an der Freien Universität Berlin.Dr. Alexander Nützenadel ist Professor für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte an der Humboldt-Universität Berlin.Prof. Dr. Hans-Peter Ullmann ist Professor für Neuere Geschichte am Historischen Seminar der Universität Köln.

Zusammenfassung

Die Umweltbilanz der DDR fällt bitter aus. Doch während die vorhandenen Umweltprobleme in den achtziger Jahren in einen unversöhnlichen Konflikt zwischen dem SED-Staat und Teilen der Gesellschaft mündeten, hatte die Situation gut zwanzig Jahre zuvor ganz anders ausgesehen. Die Verabschiedung des Landeskulturgesetzes im Jahr 1970 markierte einen Aufbruch, der nicht nur eine Verbesserung der Umweltsituation in Aussicht stellte, sondern auch gesellschaftliches Umweltengagement gezielt förderte.

Die Studie untersucht die Möglichkeiten und Grenzen der Aushandlung von Umweltfragen in der sozialistischen Diktatur. Der Fokus ist auf die politische Kommunikation in Eingaben, gesellschaftliche Initiativen und die verschiedenartigen Räume des Mitmachens gerichtet. Auf diese Weise ist es nicht nur möglich, die Hintergründe des ökologischen Niederganges jenseits teleologischer Deutungsmuster ausgewogen darzustellen, sondern auch die Vielfalt des Umwelthandelns im Staatssozialismus zu beleuchten.

Vorwort

Die Studie untersucht die Möglichkeiten und Grenzen der Aushandlung von Umweltfragen in der sozialistischen Diktatur.

Produktdetails

Autoren Christian Möller
Mitarbeit Gunilla Budde (Herausgeber), Diete Gosewinkel (Herausgeber), Dieter Gosewinkel (Herausgeber), Paul Nolte (Herausgeber), Paul Nolte u a (Herausgeber), Alexander Nützenadel (Herausgeber), Hans-Peter Ullmann (Herausgeber), Gunilla Budde (Herausgeber der Reihe), Dieter Gosewinkel (Herausgeber der Reihe), Paul Nolte (Herausgeber der Reihe), Alexander Nützenadel (Herausgeber der Reihe), Hans-Peter Ullmann (Herausgeber der Reihe)
Verlag Vandenhoeck & Ruprecht
 
Sprache Deutsch
Produktform Fester Einband
Erschienen 14.11.2019
 
EAN 9783525310960
ISBN 978-3-525-31096-0
Seiten 396
Abmessung 166 mm x 233 mm x 32 mm
Gewicht 781 g
Illustration mit 3 Abb. u. 5 Tab.
Serien Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft
Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft
Themen Geisteswissenschaften, Kunst, Musik > Geschichte > Zeitgeschichte (1945 bis 1989)

Umweltschutz, Umweltpolitik, Partizipation, Zeitgeschichte, Zweite Hälfte 20. Jahrhundert (1950 bis 1999 n. Chr.), Politik, Ostdeutschland, DDR, Soziale Probleme, Sozialarbeit, Soziale Auswirkungen von Umweltfaktoren, Politisches System: Totalitarismus und Diktatur, Natürliche Ressourcen, Energie und Umwelt, Umweltschützer und Umweltorganisationen, Geschichte DDR, Umweltgeschichte, Umweltbewegung, CPI, Umweltpolitik und Protokolle

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