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Der neunzigste Geburtstag - Ein ländliches Idyll

Deutsch · Fester Einband

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Beschreibung

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Eine Geschichte aus der deutschen Gegenwart

Wittenhagen in Brandenburg: Hedwig Leydenfrost lebt zusammen mit ihrem Bruder Leonhardt, einem pensionierten Bibliothekar, im Dorf ihrer Kindheit. Die Familie will im kommenden Sommer Hedwigs neunzigsten Geburtstag feiern und das Fest mit einer Spendenaktion für Flüchtlinge verbinden. Es ist das Jahr, in dem die Kanzlerin sagt: »Wir schaffen das.« Die Monate vergehen, es wird Winter und bitterkalt in der märkischen Provinz. Auf Eis und Schnee folgt die Schlehen- und Apfelblüte. Die Jahreszeiten wechseln sich ab, das große Fest für Hedwig Leydenfrost rückt immer näher. Der letzte Frühling, der letzte Sommer vielleicht nach einem langen Leben ...
Erstmals seit über dreißig Jahren, nach seinen hochgelobten autobiographischen und kulturgeschichtlichen Büchern über Brandenburg und Preußen, erzählt Günter de Bruyn wieder eine Geschichte aus der deutschen Gegenwart. Es ist eine bewegende Geschichte über das Leiden an der Politik, über den Wert unserer Erinnerung und eine fremd gewordene Zeit.

Über den Autor / die Autorin


Günter de Bruyn wurde am 1. November 1926 in Berlin geboren und lebte seit 1969 im brandenburgischen Görsdorf bei Beeskow als freier Schriftsteller. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Heinrich-Böll-Preis, dem Thomas-Mann-Preis, dem Nationalpreis der Deutschen Nationalstiftung, dem Eichendorff-Literaturpreis und dem Johann-Heinrich-Merck-Preis. Zu seinen bedeutendsten Werken gehören u.a. die beiden kulturgeschichtlichen Essays »Als Poesie gut« und »Die Zeit der schweren Not«, die autobiographischen Bände »Zwischenbilanz« und »Vierzig Jahre« sowie die Romane »Buridans Esel« und »Neue Herrlichkeit«. Zuletzt erschien bei S. Fischer der Titel »Der neunzigste Geburtstag« (2018). Günter de Bruyn starb am 4. Oktober 2020 in Bad Saarow.


Literaturpreise:


Heinrich-Mann-Preis (1964)


Lion-Feuchtwanger-Preis (1982)


Ehrengabe des Kulturkreises des Bundesverbandes der deutschen Industrie (1987)


Thomas-Mann-Preis der Stadt Lübeck (1989)


Heinrich-Böll-Preis der Stadt Köln (1990)


Ehrendoktor der Universität Freiburg (1990)


Großer Literaturpreis der Bayerischen Akademie der schönen Künste (1993)


Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung (1996)


Brandenburgischer Literaturpreis (1996)


Jean-Paul-Preis (1997)


Ehrendoktorwürde der Humboldt-Universität, Berlin (1998)


Ernst-Robert-Curtius-Preis für Essayistik (2000)


Friedrich-Schiedel-Literaturpreis (2000)


Nationalpreis der Deutschen Nationalstiftung (2002)


Jacob-Grimm-Preis für Deutsche Sprache (2006)


Hanns Martin Schleyer-Preis (2007)


Hoffmann-von-Fallersleben-Preis (2008)


Preis für deutsche und europäische Verständigung der Deutschen Gesellschaft e.V. (2010)


Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay (2011)

Zusammenfassung

Eine Geschichte aus der deutschen Gegenwart


Wittenhagen in Brandenburg: Hedwig Leydenfrost lebt zusammen mit ihrem Bruder Leonhardt, einem pensionierten Bibliothekar, im Dorf ihrer Kindheit. Die Familie will im kommenden Sommer Hedwigs neunzigsten Geburtstag feiern und das Fest mit einer Spendenaktion für Flüchtlinge verbinden. Es ist das Jahr, in dem die Kanzlerin sagt: »Wir schaffen das.« Die Monate vergehen, es wird Winter und bitterkalt in der märkischen Provinz. Auf Eis und Schnee folgt die Schlehen- und Apfelblüte. Die Jahreszeiten wechseln sich ab, das große Fest für Hedwig Leydenfrost rückt immer näher. Der letzte Frühling, der letzte Sommer vielleicht nach einem langen Leben ...


Erstmals seit über dreißig Jahren, nach seinen hochgelobten autobiographischen und kulturgeschichtlichen Büchern über Brandenburg und Preußen, erzählt Günter de Bruyn wieder eine Geschichte aus der deutschen Gegenwart. Es ist eine bewegende Geschichte über das Leiden an der Politik, über den Wert unserer Erinnerung und eine fremd gewordene Zeit.

Zusatztext

Ohne auch nur an einer Stelle gestrig oder gar gestelzt zu wirken, ist sein Stil wie gewohnt klar und präzise.

Bericht

In seinem ersten Roman seit über 30 Jahren erzählt Günter de Bruyn warmherzig und mit stiller Ironie von den Problemen unserer Gegenwart Dietmar Jacobsen Literaturkritik 20181206

Produktdetails

Autoren Günter Bruyn, Günter de Bruyn, Günter de Bruyn
Verlag S. Fischer Verlag GmbH
 
Sprache Deutsch
Produktform Fester Einband
Erschienen 26.09.2018
 
EAN 9783103973907
ISBN 978-3-10-397390-7
Seiten 272
Abmessung 130 mm x 209 mm x 22 mm
Gewicht 398 g
Themen Belletristik > Erzählende Literatur > Gegenwartsliteratur (ab 1945)

Familie, Alter, Asyl, DDR, Vergangenheit, Berlin, Landleben, Brandenburg, Familienleben, Flüchtlingspolitik, Flüchtlinge und politisches Asyl, Fest, Land, Mitläufer, Bundestagswahl, Idyll

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