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Königskinder - Roman

Alex Capus

Deutsch; Fester Einband
Verlag Hanser
 
Themen
Sprache Deutsch
Produktform Fester Einband
Erschienen 20.08.2018
 
EAN 9783446260092
ISBN 978-3-446-26009-2
Seiten 176
Abmessung 133 mm x 208 mm x 19 mm
Gewicht 299 g
Kundenbewertung 5 (2)

Als Max und Tina in ihrem Auto eingeschneit auf einem Alpenpass ausharren müssen, erzählt Max eine Geschichte, die genau dort in den Bergen, zur Zeit der Französischen Revolution, ihren Anfang nimmt.
Jakob ist ein Knecht aus dem Greyerzerland. Als er sich in Marie, die Tochter eines reichen Bauern, verliebt, ist dieser entsetzt. Er schickt den Jungen erst in den Kriegsdienst, später als Hirte an den Hof Ludwigs XVI. Dort ist man so gerührt von Jakobs Unglück, dass man auch Marie nach Versailles holen lässt. Meisterhaft verwebt Alex Capus das Abenteuer des armen Kuhhirten und der reichen Bauerntochter mit Max' und Tinas Nacht in den Bergen. Ein hinreißendes Spiel zwischen den Jahrhunderten. Alex Capus' schönste Liebesgeschichte seit "Leon und Louise".

Über den Autor

Alex Capus, geboren 1961 in der Normandie, lebt heute in Olten. Er schreibt Romane, Kurzgeschichten und Reportagen. Bei Hanser erschienen Léon und Louise (Roman, 2011), Fast ein bisschen Frühling (Roman, 2012), Skidoo (Meine Reise durch die Geisterstädte des Wilden Westens, 2012), Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer (Roman, 2013), Mein Nachbar Urs (Geschichten aus der Kleinstadt, 2014), Seiltänzer (Hanser Box, 2015), Reisen im Licht der Sterne (Roman, 2015) und Das Leben ist gut (Roman, 2016).

Bericht

"Guten Erzählern hört man zu, selbst wenn einen der Inhalt ihrer Geschichten nicht zu interessieren scheint. Alex Capus ist ein solcher Zauberer, der seit über zwanzig Jahren seine Leserinnen und Leser mit kleinen und grossen Begebenheiten bezirzt und noch das Nebensächlichste Funken schlagen lässt." Rainer Moritz, Neue Zürcher Zeitung, 12.09.18

"Der Panoramablick, der sich von dem von Capus gefahrenen Ballon aus über die historische Schweiz und das vorrevolutionäre Frankreich bietet, könnte kaum spektakulärer sein." Peter Jungwirth, Wiener Zeitung, 08.09.18

"Nicht nur eine tolle Liebesgeschichte, sondern auch ein Buch darüber wie großartig Lesen und Erzählen sind. ... Einfach schön!" Stefan Keim, WDR 4 Bücher, 04.09.18

"Wunderbar ist das Wechselspiel der Erzählungen aus zwei so verschiedenen Jahrhunderten. Capus erzählt unangestrengt, mit Sinn fürs sprechende Detail und mit enormer Erfindungskraft. Deshalb lassen wir uns so gern von ihm verführen." Manfred Papst, NZZ am Sonntag, 26.08.18

"Ein solcher Roman, der mehr ist als er vordergründig sagt, bietet eine intelligente wie kurzweilige Lektüre über Ambition und Funktion von Literatur ... Als Leser kann man bequem durch alle Welten und Zeiten gleiten. Und falls man selbst einmal in eine schwierige Situation gerät, gibt Alex Capus' Roman genug Stoff her, um dem zähen Warten auf Besserung mit Zuversicht zu begegnen." Björn Hayer, SPIEGEL online, 22.08.18

"Capus ist ein Meister der atmosphärischen Beschreibung. Er braucht nur wenige Worte, um anschaulich und detailreich, bisweilen deftig das Leben in den Bergen ebenso wie das vorrevolutionäre Leben vor und im Schloss von Versailles zu beschreiben. Man hat sofort ein Bild vor Augen. Seine knappen Schilderungen sind dicht und plastisch... Eine herzerwärmende, geradezu märchenhafte Erzählung." Johannes Kaiser, Deutschlandfunk Kultur, 18.08.18

"Ein raffinierter Roman, den man als Schmökernase genießen kann wie auch mit tinaeskem kritischem Bewusstsein... Capus zieht an seiner Prosa-Orgel alle Register. Schalmeiensüss, wenn er bei Jacob und Marie weilt. Scharfe Mixturen, wenn es um den nutzlosen, verblödeten Adel geht." Martin Ebel, Tages-Anzeiger, 16.08.18

Kundenrezensionen

Top oder Flop? - Schreib hier Deine Rezension!

  • von Castilleja vom 09. September 2018

    Eingeschneit!

    Max und Tina müssen die Nacht in ihrem Auto verbringen, weil sie trotz einer Straßensperre die Passstraße genommen haben. Zum Glück ist ihnen nichts passiert, aber sie stecken fest. Damit die Zeit schneller vergeht und Tina nicht so sehr an ihre Lage denken muss, erzählt Max ihre eine Geschichte. Die beiden sind seit vielen Jahren verheiratet, sind sich in den großen Angelegenheiten einig, streiten sich jedoch darüber, wann der Scheibenwischer angeschaltet werden muss und Ähnliches. Max erzählt die Geschichte des Kuhhirten Jakob, der Ende des 18. Jahrhunderts gelebt hat, genau dort, wo jetzt das Auto der beiden feststeckt. Jakob verliebt sich in die Bauerstochter Marie, die gesellschaftlich über ihm steht und ihr Vater ist gegen diese Verbindung. Doch Jakob und Marie geben nicht auf. Alex Capus hat es geschafft, diese beiden Erzählebenen gut zu verbinden, eine Leichtigkeit beim Lesen zu erschaffen, die den Leser neben Tina zu einem weiteren "Zuhörer" macht. Was entspringt der Fantasie von Max, was ist historische Realität? Und was denkt wohl der Steinbock darüber?

  • von anonym vom 22. August 2018

    Irgendwie märchenhaft

    Dieser Roman zeugt von viel Fantasie des Autors. Eigentlich sind in ihm zwei Geschichten enthalten. In der Gegenwart bleibt das Ehepaar Max und Tina im Auto hoch oben in den Schweizer Bergen im Schnee stecken. Um einander die Zeit bis zum Eintreffen der Schneefräse am nächsten Morgen zu vertreiben, erzählt seiner Frau die Geschichte vom armen Kuhhirten Jakob und seiner Liebsten, der Bauerstochter Marie, aus dem Greyerzerland in den 80er Jahren des 18. Jahrhunderts. Der Vater ist gegen die Heirat und Jakob verdingt sich zunächst beim Militär und dann als Kuhhirte bei der Schwester Ludwig des XVI auf Schloss Versailles, wohin Jakob schließlich Marie nachholen darf. Die Geschichte von Jakob und Marie klingt erfunden und trotzdem irgendwie wahr, da Jakob ihren Wahrheitsgehalt auch immer wieder seiner Tina zu beweisen versucht. Sie ist so fantasievoll erzählt, dass es ein Vergnügen macht sie zu lesen. Das eigentlich Faszinierende ist, dass sie zeitlich in das Geschehen rund um die Französische Revolution eingebettet ist und so manch interessanter historischer Aspekt über diese eingeflochten ist, wie etwa der Aufstand der Pariser Marktweiber. Die Geschichte betreffend Max und Tina ist ebenfalls wunderbar. Sie führen herrlich kontroverse Dialoge um Kleinigkeiten. Dennoch lässt sich aus jedem Satz herauslesen, dass es sich um ein altes Ehepaar handelt, welches einander noch immer sehr zugetan ist. Ein tolles Buch. Schade nur, dass es relativ dünn ist.