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Mit der Akribie des Wissenschaftlers recherchiert, mit der Eleganz des Romanciers geschrieben - ein Leseabenteuer aus dem Bereich der Wissenschaftsgeschichte.
Im Jahre 1792, mitten im Chaos der Französischen Revolution, sind zwei Astronomen akribisch dabei, eine ebenso weit reichende Revolution, nicht nur in der Geometrie, einzuläuten. Sie wollen das bislang herrschende Gewirr von unterschiedlichen Maßen und Gewichten durch ein demokratisches, metrisches System ersetzen. Das so genannte Meter soll von der Krümmung der Erde abgeleitet, exakt berechnet und zum Maß aller Dinge werden. Dieses ehrgeizige Vorhaben gerät zum gefährlichen Abenteuer. Beim Vermessen des französischen Meridianbogens schleicht sich zwischen zehntausenden präziser Daten ein kleiner, aber verhängnisvoller Fehler ein. Der zunächst verschwiegene Rechenfehler gerät einem der Wissenschaftler zum persönlichen Schicksal. Doch am Ende wurde gerade durch diesen Fehler die Wissenschaft revolutioniert. Die Welt erhielt ein neues Maß, das heute 95 Prozent aller Menschen nutzen und die Welt zusammenwachsen ließ.
Ken Alder erzählt von menschlicher Erfindungsgabe und der sinnlichen Leidenschaft für Zahlen. Ein Sachbuch, das buchstäblich neue Maßstäbe setzt.
Über den Autor / die Autorin
Ken Alder studierte Physik in Harvard, Promotion 1991 in Wissenschaftsgeschichte. Seitdem Lehre u. a. an der Northwestern University. Erste Romanveröffentlichung 1987, erstes Sachbuch 1997 mit dem Thema Französische Revolution und ihre Auswirkungen auf Wissenschaft und Militärtechnik. 1998 ausgezeichnet dafür mit dem Dexter Prize.
Zusammenfassung
Bericht
"Ein banales Ding (der Meter) mit einer fantastischen Geschichte. Der amerikanische Wissenschaftshistoriker Ken Alder hat sie ausgegraben und ein Buch daraus gemacht. 'Das Maß der Welt - Die Suche nach dem Urmeter' heißt das Werk. Ein Thriller." (Stern (Nr. 50/ 4.12.2003)
"Wie ein kleiner Rechenfehler Ordnung und Maß in die Welt brachte. Die spannende Geschichte des Urmeters." (Focus)
"Diese Geschichte eines wissenschaftlichen Irrtums, der nie korrigiert wurde, hat Ken Alder als Wissenschaftsthriller verpackt in seinem Buch exakt und meisterhaft nacherzählt." (STZ, 05.12.2003)