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Scythe - Der Zorn der Gerechten - Band 2

Deutsch · Fester Einband

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Beschreibung

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Der zweite Band der großen »Scythe«-Trilogie von New-York-Times-Bestseller-Autor Neal Shusterman

Citra hat es geschafft.
Sie wurde auserwählt und als Scythe entscheidet sie jetzt, wer leben darf und wer sterben muss.

Doch als wenn das nicht schon schwer genug wäre, übernehmen skrupellose Scythe die Macht und stellen neue Regeln auf. Die wichtigste Regel lautet, dass es ab jetzt keine Regeln mehr gibt.

So beginnt Citras Kampf für Gerechtigkeit.
Ein Kampf, den sie nur gemeinsam gewinnen kann mit ihrer großen Liebe Rowan.

Über den Autor / die Autorin










Neal Shusterman, geboren 1962 in Brooklyn, ist in den USA ein Superstar unter den Jugendbuchautoren. Er studierte in Kalifornien Psychologie und Theaterwissenschaften. Alle seine Romane sind internationale Bestseller und wurden vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem National Book Award.

Pauline Kurbasik, geboren 1982 in Landau, studierte Romanistik, Anglistik und Linguistik sowie Literaturübersetzen. Sie übersetzt Bücher aus dem Englischen und Französischen und lebt in Köln. 


Zusammenfassung

Der zweite Band der großen »Scythe«-Trilogie von New-York-Times-Bestseller-Autor Neal Shusterman

Citra hat es geschafft.
Sie wurde auserwählt und als Scythe entscheidet sie jetzt, wer leben darf und wer sterben muss.

Doch als wenn das nicht schon schwer genug wäre, übernehmen skrupellose Scythe die Macht und stellen neue Regeln auf. Die wichtigste Regel lautet, dass es ab jetzt keine Regeln mehr gibt.

So beginnt Citras Kampf für Gerechtigkeit.
Ein Kampf, den sie nur gemeinsam gewinnen kann mit ihrer großen Liebe Rowan.

Zusatztext

[...] ich konnte kaum von diesem Buch lassen. Es übte einfach eine ungeheure Faszination und einen wahnsinnigen Sog beim Lesen auf mich aus, [...].

Bericht

Selten habe ich mich so auf eine Fortsetzung gefreut, denn der Auftakt hat mich bereits perfekt unterhalten. [...] Das Buch ist dramatisch, aufregend und überraschend. Merlins Bücherkiste 20180314

Produktdetails

Autoren Neal Shusterman
Mitarbeit Pauline Kurbasik (Übersetzung), Kristian Lutze (Übersetzung)
Verlag FISCHER Sauerländer
 
Originaltitel Scythe - Thunderhead
Sprache Deutsch
Produktform Fester Einband
Erschienen 14.03.2018
 
EAN 9783737355070
ISBN 978-3-7373-5507-0
Seiten 544
Abmessung 148 mm x 219 mm x 48 mm
Gewicht 834 g
Serien Scythe
Scythe
Themen Kinder- und Jugendbücher > Jugendbücher ab 12 Jahre

Ausbildung, Leben, Tod, Verantwortung, Zukunft, Gerechtigkeit, Sterben, Unsterblichkeit, empfohlenes Alter: ab 14 Jahre, Dystopie, Jugendbuch, Sense, Kinder/Jugendliche: Spekulative, utopische und dystopische Literatur, Lebensende, Tribute von Panem, 2. Band, Hunger Games, Sensenmann, Rowan, Citra

Kundenrezensionen

  • Wow! Einfach wow!

    Am 18. April 2018 von Hortensia13 geschrieben.

    Nachdem Citra zur Scythe Anastasia gekürt wurde, beginnt nun ihr Leben als Junior-Scythe bei Scythe Marie Curie und sie muss nun ihren Weg mit dieser neuen Identität finden. Doch die Welt ist nicht mehr sicher, wie sie scheint. Citra muss den Kampf aufnehmen, für eine gerechte Welt und sogar für ihr eigenes Leben, dass bedroht. Dabei stösst sie auf die Spur einer Verschwörung, die die Welt zu erschüttern droht. Der zweite Band der großen 'Scythe'-Trilogie von New-York-Times-Bestseller-Autor Neal Shusterman ist eine sehr gelungene Fortsetzung. Er versteht sich wirklich die Geschichte so fein zu verknüpfen, dass es den Leser nur so packt. Der Schluss ist so unerwartet und fulminant, dass man das nachfolgende Buch kaum noch abwarten kann. Sehr empfehlenswerte, futuristische Fantasyreihe!

  • Spannende Geschichte zur (fast) perfekten KI

    Am 17. April 2018 von Katharina W geschrieben.

    Die Welt de Menschen ist perfekt. Hunger, Krankheiten und auch der Tod sind abgeschafft, eine warmherzige KI (Künstliche Intelligenz), der Thunderhead, überwacht den gesamten Planeten und kümmert sich um alle Bedürfnisse. Um Überbevölkerung zu verhindern, gibt es die Scythes, außerwählte Menschen, die gezielt Menschen "nachlesen", also endgültig töten. Und so wie in modernen Gesellschaften Kirche und Staat getrennt sind, besteht auch zwischen dem Thunderhead und den Scythes eine strikte Trennung. Der Thunderhead kann daher auch nicht eingreifen, als zwischen den Scythes ein gefährlicher Machtkampf entbrennt. Scythes- der Zorn der Gerechten ist Teil zwei einer dreiteiligen Geschichte. Ich hatte den ersten Teil zuvor nicht gelesen (was ich jetzt nachholen werde), hatte aber keine Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden. Neal Shusterman, der Autor des Buches, schreibt vor allem Jugendbücher, was man dem vorliegenden Roman sprachlich durchaus anmerkt. Er ist eher leicht zu lesen, wirkt aber trotzdem an keiner Stelle primitiv. Allerdings wurden lange Beschreibungen ausgespart, der erzählerische Fokus liegt auf dem Vorantreiben der Geschichte. Und diese hat es in sich. Das Buch vereint zahlreiche interessante Themen, von denen jedes einzelne für ganze Abhandlungen geeignet wäre. Fragen zum Fortschritt, der Überwachung, und künstlicher Intelligenz werden genauso aufgeworfen wie Fragen zu Demokratie und menschlichen Bedürfnissen. Trotzdem driftet das Buch nie ins Philosophische ab, sondern bietet von der ersten bis zu letzten Seite eine nervenaufreibende, actionreiche und teilweise auch berührende Geschichte. Wer phantastischer Literatur nicht gänzlich abgeneigt ist, findet in dem Buch eine kurzweile und intelligente Geschichte. Klare Empfehlung.

  • Würdiger Folgeband

    Am 17. April 2018 von susiuni geschrieben.

    Neal Shusterman hat mit dem Scythetum eine neue Welt geschaffen. Der Mensch erfährt keinen natürlichen Tod mehr, Krankheiten und Unfälle sind ausgerottet, die Wissenschaft hat einen großen Sprung erfahren. Großmütter lassen sich auf u30 resetten, gründen eine neue Familie, ... Da ist absehbar, irgendwann würde die Welt mehr als überbevölkert sein. Da kommen die Scythe ins Spiel,. Nach einer gewissenhaften Selektion und einjähriger Ausbildung dürfen die Scythe nachlesen. Ein hübsches Wort für gezielten Mord. Das allein ist schon spannend genug. Während im ersten Buch die Hintergründe dieser Idee beschrieben werden und die Konflikte zwischen zwei rivalsierende Scythe-Gruppen entflammen, spitzen sich diese im zweiten Band zu. Außerdem lernen wir neue Ideenkozepte kennen. Neben den Tonisten treten nun die Widerlinge als eigene Gesellschaftsform ins Licht. Was hat mir an diesem Buch gefallen? Es ist weniger blutig als Teil 1. Wobei dennoch schaurige Nachlesemethoden beschrieben werden. Mit den neuen Figuren (z.B. Greysson) habe ich mich anfänglich schwer getan, doch diese schnell ins Herz geschlossen. Was hat mir weniger gut gefallen? Ich habe die Tagebucheinträge der Scythe vermisst. Immer nur vom Thunderhead zu lesen, hat mich ein wenig gelangweilt. Insgesamt habe ich die Dynamik aus dem ersten Band vermisst. Die Story hat sich um einiges schleppender vorangezogen. Fazit: Wennauch ein wenig schwächer als der 1. Band ein würdiger Nachfolger der große Lust auf den Abschlussband macht.

  • Ein grandioser zweiter Band!

    Am 17. April 2018 von Charline K. geschrieben.

    Zum Anfang hat mir leider der Schreibstil nicht so gut gefallen wie im ersten Band, es wurde etwas ausschweifender und faselnd geschrieben. Zum Glück hat sich das nach dem ersten Abschnitt gelegt und der tolle Schreibstil von Neal Shusterman kam wieder zum Vorschein. Es geht spannend weiter mit Citra und Rowen, wir lernen auch viele neue Charaktere kennen die eine große Rolle in dieser Geschichte spielen. Natürlich ist auch wieder der Thunderhead dabei und dieses mal kommt er einem immer menschlicher vor. In diesem Band sind die Texte zwischen den Kapitel meistens aus der Sicht des Thunderbirds und wir bekommen nun all seine Gedanken mit. Ich fand diesen Band wieder toll umgesetzt und durch seine verrückten Wendungen war er durchweg spannend. Der Schluss war ein Tanz der Gefühle und so unerwartet, dass man sofort mit dem dritten Band weiterlesen möchte. Ich bin gespannt wie es weitergeht und hoffe, dass die Wartezeit bis der dritte Band erscheint nicht so lange ist!

  • aufregender, ereignisreicher zweiter Teil, der imm

    Am 16. April 2018 von Anja geschrieben.

    Achtung: 2. Teil der Reihe. Inhaltliche Spoiler zum Vorgänger vorhanden Seit den Ereignissen des ersten Bandes (→ Hüter des Todes) scheinen bereits einige Monate vergangen zu sein, die Wege der bekannten Figuren werden aufgegriffen und fortgeführt. Der Einstieg ins Buch fiel mir nicht ganz leicht. Es wird häufig auf vergangene Ereignisse Bezug genommen, diese werden aber nur so knapp angedeutet, dass ich meine Erinnerungslücken damit nicht füllen konnte. Gerade einige Namen konnte ich in der Vielzahl der Figuren nicht sofort zuordnen. Wodurch allerdings einige Zeit vergangen ist und die Figuren teilweise nun neue Rollen haben, mit denen sie sich zurechtfinden müssen, habe ich mein fehlendes Wissen größtenteils nicht als so störend empfunden. Es fühlt sich ein wenig an, als würden in einer bekannten Welt neue Handlungsstränge beginnen. Erst nach und nach fügte sich das Gesamtbild wieder zusammen. Ich finde die Welt der Scythe unglaublich spannend. Ein ewiges Leben reizt mich nicht, doch der Autor hat hier eine moderne Welt mit einem komplexen Regelwelt geschaffen, deren Faszination man sich nur schwer entziehen kann. Wer den ersten Band von Scythe gelesen hat, weiß aber auch, wie verstörend die Welt ist. Daran hat sich auch jetzt nichts geändert. Das System der Nachlese mag notwendig sein, wirkt aber auch oft grausam. Da die Scythe weiterhin in verschiedene Lager gespalten sind, gibt es unter ihnen immer noch viele Konflikte. Die Handlung ist von Beginn an fesselnd. Die überwiegend eher kurzen Kapitel springen zwischen zahlreichen, sehr verschiedenen Figuren hin und her. Nach seinen Taten am Ende des letzten Bandes hat Rowan einen ungewöhnlichen Weg eingeschlagen. Er begibt sich in ständige Gefahr und legt sich mit mächtigen Gegnern an. Citra, die nun eine Scythe ist, sucht nach einem Weg, ihren Opfern die Nachlese erträglicher zu machen. Doch dabei stößt sie auch auf Widerstand und macht sich damit Feinde. Interessant, teilweise aber auch befremdlich, sind die kurzen Passagen des Thunderhead – einer künstlichen Intelligenz, welche nahezu alle Ereignisse auf der Welt beobachten kann, die Entwicklung der Menschheit vorausberechnet und unter umständen auch Kontakt zu einzelnen Figuren aufnimmt und sie damit in ihrem Handeln beeinflusst. Die Geschichte ist zu keinem Zeitpunkt vorhersehbar. Immer wieder gibt es unerwartete Wendungen. Viele Figuren sind schwer durchschaubar, sodass man lange nicht weiß, auf welcher Seite sie stehen und welche Ziele sie verfolgen. So spitzt sich die Handlung immer weiter zu, es wird dramatischer und verworrener, da viele Pläne und Intrigen geschmiedet werden. Das Ende kommt dann ebenfalls überraschend dramatisch daher. Einerseits bleibt es sehr offen, andererseits bietet es schon einen kleinen Ausblick, welchen Weg Neal Shusterman für seine Figuren vorgesehen haben könnte. Fazit Eine spektakuläre Fortsetzung mit einer Vielzahl an unerwarteten Wendungen und überraschenden, oft schockierenden Ereignissen. Da jede Figur eigene Ziele verfolgt, werden allerlei Intrigen gesponnen und Konflikte geschürt. Die sympathischen Figuren des ersten Bandes, Citra und Rowan, stecken mittendrin und müssen sich gegen mächtige Gegner behaupten. Ist man erst mal wieder drin, ist es schwer, die Geschichte wieder aus der Hand zu legen.

  • Ein zweiter Band voller spannender Wendungen

    Am 16. April 2018 von Amy-Maus87 geschrieben.

    Inhalt: Citra hat es geschafft und ist Sycthe geworden. Doch das Scyethum steht vor einer großen Veränderung und alles bereits Bekannte scheint auseinander zu brechen. Doch Citra glaubt an das Gute und nimmt den Kampf gegen das Böse auf. Meine Meinung: Nach dem spannenden Ende des ersten Bandes habe ich natürlich sehnsüchtig auf Band 2 gewartet und konnte es kaum abwarten, ihn endlich in den Händen zu halten. Der Einstieg in den zweiten Band gelang mir sehr leicht und ich habe mich direkt wieder sehr gut zurechtgefunden. Das lag auch zum einen einfach daran, dass immer wieder kleine Auffrischungen aus Band 1 erwähnt worden und wie selbstverständlich in die Erzählung eingebunden worden sind. In diesem Band spielen nicht nur Rowan und Citradie Hauptrollen, sondern es tauchen noch weitere neue Charaktere auf, die dem Buch eine ganz neue interessante Wendung geben und mich in wilden Spekulationen zurück ließen. Denn das ist etwas, was ich an Büchern sehr mag. Die nicht einfach nur dahin plätschern, sondern mich auch immer wieder zum Nachdenken animieren. Neal Shusterman versteht auch in diesem Band sein Handwerk und baut viele Irrungen und Wirrungen ein, die mich manches Mal zutiefst schockiert zurückgelassen habe und ich diese erst mal verdauen musste. Es passieren Dinge innerhalb des Buches, die ich niemals für möglich gehalten habe und mich fast atemlos an das Buch gefesselt haben. (Das ist wohl auch eines der Hauptgründe, wieso ich das Buch in nicht mal 24 Stunden beendet hatte) Gut gefiel mir in diesem Band auch, dass der Thunderhead nun viel greifbarer ist, als im ersten Teil. Im ersten Teil konnte ich mit dieser künstlichen Intelligenz noch wenig anfangen und habe sie in meinem Bewusstsein weit nach hinten geschoben. Ihn im zweiten Band eine eigene Stimme zu verleihen und den Thunderhead nun besser verstehen zu können, hat mir sehr gut gefallen. Dafür fehlten nun die Tagebucheinträge der Sycthe aber das kann ich persönlich sehr gut verschmerzen, denn das Gefühlsleben wird innerhalb des Buches der einzelnen Charaktere sehr gut wiedergegeben. Auch wenn neue Charaktere auftauchen, haben Cira und Rowen immer noch eine sehr großen Anteil an dem Buch und ich mochte es sehr, den beiden zuzusehen, wie sie erwachsen wurden und an ihren Aufgaben wuchsen, wie es kein anderer konnte. Rowan und Citras Liebesgeschichte habe ich im ersten Band bereits als etwas besonders empfunden und ich habe innerlich natürlich gehofft, dass es für die beiden auch eine Chance geben wird, die auch einen ganz kleinen Part einnehmen wird. Es ist definitv kein Buch über große romantische Gefühle aber das muss es auch nicht und würde für mich deplatziert wirken. Wie bereits in Band 1 endet auch dieser Band mit einem spektakulären Cliffhänger, der mir die Wartzeit auf den nächsten Band unendlich schwer macht. Mein Fazit: „Der Zorn der Gerechten“ steht Band 1 in keinster Wesie nach und hat mich wieder sehr gut unterhalten. Spannung, Action und viele unerwartete Ereignisse haben mich an das Buch bis zum Schluss gefesselt. Ich warte sehnsüchtig auf Band 3.

  • Wow! Einfach wow!

    Am 14. April 2018 von Hortensia13 geschrieben.

    Nachdem Citra zur Scythe Anastasia gekürt wurde, beginnt nun ihr Leben als Junior-Scythe bei Scythe Marie Curie und sie muss nun ihren Weg mit dieser neuen Identität finden. Doch die Welt ist nicht mehr sicher, wie sie scheint. Citra muss den Kampf aufnehmen, für eine gerechte Welt und sogar für ihr eigenes Leben, dass bedroht. Dabei stösst sie auf die Spur einer Verschwörung, die die Welt zu erschüttern droht. Der zweite Band der großen 'Scythe'-Trilogie von New-York-Times-Bestseller-Autor Neal Shusterman ist eine sehr gelungene Fortsetzung. Er versteht sich wirklich die Geschichte so fein zu verknüpfen, dass es den Leser nur so packt. Der Schluss ist so unerwartet und fulminant, dass man das nachfolgende Buch kaum noch abwarten kann. Sehr empfehlenswerte, futuristische Fantasyreihe!

  • Packende Fortsetzung der großartigen Scythe-Trilog

    Am 14. April 2018 von bookloving geschrieben.

    „Der Zorn der Gerechten“ ist der zweite Band der genialen 'Scythe'-Trilogie des amerikanischen Bestseller-Autors Neal Shusterman und stellt eine äußerst packende Fortsetzung des ersten Teils dar. Die Handlung knüpft mit einem kleinen Zeitsprung von zehn Monaten an die Ereignisse des Vorgängerbands an. Durch den absolut mitreißenden, lebendigen Schreibstil Shustermans dauert es nicht lange, bis man wieder vollkommen in die atemberaubende, atmosphärisch dichte Geschichte abtauchen kann. Die anschauliche, sehr differenzierte Figurenzeichnung der verschiedenen Charaktere, insbesondere von den beiden äußerst sympathischen Protagonisten Citra und Rowan ist sehr gelungen. Auch wenn sie in diesem Band nicht mehr im Mittelpunkt der Handlung stehen, spielen sie dennoch eine wichtige Rolle in der Geschichte. Sie haben sich charakterlich deutlich weiterentwickelt und gehen auf ihre ganz eigene Weise mit den Geschehnissen um. Zudem werden noch einige neue, interessante Figuren eingeführt, deren Rolle sich erst allmählich offenbart. Die vielschichtige, lebendige Ausarbeitung der vielen Nebenfiguren, hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Bei einigen von ihnen müssen wir uns auf so manche Überraschung gefasst machen. Ein besonders fesselndes Leseerlebnis sind die zwischen die Kapitel eingeschobenen Einblicke in die Gedankenwelt des Thunderheads, die äußerst aufschlussreich im Hinblick auf seine Rolle als höchste Instanz und Intentionen sind. Einige der ethischen Hintergründe stimmen teilweise sehr nachdenklich, andere hinterließen aber einen unguten Beigeschmack bei mir. Glaubwürdig und stimmig sind auch die zusätzlichen Informationen und vielschichtigen Aspekte dieser vermeintlich perfekten Welt ausgearbeitet. Es zeigt uns ein insgesamt recht düsteres Bild von einem dystopischen System und seinem vorherrschenden Machtgefüge, das jede Menge Korruption, grausame Machtspielchen und im Verborgenen laufende Intrigen für uns bereithält. So kann man sich sehr gut in die Lebenssituation der einzelnen Figuren hineinversetzen und deren Handlungsweisen und Wunsch nach Veränderungen nachvollziehen. Shusterman ist es hervorragend gelungen, uns immer wieder mit unvorhersehbaren, sogar schockierenden Wendungen in Atem zu halten. Insgesamt ist die mitreißende, temporeiche Handlung in diesem Band erneut sehr komplex und abwechslungsreich aufgebaut. Zum finalen Showdown sind die Spannung und Dramatik kaum noch zu überbieten. Sehr aufwühlend ist auch das offene Ende des Buchs gestaltet, bei dem der Autor uns mit einer überraschenden Wendung regelrecht in der Luft hängen und uns voller Ungeduld auf den abschließenden Band der genialen Trilogie warten lässt. FAZIT Mit einem mitreißenden Erzählstil, unerwarteten Wendungen und überzeugenden Protagonisten ein sehr gelungener, zweiter Band der großartigen Scythe-Trilogie! Ein Muss für alle Dystopie-Fans!

  • Grandiose Fortsetzung mit unerwarteten Wendungen

    Am 09. April 2018 von Lotta geschrieben.

    !Achtung, es handelt sich hierbei um den zweiten Teil von Scythe! Die Einstellung gegenüber der Nachlese scheint das Scythetum zu spalten. Diese Auswirkungen sind Citra und Rowan bewusst. Nur Citra hat die Ausbildung bestanden und erregt mit ihrer Methode des Nachlesens für Aufsehen, während Rowan als Scythe Lucifer gegen die Scythe arbeitet... Die Leseprobe reicht vollkommen aus, um wieder vollständig in einer Möglichen Version der Zukunft einzutauchen. Neal Shusterman schafft es innerhalb weniger Sätze den Leser in seinen Bann zu ziehen und das Buch nicht mehr weglegen zu lassen. Dabei wechseln die Perspektiven fröhlich hin und her. Zudem gibt - anders als noch in Band 1 - der Thunderhead meist an Kapitelenden Einblicke in sein Sein als KI. Gerade diese kurzen Abschnitte sorgen für unterschiedliche Meinungen, ich fand sie hoch interessant und mit sehr viel Feingefühl geschrieben. Einige Dialoge und Reaktionen lassen den Leser selbst in den ernsthaftesten Szenen schmunzeln oder spiegeln die eigenen Emotionen nur zu gut wieder. Die Charaktere machen wie schon im ersten Band eine unglaubliche Entwicklung durch, die man nicht immer glauben möchte... Kurze vorhersehbare Momente, werden abgelöst von absolut unerwarteten Wendungen, die definitiv nicht immer erwünscht sind. Insgesamt eine absolut grandiose Fortsetzung mit viel Spannung in einer sehr gut ausgearbeiteten dystopischen Welt. So bewerte ich dieses Leseerlebnis mit 5 von 5 Sternen und weiß nicht, wie ich die Zeit mit anderen Büchern füllen soll, bis 2019 endlich der nächste Teil erscheint...

  • Viele kreative Ideen und fieser Cliffhanger.

    Am 07. April 2018 von Stinsome geschrieben.

    Etwa ein Jahr ist vergangen seit Citra zu Scythe Anastasia wurde und sie Rowan die Flucht ermöglicht hat. Seitdem geht Citra ihren Nachlesen mitfühlend und gewissenhaft nach, während Rowan nun unter dem Namen Scythe Luzifer bekannt ist und unehrenhafte Scythe zur Rechenschaft zieht. Als ein Attentat auf Scythe Curie und Citra ausgeübt wird, ist klar, dass ihnen irgendjemand nach dem Leben trachtet: Nur wer und warum? Und auf wen genau haben sie es abgesehen – auf die Grande Dame des Todes oder Scythe Anastasia, die frischen Wind ins Scythetum bringt, womit nicht jeder einverstanden zu sein scheint? Rowan hat derweil ganz eigene Probleme, denn als Scythe Luzifer wird auch er gejagt… Ich habe diesen zweiten Band direkt nach Beenden des ersten Bandes verschlungen, weil ich unbedingt wissen musste, wie es weitergeht. Der Autor versteht es, die Vorfreude auf den Folgeband zu steigern – das hat er auch bei diesem Teil hier wieder mehr als bewiesen. Im Gegensatz zum Vorgängerband, in dem wir immer wieder die Tagebucheinträge bestimmter Figuren lesen konnten, ist es hier diesmal der Thunderhead - die höchste Istanz dieser neuen perfekten Welt -, der immer wieder zu Wort kommt und Erklärungen über seine Entscheidungen etc. abgibt, die meist einen direkten Bezug zum darauffolgenden Kapitel haben. Eine geniale Idee des Autors, diesen im ersten Band wenig greifbaren "Charakter" hier nochmal näher zu beleuchten und ihn gleichermaßen zu einem Sympathieträger wie auch zu einem Mysterium zu machen. Ich wusste nie so recht, ob ich ihn für das absolut Beste in dieser Welt oder für eine eventuelle Bedrohung halten sollte. Die Entwicklung, die Citra und Rowan seit Anfang des ersten Bandes durchgemacht haben, finde ich unglaublich spannend, denn sie sind zwei völlig neue Menschen geworden. Sie sind stärker und reifer und haben mich in diesem Band immer wieder beeindruckt. Mit diesen und auch anderen Charakteren wie Scythe Curie und Faraday, die wir schon im ersten Band kennengelernt haben, hat Shusterman Charaktere geschaffen, die man richtig ins Herz schließt, mit denen man bangt und leidet, was das Lesen noch erfreulicher macht. Zudem kamen in diesem Band auch einige neue Charaktere wie Greyson Tolliver dazu, die die Reihe nochmal enorm bereichert haben. Greyson hat sogar eine gute Portion Humor hineingebracht, die ich im ersten Band etwas vermisst hatte. Gerade weil es aber so viele wunderbare Sympathieträger gibt, bin ich nach Beenden des zweiten Bandes auch ein wenig enttäuscht, denn leider erhielten nicht alle meine Favoriten zufriedenstellend viele Auftritte. Erstaunlicherweise liest man erstaunlich wenig von Rowan und Faraday, was ich total schade fand. Passagen, die Nebencharakteren gewidmet waren, überwiegen, die zwar alle ihre Daseinsberechtigung haben und Wichtiges zur Story beitragen, mich aber doch manchmal genervt haben. Dadurch war meine Begeisterung nicht durchgehend auf dem Level, auf dem sie beim Lesen von Band 1 war. Dennoch war auch der zweite Band wieder voller Spannung und unerwarteter Wendungen, die viele Möglichkeiten bieten, mitzurätseln und vor allem mitzufiebern. Der Autor kommt immer wieder auf völlig neue, spannende Ideen, die den Leser voll und ganz bei Laune halten. Auch für den dritten Band hat er wieder eine geniale Ausgangssituation geschaffen, die mich total in den Wahnsinn treibt, weil Band 3 erst im Frühjahr 2019 erscheinen soll. Wer Band 2 liest, tut das also auf eigene Gefahr, weil … fieser Cliffhanger!!! Fazit: Mit der Scythe-Trilogie hat Neal Shusterman eine Reihe geschaffen, die vor kreativen, spannenden Ideen nur so strotzt, sympathische Charaktere zum Mitfiebern bietet und in einer Welt spielt, die gleichermaßen fasziniert wie schockiert. Ich bin völlig geplättet. Auch wenn mir Band 1 einen Ticken besser gefallen hat, ist „Der Zorn der Gerechten“ dennoch eine super Fortsetzung – ich vermisse die Charaktere schon jetzt. Lesen lohnt sich! Dieses Mal gibt es fast perfekte 4,5 Sterne.

  • Genial

    Am 03. April 2018 von Cyrana geschrieben.

    Citra ist nun Juniorscythe Anastasia und lebt weiter bei Scythe Curie und entwickelt ihre ganz eigene Methode der Nachlese, mit der sie bei einigen anderen Scythe aneckt. Rowan ist - dank Citra - erfolgreich die Flucht geglückt und er führt als selbsternannter Scythe Lucifer Nachlesen an Scythe durch, die gegen die Regeln des Scythetums verstoßen haben oder sich auf andere Art und Weise unmenschlich verhalten haben. Die Handlung setzt kurz nach dem Ende des ersten Bandes ein und Neal Shusterman konnte mich mit seinem Schreibstil und seinem Ideenreichtum erneut auf ganzer Linie überzeugen. Das Buch entwickelt sich immer wieder in eine ganz unerwartete Richtung und überrascht oft. Die Idee hinter der Geschichte regt zum Nachdenken an, sei es nun über das Scythetum, den Thunderhead oder die Tonisten sowie weitere Aspekte. Ein Buch, das mich vollends überzeugen konnte und mich nach diesem Ende mit großer Spannung die Fortsetzung erwarten lässt.

  • Die Tücken einer perfekten Welt Teil 2

    Am 01. April 2018 von Melanie E. geschrieben.

    "Scythe - Der Zorn der Gerechten" ist ein gelungener zweiter Band einer Trilogie die mich sehr faszinierte. Ich genoss die erzeugte Spannung, die gleich zu Beginn spürbar ist. Citra, die sich nun Scythe Anastasia nennt begeht ihre Nachlese barmherzig, wenn man es so nennen kann, während Scythe Luzifer (Rowan) wie ein Racheengel fungiert. Es ist mitunter sehr schockierend, wie hier mit Leben und Tod gespielt wird, aber dennoch ist es genau dieses, was einem Sog gleichkommt. Ich mochte den zweiten Band fast schon ein klein wenig mehr als "Scythe - Die Hüter des Todes", da die Spannung manchmal einfach unerträglich ist und die Story viele Überraschungen zu bieten hat. Grausam und barbarisch bleibt es dennoch, wobei kein Unterschied zum ersten Band festzustellen ist. Ich kann also nicht von einem Wohlfühlbuch sprechen, sondern von einer faszinierenden Anderswelt, die auch beängstigt. Der Schreibstil und die ausgedachte Welt des Autors ist gut durchdacht und der Tod zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch ohne zu erschlagen. Wunderbar eingewoben sind die Widerlinge und die Tonisten, die der Story noch mehr Eigentümlichkeit vermitteln. Nachdem ich das buch beendet habe war ich zunächst schockiert über den fiesen Cliffhanger und dann von der Tatsache, dass der letzte Band noch sehr lange auf sich warten lässt. Das ist das Problem an Trilogie und der Grund warum ich mich ganz selten darauf einlasse, denn ein Weiterlesen ist zumindest hier erst 2019 oder noch später möglich. Die Story hatte mich so gepackt, dass ich am liebsten sofort weitergelesen hätte. In "Scythe - Der Zorn der Gerechten" ist der Tod durch Nachlesen ein ständiger Begleiter und vielleicht ist es nicht unvernünftig sich mit der eigenen Sterblichkeit auseinander zu setzen? Auf jeden Fall ist ein besonnenes Nachlesen um einiges schöner zu lesen als brutales Töten um seine Macht zu demonstrieren? Es geschieht einiges, was sich nicht vorhersehen lässt und damit hat mich der Autor für sich gewinnen können. Ich war fassungslos und hätte niemals damit gerechnet, dass die Dinge sich so bewegen wie sie es letztendlich tun. Manche Scythe aus Band 1 habe ich nicht vermisst und dennoch musste ich ihnen wiederbegegnen. Sympathieträger werden sie dennoch nie sein, denn eine Veränderung ist nicht wahrnehmbar. Es gibt einige Geheimnisse die aufgedeckt werden, aber noch nicht zum Zuge gekommen sind, was heißt, es gibt für Band 3 noch einiges zu klären. Spannend sind die Gedanken des Thunderhead, der immer wieder zu Wort kommt und dennoch wirkt als wären ihm die Hände gebunden. Manchmal wünschte ich er würde eingreifen und nicht nur den Posten des Beobachters übernehmen. Im ersten Band sind es die Tagebucheinträge der Scythe die faszinieren, in "Scythe - Der Zorn der Gerechten" ist es der Thunderhead der teilhaben lässt an der geschaffenen Welt. Protagonisten sind wunderbar gezeichnet und als Leserin fühlt man einfach mit. Besonders Grayson bin ich wohlgesonnen und erhoffe mir noch mehr von ihm zu lesen. Eine gute alte Bekannte werde ich in Band 3 sehr vermissen, aber Citra und Rowan werden das Scythtum zu einem guten Ende führen da bin ich mir fast sicher. Leider wird meine Geduld weiterzulesen auf eine harte Probe gestellt, aber ich bin zuversichtlich, dass sich alles zu meiner vollsten Zufriedenheit klären wird. Absolute Leseempfehlung!

  • Noch besser, als Band 1...

    Am 26. März 2018 von Bosni geschrieben.

    >>"Wenn der Plan scheitert und ihre Existenz beendet wird, ist das allein Ihre Schuld." "Damit kann ich leben", erwiederte Citra. "Nein", sagte Constantine, "das können Sie dann nicht mehr."<< "Scythe - Der Zorn der Gerechten" ist der zweite Teil von Neal Shustermans fulminanter Trilogie rund um die Welt der Scythe. Wie schon der erste Teil, konnte mich auch Band zwei vollkommen von sich überzeugen. Das Cover wurde kurz vor dem Erscheinen noch einmal verändert, ursprünglich sollte es das gleiche Cover, wie auf dem ersten Band, in einer anderen Farbe sein. Das Neue harmoniert meiner Meinung nach nicht ganz mit dem Ersten und verrät leider etwas zu viel vom Inhalt. Der zweite Teil wird nicht nur von Citra und Rowan, sondern auch aus diversen anderen Perspektiven (z.B. eines Scythe und eines Wiederlings) erzählt. Statt Tagebucheinträgen bekommt man diesmal vor jedem Kapitel die Sicht des Thunderheads geschildert. Diese Perspektive ist mein einziger Kritikpunkt, da der Thunderhead mir persönlich zu „gottgleich“ wirkt und nicht zu den allgemeinen Geschehnissen beiträgt. Neal Shusterman schafft es in jeder Szene wieder völlig unvorhersehbare Handlungen einzubringen, die alles bisher Geschehene schlagartig verändern. An einigen Stellen bin ich mir jedoch unsicher, ob nicht zu viele Fragen aufgeworfen wurden, und es ihm wirklich möglich ist, all diese in Band drei zu beantworten. Zusammenfasst ist „Scythe – Der Zorn der Gerechten“ einfach eine geniale Fortsetzung einer spektakulären Reihe! Allerdings empfehle ich, diese Trilogie erst zu beginnen, wenn auch der dritte Band erschienen ist, denn der zweite endet mit einem ganz fiesen Cliff-Hanger…

  • Durchgehend atemberaubend und überraschend!

    Am 26. März 2018 von Shanna geschrieben.

    An den von mir sehnlichst erwarteten zweiten Band der Scythe-Trilogie, hatte ich hohe Erwartungen, die nicht nur erfüllt, sondern noch übertroffen wurden. Oft sind nur die Auftakt-Bände gut und die Qualität nimmt mit jedem weiteren Band ab. Hier fand ich sogar den zweiten Teil noch spannender und interessanter als den Ersten, den man unbedingt vorher gelesen haben sollte! Citra muss sich erst an ihre neue Aufgabe als Scythe Anastasia gewöhnen und es wird ihr nicht gerade leicht gemacht. Viele sind mit ihrer barmherzigeren Art der Nachlese nicht einverstanden und stellen sich gegen sie. Ihr Freund Rowan musste untertauchen und versucht auf seine rigorose und rebellische Weise, zur Gerechtigkeit im Scythetum beizutragen. Die Anhänger der sogenannten neuen Ordnung verlangen das Recht auf Nachlesen, also Töten ohne Regeln. Als Rowan bei einer seiner Aktionen auf Scythe Brahms, einen korrupten, menschenverachtenden und egoistischen Zeitgenossen trifft, begeht er einen folgenschweren Fehler... Auch wenn es schon einige Zeit her war, dass ich Band 1 gelesen hatte, war ich sofort wieder in dieser eindrucksvollen Atmosphäre gefangen. Der Autor hat mich mit seinem packenden und mitreißenden Schreibstil erneut in diese fremdartige Welt eintauchen lassen. Man begegnet wieder einigen Charakteren aus dem ersten Buch, es tauchen aber auch viele neue, interessante Personen auf. Mir hat besonders gut gefallen, dass man viel mehr über den geheimnisvollen Thunderhead erfährt und sich eine klarere Vorstellung davon machen kann, was er alles steuert und wo seine Grenzen sind. Seine Sicht der Dinge und seine Überlegungen teilt er dem Leser in besonders hervorgehobenen Abschnitten mit und erhöht damit die Neugier auf die kommenden Ereignisse. Sehr beeindruckt hat mich die Entwicklung der Protagonistin Citra/Anastasia. Als unsichere Jung-Scythe, die ihren Platz in der Gemeinschaft noch nicht gefunden hat, beharrt sie dennoch auf ihrem Standpunkt, die Nachlese so durchzuführen, wie sie es für richtig hält. Dabei stellt sie sich auch einflussreichen und mächtigen Gegnern, um die alten Werte der Gemeinschaft zu erhalten. Dabei empfand ich die Tatsache, dass die Liebesgeschichte zwischen Anastasia und Rowan nur angedeutet und dezent erwähnt wird, als sehr angenehm. So kann man sich ganz auf die eigentlichen Probleme und ihren Widerstand gegen die neue Ordnung konzentrieren. Die Handlung nimmt kontinuierlich von Anfang bis Ende immer mehr an Fahrt und Spannung auf, die sich dann in einem fulminanten und völlig unerwarteten Höhepunkt am Ende entlädt. Es bleiben danach noch viele Fragen offen und man kann dementsprechend spekulieren, wie es weitergehen wird. Leider erscheint der Abschlussband voraussichtlich erst 2019, aber ich bin überzeugt, dass sich das Warten darauf, unbedingt lohnen wird!

  • Absolut fesselnd!

    Am 24. März 2018 von Sabz' Bücher Blog geschrieben.

    Bei diesem Buch handelt es sich um den zweiten Band der Scythe-Trilogie und damit um den Nachfolger von Scythe –Die Hüter des Todes. Wer dieses Buch noch nicht gelesen hat, sollte diese Rezension nun schließen, zum Buch-Händler seines Vertrauens gehen und es sich umgehend besorgen. Oder vielleicht besser noch ein bisschen warten um die Wartezeit bis zum finalen Band der Reihe, der erst nächstes Jahr erscheinend wird, zu verkürzen. Ansonsten bist du hiermit gewarnt, dass es weiter unten einen Spoiler zum ersten Band gibt. Ich kannte den Schreibstil bereits vom ersten Band und er hat mich absolut gefesselt. Auch das Cover gefällt mir gut, die Scythe sieht stark und entschlossen aus, was gut zur Geschichte passt. Das Buch spielt nach wie vor in einer Zeit, in der die Entwicklung der Zivilisation abgeschlossen und der Tod überwunden ist. Allerdings lernen wir hier den Thunderhead, eine quasi allwissende Cloud mit Gewissen, besser kennen. Waren im ersten Buch zwischen den Kapiteln hauptsächlich Tagebucheinträge von verschiedenen Scythe, sind es hier immer kurze Texte vom Thunderhead selbst, die Abwechslung reinbringen und in denen wir einiges über den Thunderhead erfahren. So und wer jetzt immer noch dabei ist, obwohl er/sie/es das erste Buch nicht gelesen hat, sollte den nächsten Abschnitt überspringen. Nachdem Citra nun zur Scythe ordiniert wurde, erweist sie sich, meiner Meinung nach, als ziemlich humane, fast schon gütige Scythe. Man merkt deutlich, dass sie sich weiterentwickelt hat und sich selbst mit der Zeit weniger als Citra, sondern vielmehr als Scythe Anastasia sieht. Auch in diesem Band war sie mir super sympathisch und ich mochte sie sehr gerne. Auch Rowan spielt in diesem Band eine bedeutende Rolle, hat er sich doch dem Kampf gegen korrupte Scythe gewidmet. So richtig sympathisch ist Rowan mir jedoch nicht. Er scheint inzwischen recht kaltherzig und abgestumpft geworden zu sein, nur selten blitzt noch der alte Rowan auf, den ich mochte. Die Story hat mich unglaublich gut gefallen! Es ist durchweg spannend und hält einige Wendungen bereit, die mich vollkommen überrumpelt und sprachlos zurück gelassen haben. Und dieses Ende! Unfassbar! Das Buch hat mich einfach die ganze Zeit in Atem gehalten. Besonders positiv finde ich die verschiedenen Erzählstränge, wodurch wir die ganze Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven, eben nicht nur von Scythe, sondern auch von normalen Menschen und sogar den Bösewichten, erleben. Trotzdem sind es nicht zu viele und man kann ihnen gut folgen, was mir bei jedem Einzelnen auch viel Spaß gemacht hat. Fazit: Dieses Buch gefällt mir sogar noch besser als der erste Teil! Es hat mich von vorne bis hinten mitgerissen, einige Male verblüfft und total gespannt auf den letzten Band zurückgelassen. Es macht einfach so viel Spaß, dieses Buch zu lesen. Hach, ich wünschte, ich könnte direkt weiterlesen. 5 von 5 Sterne.

  • Unglaublich spannend! Ein wahrer Pageturner!

    Am 21. März 2018 von LadyIceTea geschrieben.

    Citra hat es geschafft. Sie wurde auserwählt und als Scythe entscheidet sie jetzt, wer leben darf und wer sterben muss. Doch als wenn das nicht schon schwer genug wäre, übernehmen skrupellose Scythe die Macht und stellen neue Regeln auf. Die wichtigste Regel lautet, dass es ab jetzt keine Regeln mehr gibt. So beginnt Citras Kampf für Gerechtigkeit. Ein Kampf, den sie nur gemeinsam gewinnen kann mit ihrer großen Liebe Rowan. Normalerweise schreibe ich einen eigenen kleinen Klappentext, doch bei diesem grandiosen Buch ist mir dies nicht gelungen. Ich habe es nicht geschafft, meiner Begeisterung gerecht zu werden, ohne zu viel zu verraten. Und spoilern will ich hier auf keinen Fall. Ich war schon ein Fan des ersten Bandes und habe sehnsuchtsvoll auf Band zwei gewartet und dieses Warten hat sich wirklich gelohnt. Durch Neal Shustermans fesselnden Schreibstil war ich nach nur wenigen Seiten wieder komplett in der Geschichte gefangen. Die Aufteilungen des Buches sind geblieben wie im ersten Teil, was mir sehr gut gefällt, optisch wie inhaltlich. Wir treffen schon sehr schnell auf altbekannte Figuren und erfahren in einem guten Tempo, was in der Zeit zwischen den beiden Teilen passiert ist und wie sich alles entwickelt hat. Man merkt schon hier sehr gut, dass sich etwas in der Welt verändert hat und verändern wird. Es sind dieses Mal ein paar neue Figuren hinzugekommen, die zum Teil eine wirklich wichtige Rolle spielen oder vermutlich spielen werden. Das fand ich sehr spannend. Dort wo in Band eins Auszüge aus den Tagebüchern der Skythe zu lesen waren, erfährt man in diesem Buch ausschließlich Dinge über den Thunderhead. Das hat mich sehr positiv überrascht, denn ich habe mir nach Band eins gewünscht, mehr über die Welt und den Thunderhead zu erfahren. Die Geschichte nimmt wirklich viele Wendungen die ich so nicht erwartet habe und die mich teilweise wirklich vom Hocker gehauen haben. Das Buch war für mich dauerhaft spannend und hat sich am Ende sogar richtig hochgeschaukelt. Ich wollte nicht mal mehr Blinzeln, so spannend war es für mich. Das Ende zeigt wieder, dass es noch einen Folgeband geben wird und ich denke, der wird der absolute Kracher! Ich weiß garnicht, wie ich die Zeit bis dahin überstehen soll. Ich werde auf jeden Fall wieder sehnsüchtig warten. Dieses Mal auf das Ende einer unglaublich gelungenen Reihe.

  • Steht Band 1 in nichts nach!

    Am 15. März 2018 von Caro2929 geschrieben.

    Klappentext: "Ewige Jugend, Wohlstand, unendliches Wissen. All das haben die Menschen erreicht. Um die fast perfekte Welt vor Überbevölkerung zu bewahren, gibt es Scythe: Sie richten über Leben und Tod. Citra hat die Ausbildung zum Scythe bestanden. Rowan sollte ihr erster "Auftrag" sein. Doch er ist entkommen und kämpft nun gegen die Scythe. Citra und Rowan stehen auf unterschiedlichen Seiten. Wird dieser Konflikt sie für immer trennen?" Meine Meinung: Wow, wow und nochmal wow, oder genial. Es ist ein sehr gelungener zweiter Teil, der es definitiv mit dem ersten Band der Reihe aufnehmen kann. Was man ja nicht immer von zweiten Teilen behaupten kann. Aber dieses Buch hat es verdient gelesen zu werden. Es wird alles aufkommen, nur definitiv keine Langeweile. Neal Shustermann schafft es innerhalb weniger Zeilen den Leser für sich einzunehmen und nimmt ihn mit in eine wahnsinnig spannende Welt. Der Schreibstil des Autors ist wirklich nahezu hervorragend, innerhalb weniger Seiten ist man direkt von der Geschichte gefangen und tut sich schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Er hat eine wahnsinnig interessante Welt mit wahnsinnig interessanten Charakteren und vielen, aber in sich schlüssigen Handlungssträngen erschaffen, der man mit wirklicher Begeisterung folgt. Vor allem möchte ich positiv hervorheben, dass er es richtig gut geschafft hat, Erinnerungshilfen einzubauen, damit man sich direkt an Band 1 erinnert fühlt, aber ohne dabei Langeweile aufkommen zu lassen. Das hat mir wirklich sehr gut gefallen. Ich habe mit Citra und Rowan mitgefiebert, mitgebangt und mitgezittert. Habe aber auch neue Charaktere gerne kennen gelernt. Hier bleibt wirklich keine Person blass, sondern alle bekommen die gebotene Tiefe. Die Geschichte ist auch alles, aber definitiv nicht vorhersehbar, das Ende hat mich sprachlos gemacht und ab ca. S. 400 kam eine Wendung in die Geschichte mit der ich absolut nicht gerechnet habe. Der Leser weiß, das etwas vor sich geht, wird aber dann doch richtig überrascht. Es hat mir einfach wahnsinnig Spaß gemacht dieses Buch zu lesen, ich habe es ja tatsächlich regelrecht verschlungen und weiß nicht so richtig, wie ich die Wartezeit zum finalen Teil der Reihe aushalten soll. Fazit: Es ist erst März, aber dieses Buch ist schon jetzt ein Jahres-Highlight für mich! Also eine absolute Leseempfehlung.

  • Beklemmend, morbide, phänomenal!

    Am 14. März 2018 von Booknaerrisch geschrieben.

    Zitate: "Das Kind in ihm war getötet worden, und er fragte sich, ob irgendjemand um dieses Kind trauerte." Seite 20 "Ich möchte glauben, dass das Scythetum zu dem zurückkehren kann, was es einmal war... Aber manchmal ist eine Finsternis notwendig, um dorthin zu gelangen." Seite 54 "Der Thunderhead hatte etwas in der Geschichte der Menschheit Einzigartiges geschaffen: eine Bürokratie, die tatsächlich funktionierte." Seite 78 Meinung: Der geheimnisvolle Scythe Luzifer liest in einer schwarzen Robe (die ja bekanntlich verboten ist), grausame und ungerechte Scythe nach. Jemand trachtet Scythe Curie und Anastasia nach dem Leben und ein systemtreuer, den Thunderhead liebender Bürger wird zum Widerling. Ihr fragt euch, wie das Alles zusammenhängt? Macht nichts, so geht es unseren Protagonisten auch ;) Und sie müssen sich beeilen, denn es braut sich etwas Dunkles und Bedrohliches am Horizont zusammen. Etwas, dass das Ende des bislang bekannten Daseins - sowohl für die Scythe, als auch die Menschen - bedeuten könnte... OHMEINGOTT, OHMEINGOTT, OHMEINGOTT!!! So, Fanmodus aus, das muss erstmal reichen :D Aber es fällt mir schwer, denn dieses Buch hat es echt in sich! Nicht nur, dass vieles dermaßen unerwartet geschieht, einen komplett unvorbereitet trifft und ab und zu auch fassungslos zurücklässt, nein! Neal Shusterman schafft es auch erneut, richtig ernste, tiefsinnige Themen, die einem zum Nachdenken bringen -zum Beispiel in Form von Kritik an unserer heutigen Lebensweise-, so mit Spannungselementen und stellenweise recht morbidem, zumeist unterschwelligem Humor zu kombinieren, dass es mir ab der ersten Seite schwer fiel, das Buch aus der Hand zu legen. Er hat es mit seiner Fantasie und Kreativität geschafft, mich so zu umgarnen, dass ich absolut in die Geschichte eingetaucht bin. Und auch denjenigen, die wie ich Band 1 bereits vor einiger Zeit gelesen haben macht er es leicht, da ich das Thema "Gedächtnishilfen" gut gelöst finde. Er lässt sie in die aktuelle Handling einfließen - nicht zu viel und nicht zu wenig, gerade so, dass man alles schnell wieder präsent hat. Was mich zum Beispiel (also abgesehen von der Kritik an uns) auch ins Grübeln bringt, ist die Art, wie die Menschen auf die Scythe reagieren. Ob Schleimer, sich "unsichtbar-Macher" (wer kennt die nicht, z.B. aus der Schule?), oder aber auch die, die auf Andere zeigen in der Hoffnung, dass der Scythe sich vielleicht umentscheidet. Diese Reaktionen verpassen der Geschichte immer wieder einen melancholischen, beklemmenden Touch, vor allem weil sie zwar traurig, jedoch vermutlich aber auch in gleichem Maße irgendwie verständlich sind, oder? Ehrlich gesagt bin ich froh, dass ich nie herausfinden werden muss, zu welcher Kategorie ich zählen würde. Aber man macht sich beim Lesen natürlich schon seine Gedanken dazu, wie es tatsächlich laufen würde, wenn die Scythe keine Fiktion wären. Ihr seht, der Kampf der alten Garde gegen die neue Ordnung konnte mich ein weiteres Mal fesseln. Wir begegnen vielen Gefahren, Spannungselementen und Überraschungen, aber natürlich auch alten Bekannten. Wobei... hier muss ich kurz meckern! Scythe Faraday wurde für meinen Geschmack DEUTLICH zu wenig erwähnt! Das musste ich noch loswerden. Kann ja nicht angehen, dass mein Lieblingsscythe nicht öfter drankommt :D Dafür dürfen wir es genießen, wie andere Protagonisten immense Veränderungen und Entwicklungen durchleben, wie zum Beispiel Citras endgültigen Übergang zu Scythe Anastasia. Aber mehr wird jetzt nicht verraten... Für mich ist "Der Zorn der Gerechten" ein mehr als gelungener Mittelband! Ein geschicktes Verwirrspiel, das enorm Lust auf das Finale macht, wobei ich zugeben muss, dass das fiese Ende definitiv seinen Teil dazu beiträgt! Ein absolutes Highlight voller Kritik an unserer Lebensweise, Humor sowie bewegenden und tiefsinnigen Gedanken, die noch eine Weile nachhallen.

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