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Frauen in der DDR

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Wie lebten Frauen in der DDR? Im Rückblick erscheinen sie oft wie »siebenarmige Göttinnen«, die es offenbar spielend schafften, Berufstätigkeit, Mutterschaft und Emanzipation unter einen Hut zu bringen und bei alldem fröhlich durchs Leben zu gehen. Ihnen standen viele Wege offen, da, so die offizielle Lesart, der Staat vorbildlich für »seine Frauen« sorgte. Frauen in der DDR waren aber zugleich zwischen all ihren Rollen zerrissen - wie die Heldinnen aus den Erzählungen von Brigitte Reimann oder Maxie Wander, die sich gegen die ihnen gesetzten Grenzen auflehnten, und oftmals scheiterten.
Anna Kaminsky wagt einen Gesamtblick auf die Situation von Frauen in der DDR, der das politische Leben genauso einschließt wie das berufliche und das private. Fotografien von Barbara Köppe, Uwe Gerig, Klaus Mehner und Harald Schmitt sowie biografische Porträts werfen Schlaglichter auf die Vielfalt weiblicher Lebensentwürfe.
3., erweiterte Auflage mit einem zusätzlichen Kapitel: Und die Schwestern im Westen? Frauen in der Bundesrepublik

Über den Autor / die Autorin


Studium an der Sektion Theoretische und Angewandte Sprachwissenschaft (Schwerpunkt romanische Sprachen) an der Karl-Marx-Universität in Leipzig, Abschluss als Diplom-Sprachmittlerin, 1993 Promotion, Mitarbeit in verschiedenen Forschungs- und Ausstellungsprojekten u.a. am Berliner Institut für vergleichende Sozialforschung, an der Universität Münster, der Gedenkstätte Sachsenhausen und dem Deutschen Historischen Museum Berlin, seit 1998 Mitarbeiterin und seit 2001 Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.


Zusammenfassung


Wie lebten Frauen in der DDR? Im Rückblick erscheinen sie oft wie »siebenarmige Göttinnen«, die es offenbar spielend schafften, Berufstätigkeit, Mutterschaft und Emanzipation unter einen Hut zu bringen und bei alldem fröhlich durchs Leben zu gehen. Ihnen standen viele Wege offen, da, so die offizielle Lesart, der Staat vorbildlich für »seine Frauen« sorgte. Frauen in der DDR waren aber zugleich zwischen all ihren Rollen zerrissen – wie die Heldinnen aus den Erzählungen von Brigitte Reimann oder Maxie Wander, die sich gegen die ihnen gesetzten Grenzen auflehnten, und oftmals scheiterten.


Anna Kaminsky wagt einen Gesamtblick auf die Situation von Frauen in der DDR, der das politische Leben genauso einschließt wie das berufliche und das private. Fotografien von Barbara Köppe, Uwe Gerig, Klaus Mehner und Harald Schmitt sowie biografische Porträts werfen Schlaglichter auf die Vielfalt weiblicher Lebensentwürfe.


3., erweiterte Auflage mit einem zusätzlichen Kapitel: Und die Schwestern im Westen? Frauen in der Bundesrepublik

Bericht

Vorzüglich und gut lesbar! Jochen Scholtyssek, F.A.Z. Es ist das Verdienst dieses Buches, das Missverhältnis zwischen Anspruch und Wirklichkeit der Gleichberechtigung in der DDR aufzudecken. Alexandra Gerlach, Deutschlandfunk Wer noch immer glaubt, von der DDR könnte man lernen, wie das mit der Gleichberchtigung geht, sollte das Buch von Anna Kaminsky über die "Frauen in der DDR" lesen. Gabriele Dennecke, RBB Berlin-Brandenburg

Produktdetails

Autoren Anna Kaminsky, Anna (Dr.) Kaminsky
Verlag Ch. Links Verlag
 
Sprache Deutsch
Produktform Taschenbuch
Erschienen 01.01.2020
 
EAN 9783861539780
ISBN 978-3-86153-978-0
Seiten 336
Abmessung 137 mm x 211 mm x 23 mm
Gewicht 425 g
Illustration 88 s/w-Abbildungen
Themen Geisteswissenschaften, Kunst, Musik > Geschichte > Zeitgeschichte (1945 bis 1989)
Sachbuch > Geschichte > Zeitgeschichte (1945 bis 1989)

Emanzipation, Kalter Krieg, Verstehen, Ostdeutschland, DDR, Soziale Einstellungen, Mutterschaft, Deutschland: Kalter Krieg (1945 bis 1990 n. Chr.), Soziologie: Familie und Beziehungen, Gender Studies: Frauen und Mädchen, Soziologie: Arbeit und Beruf, Erich Honecker, Christa Wolf, Margot Honecker, Maxie Wander, Für dich, Bärbel Bohley, Sibylle, Brigitte Reimann, Irmtraud Morgner, Franziska Linkerhand, Katharina Witt, Walter Ulbricht, ca. 1945 bis ca. 1990 (die Zeit des Kalten Krieges), Gret Palucca, Bettina Wegner, Freya Klier, Hilde Benjamin, Else Lüders, Guter Rat, FDGB, DFD, Graffunda, Elli Schmidt, Nicht schummeln, Liebling!, Die Frau von heute, Claudia Wenzel, Frida Hockauf, Edeltraud Eckert, Tamara Danz, Heidi Bohley, Edda Schönherz, Hausfrauenbrigaden, Helga Schubert, Gabriele Stötzer, Erna Dorn, Freier Deutscher Gewerkschaftsbund, Die Legende von Paul und Paula, Käthe Kern, Der Mann, der nach Oma kam, Anita Goßler, Maria Weiterer, Barbara Köppe, Elfriede Brüning, Barbara Große, Chris Doerk, Demokratischer Frauenbund Deutschlands, Periode des Kalten Krieges (ca. 1945 bis ca. 1990)

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