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Wie arbeiten hochqualifizierte Frauen und Männer in Organisationen und Netzwerken zusammen, wie sind sie positioniert? Wo endet die "klassische" Arbeitsteilung, in der Männer entscheiden und Frauen zuarbeiten? Wo entsteht der neue Gender Mix auf Augenhöhe? Unternehmen, in denen Frauen und Männer gleichrangig kooperieren, können ihr Potenzial ausschöpfen und sich besser im internationalen Wettbewerb aufstellen. In diesem Band thematisieren Expertinnen und Experten verschiedener Fachrichtungen, wie sich Geschlechterverhältnisse in Organisationen und Netzwerken zukünftig entwickeln könnten.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort.- Zu Chancen und Risiken von (in)formellen Organisationsstrukturen für die Karrieren von Frauen und Männern.- Distinktion - Bewegung an betrieblichen Geschlechtergrenzen.- Gefühl und Geschlecht in Bürokratie, Gemeinschaft und ICH-AG.- Von Frauengleichstellungspolitik zu Gender Mainstreaming: Organisationsveränderung durch Geschlechterpolitik?.- New Economy - neue Geschlechterverhältnisse?.- Gender Trouble in Organisationen und die Erreichbarkeit von Führung.- Vom Gender Trouble zur Gender-Kooperation.- One network fits all? Effekte von Netzwerkcharakteristika auf Karrieren.- Relevanz, Kontext und Kontingenz: Zur neuen Unübersichtlichkeit in der Gendered Organization.
Über den Autor / die Autorin
Dr. Ursula Pasero verantwortet die wissenschaftliche Geschäftsführung des Zentrums für interdisziplinäre Frauenforschung.
Dr. Birger P. Priddat ist Professor für Politische Ökonomie an der "Zeppelin University" Friedrichshafen.
Zusammenfassung
Das Buch stellt das Verhältnis von Organisationen und Netzwerken dar und betrachtet es insbesondere mit Bezug auf die Frage nach der Bedeutung von Gender.
Zusatztext
"Was den Band so spannend macht, ist das Zusammentreffen von WissenschaftslerInnen, die sich ganz grundsätzlich von den klassischen Konzepten der feministischen Organisationsforschung verabschieden [...] und anderen, die zwar der von Heintz und ihren Kolleginnen prominent gemachten These der 'kontextuellen Kontingenz der Geschlechterdifferenz' und der Möglichkeit ihrer 'Neutralisierung' etwas abgewinnen, aber am Ende dann doch vielfach noch 'männliche Strukturen' in Organisationen ausmachen können [...], ja, sogar zu dem Ergebnis gelangen, dass die Differenzen zwischen Frauen und Männern in modernen Organisationen noch zunehmen [...]." Soziologische Revue, 04/2007
Bericht
"Was den Band so spannend macht, ist das Zusammentreffen von WissenschaftslerInnen, die sich ganz grundsätzlich von den klassischen Konzepten der feministischen Organisationsforschung verabschieden [...] und anderen, die zwar der von Heintz und ihren Kolleginnen prominent gemachten These der 'kontextuellen Kontingenz der Geschlechterdifferenz' und der Möglichkeit ihrer 'Neutralisierung' etwas abgewinnen, aber am Ende dann doch vielfach noch 'männliche Strukturen' in Organisationen ausmachen können [...], ja, sogar zu dem Ergebnis gelangen, dass die Differenzen zwischen Frauen und Männern in modernen Organisationen noch zunehmen [...]." Soziologische Revue, 04/2007