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Onkel J. - Heimatkunde

Deutsch · Fester Einband

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Beschreibung

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Seit seinem Debüterfolg mit dem Roman Wäldchestag im Jahr 2000 ist Andreas Maier häufig unterwegs, um aus seinen Romanen zu lesen. Nur daß er in den letzten ein, zwei Jahren meist, wenn er eingeladen war, auch immer wieder schon aus dem kommenden Onkel J. las. Jedesmal hatte er damit das Publikum im Handumdrehen auf seiner Seite. Umstandslos fand man sich angeschlossen an Maiers Welt aus Wetterau, Familie, Fußball, Apfelwein, aus Thomas Bernhard und dem Evangelium nach Matthäus, aus Ängsten, Kneipenfreuden und -nöten, eingepackt in absurde Vorkommnisse und komische Erlebnisse. Jede Kolumne beginnt mit einem "Neulich"-Satz, die erste so: "Neulich war ich in Berlin. Das wird jetzt niemand weiter ungewöhnlich finden, aber ich bin Hesse, und mir ging in Berlin ein Wunsch in Erfüllung."
Dennoch handelt es sich um alles andere als ein Kolumnenbuch. Vielmehr nimmt Onkel J. im Übergang von den ersten vier Romanen zu Maiers Projekt "Ortsumgehung" eine zentrale Stelle ein. "Alles gehört zusammen, und für alles ist das Kolumnenbuch der Kern."

Inhaltsverzeichnis

Neulich war ich in Berlin


Neulich lief ich über den Theaterplatz


Neulich auf einer Lesung


Neulich war ich auf dem Friedhof


Neulich las ich die Reise nach Petuschki und träumte von Gerhard Schröder


Neulich war ich im Forsthaus Winterstein


Neulich ist mir ein Stipendium zugesprochen worden


Neulich auf der Himmelsleiter


Neulich schwamm ich ins Meer hinaus


Neulich las ich den Taugenichts


Neulich lief ich durch Bamberg


Neulich war ich daheim


Neulich begriff ich


Neulich habe ich mir eine Kamelhaarstrickjacke gekauft


Neulich war wieder Ostern


Neulich ist das Tante Lenchen gestorben


Neulich las ich Mein Kampf


Neulich hängte ich ein Bild ab


Neulich schrieb ich von Karlsruhe


Neulich dachte ich an meine Spaziergänge


Neulich fuhr ich ins Wendland


Neulich war ich in der JVA Butzbach


Neulich bekam ich eine Einladung zum Klassentreffen

Über den Autor / die Autorin

Andreas Maier, 1967 im hessischen Bad Nauheim geboren, studierte Philosophie und Germanistik, anschließend Altphilologie. Er lebt in Frankfurt am Main.

Zusammenfassung

Seit seinem Debüterfolg mit dem Roman Wäldchestag im Jahr 2000 ist Andreas Maier häufig unterwegs, um aus seinen Romanen zu lesen. Nur daß er in den letzten ein, zwei Jahren meist, wenn er eingeladen war, auch immer wieder schon aus dem kommenden Onkel J. las. Jedesmal hatte er damit das Publikum im Handumdrehen auf seiner Seite. Umstandslos fand man sich angeschlossen an Maiers Welt aus Wetterau, Familie, Fußball, Apfelwein, aus Thomas Bernhard und dem Evangelium nach Matthäus, aus Ängsten, Kneipenfreuden und -nöten, eingepackt in absurde Vorkommnisse und komische Erlebnisse. Jede Kolumne beginnt mit einem »Neulich«-Satz, die erste so: »Neulich war ich in Berlin. Das wird jetzt niemand weiter ungewöhnlich finden, aber ich bin Hesse, und mir ging in Berlin ein Wunsch in Erfüllung.«
Dennoch handelt es sich um alles andere als ein Kolumnenbuch. Vielmehr nimmt Onkel J. – im Übergang von den ersten vier Romanen zu Maiers Projekt »Ortsumgehung« – eine zentrale Stelle ein. »Alles gehört zusammen, und für alles ist das Kolumnenbuch der Kern.«

Zusatztext

»Dieses Buch ist mehr als eine Heimatkunde. Es ist eine Gegenwarts- und Menschenkunde, in deren Zentrum … eine Figur von bizarrem Reiz steht.«

Produktdetails

Autoren Andreas Maier
Verlag Suhrkamp
 
Sprache Deutsch
Produktform Fester Einband
Erschienen 01.03.2010
 
EAN 9783518421345
ISBN 978-3-518-42134-5
Seiten 150
Abmessung 126 mm x 203 mm x 14 mm
Gewicht 244 g
Themen Belletristik > Erzählende Literatur > Gegenwartsliteratur (ab 1945)

Deutschland, 21. Jahrhundert, entspannen, entdecken, Heimatkunde, Sammlung, Kolumne, Onkel, Andreas Maier, Volltext, Neulich, Georg-Christoph-Lichtenberg-Preis 2011, Wilhelm-Raabe-Literaturpreis 2010

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