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Zwischen Selbstverwirklichungsstreben und Rassismus - Soziale Deutungsmuster ostdeutscher Jugendlicher

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Der Absturz aus dem Fürsorgestaat DDR in ein Umfeld von Individualisierung und Marktabhängigkeit hatte vielfach Anomieempfinden und Desorientierung zur Folge. Eine mögliche Reaktion ist die Flucht in autoritäre Gesellschaftsbilde. Rassismus bietet klare Gut-böse-Schemata statt Orientierungslosigkeit, soziale Integration durch Ausgrenzung anderer. Weitere Faktoren tragen zum alltäglichen Rassismus bei: fremdenfeindliche Diskurse in Politik und Medien, institutionelle Diskriminierung von Nichtdeutschen, auch die allgegenwärtige rechte Subkultur in Ostdeutschland. Nicht selten verbinden sich rassistische Orientierungen mit einer verklärenden Sicht der DDR.

Inhaltsverzeichnis

1. Im Boom der Jugendforschung: Fallstudien zu sozialen Deutungsmustern ostdeutscher Jugendlicher.- 2. Anlage der Untersuchung und methodisches Vorgehen.- 3. Lebenswelt im Umbruch.- 4. Soziokultureller Wandel.- 5. Rassismus und Rechtsextremismus bei ostdeutschen Jugendlichen.- 6. Wende-Verarbeitung durch DDR-Nostalgie.- 7. Resümee: Ostdeutsche Jugendliche zwischen Selbstverwirklichungsstreben und autoritären Orientierungen.- Literatur.- Hinweise zur formalen Textgestaltung.

Zusammenfassung

Welche sozialen Deutungsmuster entwickeln Jugendliche vor dem Hintergrund des Umbruchs in Ostdeutschland? Die Studie belegt Anzeichen soziokulturellen Wandels, etwa die Suche nach Selbstverwirklichung. Gleichzeitig spielen rassistische und rechtsextreme Deutungen der sozialen Realität eine große Rolle. Der Absturz aus dem Fürsorgestaat DDR in ein Umfeld von Individualisierung und Marktabhängigkeit hatte vielfach Anomieempfinden und Desorientierung zur Folge. Eine mögliche Reaktion ist die Flucht in autoritäre Gesellschaftsbilder. Rassismus bietet klare Gut-böse-Schemata statt Orientierungslosigkeit, soziale Integration durch Ausgrenzung anderer. Weitere Faktoren tragen zum alltäglichen Rassismus bei: fremdenfeindliche Diskurse in Politik und Medien, institutionelle Diskriminierung von Nichtdeutschen, auch die allgegenwärtige rechte Subkultur in Ostdeutschland. Nicht selten verbinden sich rassistische Orientierungen mit einer verklärenden Sicht der DDR.

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