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Folgen der Französischen Revolution - Herausgegeben von Henning Krauß

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Die Französische Revolution hat zum ersten Mal praktisch, auch gewalttätig, gezeigt, daß die Menschheit sich als vernünftiges Gattungssubjekt konstituieren kann, das sich selber - mit dem Anspruch auf Universalität - die Grundverfassung der Menschen- und Bürgerrechte gibt. Die Revolution ist der handgreifliche Gründungsakt der Moderne. Jede Debatte über die Folgen der Französischen Revolution ist zugleich eine Verhandlung über die Moderne selber und umgekehrt.
Ist das hochgemute Versprechen der Errichtung einer Welt »aus Vernunft«, die stets zum Besseren fortschreitet, eingelöst worden? Oder befindet sich das Projekt Moderne nicht noch immer im Projektstatus, rühren die aktuellen Übel nicht eher als vom revolutionären Fortschritt von der weitgehenden Abwesenheit der Revolutionswerte Freiheit, Gleichheit, gar Brüderlichkeit her?
Das von den Autoren eingebrachte historische, philosophische, politologische, juristische, ökonomische, theologische und ästhetische Fachwissen ist geeignet, zentrale Probleme der Modernität in den für sie relevanten Zusammenhang zu rücken.

Inhaltsverzeichnis

Jens, Walter: Zurücknahme der Großen Revolution. Von der Bücherverbrennung zur Reichskristallnacht. Fetscher, Iring: Die Auseinandersetzung mit dem Modellcharakter der Französischen Revolution. Von Marx bis Lenin. Häberle, Peter: 1789 als Teil der Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Verfassungsstaates. Lampert, Heinz: Französische Revolution und sozialer Rechtsstaat. Über Ursachen und Wirkungen staatlicher Sozialpolitik. Maier, Hans: Revolution und Kirche. Rascher, Anton: Die Französische Revolution und die christliche Lehre vom Widerstand. Jauß, Hans Robert: Kunst als Anti-Natur. Zur ästhetischen Wende nach 1789. Naumann, Manfred: Sturz des literarischen Ancien Régime?. Veränderungen des Literaturbegriffs in Frankreich nach der Revolution. Frank, Manfred: Anti-bourgeoise Anarchie und Revolutions-Kritik. Von der zwiespältigen Haltung der Frühromantik zur Französischen Revolution. Krauß, Henning: Die Französische Revolution als Thema der Literatur während des Zweiten Weltkriegs und des Algerienkriegs.

Zusammenfassung


Die Französische Revolution hat zum ersten Mal praktisch, auch gewalttätig, gezeigt, daß die Menschheit sich als vernünftiges Gattungssubjekt konstituieren kann, das sich selber – mit dem Anspruch auf Universalität – die Grundverfassung der Menschen- und Bürgerrechte gibt. Die Revolution ist der handgreifliche Gründungsakt der
Moderne.
Jede Debatte über die Folgen der Französischen Revolution ist zugleich eine Verhandlung über die
Moderne
selber und umgekehrt.


Ist das hochgemute Versprechen der Errichtung einer Welt »aus Vernunft«, die stets zum Besseren fortschreitet, eingelöst worden? Oder befindet sich das
Projekt Moderne
nicht noch immer im Projektstatus, rühren die aktuellen Übel nicht eher als vom revolutionären Fortschritt von der weitgehenden Abwesenheit der Revolutionswerte Freiheit, Gleichheit, gar Brüderlichkeit her?

Das von den Autoren eingebrachte historische, philosophische, politologische, juristische, ökonomische, theologische und ästhetische Fachwissen ist geeignet, zentrale Probleme der Modernität in den für sie relevanten Zusammenhang zu rücken.

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