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Die verschlossene Tür - Erzählungen

Deutsch · Fester Einband

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"Ich möchte für Dich ein Haus ohne Türen bauen. Wir haben nichts voreinander zu verbergen. - Aber ich möchte ein Haus, wo ich mich verstecken kann. Ein Haus, wo ich verschwinden kann."Vier Geschichten vereint der Band mit Erzählungen von Alfred Neven DuMont. In der Titelerzählung "Die verschlossene Tür" blickt der international gefeierte Maler Hektor auf ein Künstlerleben, das mit dem grauenhaften "Schicksalstag", an dem er durch ein Verbrechen seine siebenjährige Tochter Maja verlor, eine dramatische Wende nahm. Sich vor der Welt und den Schatten der eigenen Vergangenheit verschließend, schafft er wie besessen aus Leid, Verzweiflung und Einsamkeit ein Werk. In der Kunst verfügt dieser Maler über den Schlüssel, verführerischen Schein von der Wahrheit fernzuhalten - als Vater, als Gatte und als Freund steht er vor verschlossener Tür. In "Der Ahnherr" entfaltet sich eine fantasievolle Familiengeschichte um den Kauf eines vor Jahrhunderten am Spanischen Hof gemalten Portraits. Das Abbild des Ahnherrn treibt den Erzähler zu Fragen nach Original und Fälschung, nach Schein und Sein unserer Existenz - nach der Wahrheit."Der Schritt durch die Wand" erzählt - in einer nachgetragenen Liebeserklärung an die melancholische Mutter - von unvergleichlicher Kindheit und Jugend, von einem wundersam-geheimnisvollen Onkel namens Hieronymus, dem Zauberer - vor allem aber von dessen Lehre für ein gelingendes Leben: den Glauben an sich selbst."Guten Morgen, Gestern" ist eine Geschichte zwischen zwei Frauen: zwischen Nona, einer Dame, die nach dem Tod ihres Mannes "wieder Einzug bei sich selbst" halten möchte und einer jungen, lächelnden Frau, die sich als die Tochter des Verstorbenen vorstellt.Alfred Neven DuMont hat vielstimmige und motivreiche Erzählungen geschrieben, die mit leichter Schwere aus der Fülle des gelebten Lebens von der Existenz sprechen, unserer Existenz, und die zu Lebensparabeln werden.

Über den Autor / die Autorin

Alfred Neven DuMont, geboren 1927, trat nach einer frühen Tätigkeit an den Münchner Kammerspielen und einem Studium in München und in Chicago 1953 in den Verlag M. DuMont Schauberg ein. Er war seit 1960 Herausgeber des 'Kölner Stadt-Anzeigers', gründete kurz darauf die 'Boulevardzeitung Express', wurde 1990 Herausgeber der 'Mitteldeutschen Zeitung' und 2006 der 'Frankfurter Rundschau'. 2008 kam die 'Berliner Zeitung' hinzu. Seit 2006 war Alfred Neven DuMont Gesellschafter der israelischen Zeitung 'Haaretz'. Er war Ehrenbürger der Stadt Köln und Honorarprofessor an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Alfred Neven DuMont verstarb Ende Mai 2015.

Zusammenfassung

„Ich möchte für Dich ein Haus ohne Türen bauen. Wir haben nichts voreinander zu verbergen.
- Aber ich möchte ein Haus, wo ich mich verstecken kann. Ein Haus, wo ich verschwinden kann."

Vier Geschichten vereint der Band mit Erzählungen von Alfred Neven DuMont. In der Titelerzählung „Die verschlossene Tür" blickt der international gefeierte Maler Hektor auf ein Künstlerleben, das mit dem grauenhaften „Schicksalstag", an dem er durch ein Verbrechen seine siebenjährige Tochter Maja verlor, eine dramatische Wende nahm. Sich vor der Welt und den Schatten der eigenen Vergangenheit verschließend, schafft er wie besessen aus Leid, Verzweiflung und Einsamkeit ein Werk. In der Kunst verfügt dieser Maler über den Schlüssel, verführerischen Schein von der Wahrheit fernzuhalten – als Vater, als Gatte und als Freund steht er vor verschlossener Tür.

In „Der Ahnherr" entfaltet sich eine fantasievolle Familiengeschichte um den Kauf eines vor Jahrhunderten am Spanischen Hof gemalten Portraits. Das Abbild des Ahnherrn treibt den Erzähler zu Fragen nach Original und Fälschung, nach Schein und Sein unserer Existenz – nach der Wahrheit.

„Der Schritt durch die Wand" erzählt – in einer nachgetragenen Liebeserklärung an die melancholische Mutter – von unvergleichlicher Kindheit und Jugend, von einem wundersam-geheimnisvollen Onkel namens Hieronymus, dem Zauberer – vor allem aber von dessen Lehre für ein gelingendes Leben: den Glauben an sich selbst.

„Guten Morgen, Gestern" ist eine Geschichte zwischen zwei Frauen: zwischen Nona, einer Dame, die nach dem Tod ihres Mannes „wieder Einzug bei sich selbst" halten möchte und einer jungen, lächelnden Frau, die sich als die Tochter des Verstorbenen vorstellt.

Alfred Neven DuMont hat vielstimmige und motivreiche Erzählungen geschrieben, die mit leichter Schwere aus der Fülle des gelebten Lebens von der Existenz sprechen, unserer Existenz, und die zu Lebensparabeln werden.

Vorwort

„Es geht mir wie jedem Menschen: Ich kann nur verzeihen, wenn ich liebe."

Produktdetails

Autoren Alfred Neven Dumont, Alfred Neven DuMont
Verlag DuMont Buchverlag
 
Sprache Deutsch
Produktform Fester Einband
Erschienen 01.01.2003
 
EAN 9783832178574
ISBN 978-3-8321-7857-4
Seiten 256
Gewicht 446 g
Themen Belletristik > Erzählende Literatur

Familie, Leben, Liebe, Kindheit, Freundschaft, Kunst, Trauer, Geheimnis, Deutschland, Einsamkeit, Schicksal, Moderne und zeitgenössische Belletristik, Verlust, Begegnungen, Sehnsucht, Kurzgeschichten, Sammlung, Obsession, eintauchen

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