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Herbert Hoffmann. Tätowiert muss er sein

Deutsch · Fester Einband

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Beschreibung

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'Tätowiert muss er sein.' - Es gibt wohl kaum einen Satz, der treffender auf den Punkt brächte, was Herbert Hoffmann zeit seines Lebens umgetrieben hat: die Leidenschaft für den tätowierten Mann. Vom Hals bis zu den Füssen steckte er selbst in der Tinte. Im Laufe der Zeit war sie verflossen, blauer geworden, sie hatte an Leuchtkraft verloren und blieb doch, bis zum Schluss, lesbar. Zwischen 1960 und 1975 füllte Hoffmann ein Album mit bebilderten Artikeln von vielen tätowierten Männern und Frauen aus Magazinen, mit Cartoons, auf denen Tattoos zu sehen sind, und mit Geschäftskarten von Tattoo-Studios. Die Seiten sind schön, die Artikel bewusst gruppiert, Hoffmann war ein Perfektionist, seine ebenmässige Handschrift zieht sich wie ein roter Faden durch sein Werk. Und diesem Werk trägt das vorliegende Buch Rechnung, es zeigt eine Leidenschaft und ein Stück Sammlergeschichte aus seinem Nachlass in der Kantonsbibliothek Appenzell Ausserrhoden.

Über den Autor / die Autorin

Herbert Hoffmann, geboren 1919 im Pommerschen Freienwalde, machte eine Lehre als Einzelhandelskaufmann, wurde 1939 eingezogen zum Reichsarbeitsdienst, war von 1941 bis 1945 in Russland im Krieg. Internierung bei Riga, Freundschaft mit einem tätowierten russischen Wachmann. 1949 Rückkehr nach Deutschland und erste Tätowierung: ein Kreuz, ein Herz und ein Anker. Hoffmann beginnt selbst zu tätowieren, sammelt Bilder und Lebensläufe tätowierter Menschen. Ab 1961 eigenes Tätowiergeschäft bei der Hamburger Reeperbahn. 1980 Pensionierung und Übersiedlung in die Schweiz (Heiden AR), gemeinsam mit seinem Partner Jakob Acker, wo er bis zu seinem Tod 2010 lebt.

Heidi Eisenhut, geb. 1976, ist Leiterin der Kantonsbibliothek Appenzell Ausserrhoden, Trogen.

Zusammenfassung

'Tätowiert muss er sein.' – Es gibt wohl kaum einen Satz, der treffender auf den Punkt brächte, was Herbert Hoffmann zeit seines Lebens umgetrieben hat: die Leidenschaft für den tätowierten Mann. Vom Hals bis zu den Füssen steckte er selbst in der Tinte. Im Laufe der Zeit war sie verflossen, blauer geworden, sie hatte an Leuchtkraft verloren und blieb doch, bis zum Schluss, lesbar. Zwischen 1960 und 1975 füllte Hoffmann ein Album mit bebilderten Artikeln von vielen tätowierten Männern und Frauen aus Magazinen, mit Cartoons, auf denen Tattoos zu sehen sind, und mit Geschäftskarten von Tattoo-Studios. Die Seiten sind schön, die Artikel bewusst gruppiert, Hoffmann war ein Perfektionist, seine ebenmässige Handschrift zieht sich wie ein roter Faden durch sein Werk. Und diesem Werk trägt das vorliegende Buch Rechnung, es zeigt eine Leidenschaft und ein Stück Sammlergeschichte aus seinem Nachlass in der Kantonsbibliothek Appenzell Ausserrhoden.

Produktdetails

Autoren Martin Ain, Kurt Eckert, Heidi Eisenhut, Herbert Hoffmann
Mitarbeit Atlas Studio (Herausgeber), Heidi Eisenhut (Herausgeber), Mirja Fischer (Herausgeber), Mirjam Fischer (Herausgeber), Atlas Studio (Herausgeber)
Verlag Limmat Verlag
 
Sprache Deutsch
Produktform Fester Einband
Erschienen 01.05.2015
 
EAN 9783857917684
ISBN 978-3-85791-768-4
Seiten 256
Abmessung 230 mm x 300 mm x 14 mm
Gewicht 1050 g
Illustration etwa 180 Abbildungen
Themen Geisteswissenschaften, Kunst, Musik > Kunst > Sonstiges

Fotografie; Bildbände, Monographien, Kultur, Tattoo, Body Art, Swissness, auseinandersetzen

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