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Kaum jemand versteht so viel vom Unterwegssein als Lebensform wie der polnische Schriftsteller Andrzej Stasiuk. Seine fünfzig Stücke kurzer Prosa über das Reisen spielen in den wenig besiedelten Gegenden an der polnisch-ukrainischen Grenze, in der sibirischen Steppe, sie entführen uns bis nach China und in die Mongolei.Ein Buch über entwurzelte Künstler aus der lemkisch-slowakischen Provinz (Andy Warhol und Nikifor aus Krynica), die Arm in Arm über den Broadway schlendern. Impressionen und Meditationen über das Ende der Sesshaftigkeit, eine Liebeserklärung an den unbetretenen, unbeschriebenen Raum, an die mongolische Steppe, die »reinste« Landschaft, wo es nichts gibt außer Himmel und Erde. Ein Brevier für erfahrungshungrige Leser, denen der Gedanke an eine Welt jenseits der eigenen einen Stich ins Herz versetzt.
Inhaltsverzeichnis
Transbaikalien. Krasnokamensk
Alte Straße Gródek - Jablonna Lacka
Straße Nummer 993. Lysa Góra, dann die Kreuzung nach Folusz. Abenddämmerung
Bratsk. Flughafen
Ulan Bator, Mandalgow, Dalandzadgad, Manlai, Mandal, Sajnschand, Dzamyn Üüd
Suceava. Erinnerung
Der Leser
In der Hocke
Gamba
März
In Srostki
Ausgrabung
Nacktes Land
Hoch. Leer. Salzig
Ich stelle mir Kalabrien vor
816
Mai
Lichen . Herabsendung
Podolien
Ein Tag im Osten Polens
Der Leviathan aus meiner Heimat
Spuren
Nomaden
Shqipëria po ndryshon
Marubi
Die Mittagsfrau
Terzani
Die Fabrik
Rauchen
Sommerreise mit meiner Tochter ins Reich der Kindheit
Rock 'n' Roll
Das Wilde
September
Utopie
9,99
Auf literarischer Reise durch Deutschland (und Österreich)
Mein Onkel
Markt
Raubtier
Totenfeier
Das alte Haus
Ramsch aus Beton
Oberek
Die berühmtesten Lemken der Welt
Weihnachtsreise an die Ostgrenze
Zigeuner
Die Melancholie der Übergänge
Hibernatus
Vögel
Aus der Ferne
Es zieht
Über den Autor / die Autorin
Andrzej Stasiuk, der in Polen als wichtigster jüngerer Gegenwartsautor gilt, wurde 1960 in Warschau geboren, debütierte 1992 mit dem Erzählband "Mury Hebronu" (Die Mauer von Hebron) , in dem er über seine Gewalterfahrung im Gefängnis schreibt. Stasiuk wurde 1980 zur Armee eingezogen, desertierte nach neun Monaten und verbüßte seine Strafe in Militär- und Zivilgefängnissen. 1986 zog er nach Czarne, ein Bergdorf in den Beskiden. §Er ist freier Mitarbeiter bei der Zeitschrift "Czas Kultury" und bei der Wochenzeitung "Tygodnik Powszechny".§2002 erhält er den von den Partnerstädten Thorn (Polen) und Göttingen gemeinsam gestifteten Samuel-Bogumil-Linde-Literaturpreis und 2016 den Österreichischen Staatspreis für europäische Literatur.
Zusammenfassung
Kaum jemand versteht so viel vom Unterwegssein als Lebensform wie der polnische Schriftsteller Andrzej Stasiuk. Seine fünfzig Stücke kurzer Prosa über das Reisen spielen in den wenig besiedelten Gegenden an der polnisch-ukrainischen Grenze, in der sibirischen Steppe, sie entführen uns bis nach China und in die Mongolei.
Ein Buch über entwurzelte Künstler aus der lemkisch-slowakischen Provinz (Andy Warhol und Nikifor aus Krynica), die Arm in Arm über den Broadway schlendern. Impressionen und Meditationen über das Ende der Sesshaftigkeit, eine Liebeserklärung an den unbetretenen, unbeschriebenen Raum, an die mongolische Steppe, die »reinste« Landschaft, wo es nichts gibt außer Himmel und Erde. Ein Brevier für erfahrungshungrige Leser, denen der Gedanke an eine Welt jenseits der eigenen einen Stich ins Herz versetzt.
Zusatztext
»Ein Buch wie kein anderes und doch wie jedes andere auf der Suche nach Freiheit und dem Sinn der eigenen Existenz.«
Bericht
»Ein kleines, großes Buch.« bär Frankfurter Allgemeine Zeitung 20160225