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Begleitumstände - Frankfurter Vorlesungen. 40 Jahre edition suhrkamp

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Im Sommersemester 1979 hielt Uwe Johnson fünf Vorlesungen an der Universität Frankfurt am Main im Rahmen der Gastdozentur für Poetik. Absicht dieser Einrichtung ist es, »Basisinformationen« aus der Werkstatt des Schriftstellers zu vermitteln. Uwe Johnson kommt - als erster Dozent nach der Wiederaufnahme der Gastdozentur nach zehn Jahren - dieser Zielsetzung in der ihm eigenen Weise nach. Er erzählt, wie die DDR ihn zum Schriftsteller gemacht hat, er jedoch in der DDR nicht publizieren konnte und folglich nach West-Berlin umzog; welche »Aufträge« er im Westen Deutschlands zu erledigen hatte; wie die Jahrestage zustande kamen; kurz: nicht nur »Begleitumstände« seines Werkes werden dargelegt, sondern Uwe Johnson führt den Leser selbst ins Zentrum seiner schriftstellerischen Produktivität.

Über den Autor / die Autorin

Uwe Johnson, geb. 1934 in Kammin/Vorpommern, studierte Germanistik in Rostock und Leipzig. In Rostock weigerte er sich, die staatliche Verleumdung der 'Jungen Gemeinde' zu unterstützen, weshalb er exmatrikuliert wurde. Im Zuge der staatlichen Schadensbegrenzung nach dem 17. Juni 1953 wurde Johnson wieder zum Studium zugelassen. Johnsons Mutter verließ mit seiner Schwester 1956 die DDR. Er blieb. Erst zum Erscheinen seines Romans 'Mutmassungen über Jakob', 1959, zog Johnson nach Westberlin. Nach den ersten Romanen einigte sich die Kritik zu Johnsons Missfallen auf das Etikett Dichter der beiden Deutschland. 1960 erhielt er den Fontane-Preis der Stadt West-Berlin. 1966-68 lebte er mit seiner Familie in New York, wo er als Schulbuchlektor arbeitete. 1971 wurde der Schriftsteller mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet. Drei Jahre später zog Johnson nach Sheerness in England, wo er bis zu seinem Tod im Jahr 1984 lebte.

Zusammenfassung


Im Sommersemester 1979 hielt Uwe Johnson fünf Vorlesungen an der Universität Frankfurt am Main im Rahmen der Gastdozentur für Poetik. Absicht dieser Einrichtung ist es, »Basisinformationen« aus der Werkstatt des Schriftstellers zu vermitteln. Uwe Johnson kommt – als erster Dozent nach der Wiederaufnahme der Gastdozentur nach zehn Jahren – dieser Zielsetzung in der ihm eigenen Weise nach. Er erzählt, wie die DDR ihn zum Schriftsteller gemacht hat, er jedoch in der DDR nicht publizieren konnte und folglich nach West-Berlin umzog; welche »Aufträge« er im Westen Deutschlands zu erledigen hatte; wie die
Jahrestage
zustande kamen; kurz: nicht nur »Begleitumstände« seines Werkes werden dargelegt, sondern Uwe Johnson führt den Leser selbst ins Zentrum seiner schriftstellerischen Produktivität.

Zusatztext

»Dieses Buch, das so wenig von Poetik im akademischen Sinne handelt, ist ein sehr poetisches Buch. Es ist die trockene Poetik der Genauigkeit und Wahrhaftigkeit, der in >logistischen Forschungen< und >Recherchen< gesicherten Fakten, Daten und Zitate, der Mischung und Montagen aus Bericht und Satire, scharfem Lakonismus und hintersinniger Umständlichkeit.« Norbert Mecklenburg, Neue Zürcher Zeitung, 19. August 1980

Bericht

"Dieses Buch, das so wenig von Poetik im akademischen Sinne handelt, ist ein sehr poetisches Buch. Es ist die trockene Poetik der Genauigkeit und Wahrhaftigkeit, der in "logistischen Forschungen" und "Recherchen" gesicherten Fakten, Daten und Zitate, der Mischung und Montagen aus Bericht und Satire, scharfem Lakonismus und hintersinniger Umständlichkeit." Norbert Mecklenburg, Neue Zürcher Zeitung, 19. August 1980

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