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Paul Klee - Der "liebe Gott" am Bauhaus

Deutsch · Taschenbuch

In Neuauflage, zurzeit nicht erhältlich

Beschreibung

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Klees Bilder wirken einfach und sie sprechen zunächst für sich. Abstraktes wird mit Gegenständlichem ausbalanciert. Die Schönheit der Farbe, die Sensibilität der Linie, der pointierte Witz in der Darstellung menschlicher Schwächen und nicht zuletzt die Poesie der Bildtitel machen dem Betrachter ein leicht zugängliches Angebot. Zu zeigen, wie sich ihr eigentliches, sehr viel reicheres Leben erst hinter der Oberfläche entfaltet, ist das Anliegen dieses Buches: Klee selbst hat seine Arbeit mit dem Blick durch ein Mikroskop verglichen. Nur aus der Nähe wird das unendlich kunstvolle Verflechten aller denkbaren Aspekte des Lebens zu einer visuellen Symphonie, zu einem dynamischen, in komsmische Regionen reichenden Geflecht erkennbar. Die Jahre am Weimarer, später am Dessauer Bauhaus haben auf die Entwicklung dieser faszinierenden Bildsprache wie Dünger gewirkt. Im kollegial-freundschaftlichen Verhältnis zu Kandinsky und Schlemmer und in der Auseinandersetzung mit seinen Schülern entdeckte Klee sich selbst. Erst als das Bauhaus in späteren Jahren eine größere Nähe zur Industrie entwickelte, wurde ihm, der im ersten Weltkrieg Kampfflugzeuge mit Tarnfarben bemalt hatte, klar, dass ihn sein Weg in eine andere Richtung führen müsse: "Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar." Ein kleiner Stadtrundgang zeigt die Orte in Weimar, an denen Paul Klee lebte und wirkte.

Über den Autor / die Autorin

Karen Michels ist habilitierte Kunsthistorikerin. Sie ist insbesondere durch ihre Veröffentlichungen zu Aby Warburg und seinem Kreis hervorgetreten und war viele Jahre lang am Warburg-Haus in Hamburg tätig.

Zusammenfassung

Klees Bilder wirken einfach und sie sprechen zunächst für sich. Abstraktes wird mit Gegenständlichem ausbalanciert. Die Schönheit der Farbe, die Sensibilität der Linie, der pointierte Witz in der Darstellung menschlicher Schwächen und nicht zuletzt die Poesie der Bildtitel machen dem Betrachter ein leicht zugängliches Angebot. Zu zeigen, wie sich ihr eigentliches, sehr viel reicheres Leben erst hinter der Oberfläche entfaltet, ist das Anliegen dieses Buches: Klee selbst hat seine Arbeit mit dem Blick durch ein Mikroskop verglichen. Nur aus der Nähe wird das unendlich kunstvolle Verflechten aller denkbaren Aspekte des Lebens zu einer visuellen Symphonie, zu einem dynamischen, in komsmische Regionen reichenden Geflecht erkennbar. Die Jahre am Weimarer, später am Dessauer Bauhaus haben auf die Entwicklung dieser faszinierenden Bildsprache wie Dünger gewirkt. Im kollegial-freundschaftlichen Verhältnis zu Kandinsky und Schlemmer und in der Auseinandersetzung mit seinen Schülern entdeckte Klee sich selbst. Erst als das Bauhaus in späteren Jahren eine größere Nähe zur Industrie entwickelte, wurde ihm, der im ersten Weltkrieg Kampfflugzeuge mit Tarnfarben bemalt hatte, klar, dass ihn sein Weg in eine andere Richtung führen müsse: »Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar.« Ein kleiner Stadtrundgang zeigt die Orte in Weimar, an denen Paul Klee lebte und wirkte.

Produktdetails

Autoren Karen Michels, Karen (Dr. habil.) Michels
Mitarbeit Elk Beilfuss (Herausgeber), Elke Beilfuss (Herausgeber)
Verlag Weimarer Verlagsgesellschaft
 
Sprache Deutsch
Produktform Taschenbuch
Erscheint 30.06.2026
 
EAN 9783737402033
ISBN 978-3-7374-0203-3
Seiten 136
Abmessung 138 mm x 210 mm x 10 mm
Gewicht 298 g
Illustration zahlr. farb. Abb.
Themen Geisteswissenschaften, Kunst, Musik > Musik > Monografien
Sachbuch > Musik, Film, Theater > Biographien, Autobiographien

Biographien (div.), Klee, Paul, Kunstgeschichte, Surrealismus, Bauhaus, Porträt, Kubismus, Weimar, Grafiker, Dessau, Kunsttheorie, Konstruktivismus, Maler, Primitivismus

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