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Rechtfertigung strategischer Managemententscheidungen - Eine Analyse im Kontext der Corporate Governance. Dissertation TU Bergakademie Freiberg 2005. Geleitw. v. Michael Nippa

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Strategische Managemententscheidungen werden intensiv und nahezu öffentlich diskutiert. In agency-theoretisch abgeleiteten Gestaltungsvorschlägen der Corporate Governance wird eine Fremdkontrolle empfohlen und mehr Transparenz und Verantwortung des Managements gefordert. Manager müssen daher ihre Entscheidungen begründen bzw. rechtfertigen, wenn der Verdacht besteht, dass sie eigennützig, opportunistisch und zum Nachteil Dritter handelten. In der Theorie der Corporate Governance wurden allerdings wesentliche Aspekte der Rechtfertigung bisher vernachlässigt.

Kerstin Petzold entwickelt ein allgemeines Modell der Rechtfertigung von Entscheidungen. Sie formuliert, unter welchen Bedingungen eine Rechtfertigung erforderlich wird, und zeigt auf, mit welchen Rechtfertigungstaktiken Entscheidungen begründet werden. Aus der Anwendung des Modells im praktischen Kontext der Corporate Governance börsennotierter Unternehmen ergeben sich Implikationen sowohl für die Praxis der Corporate Governance als auch für die Weiterentwicklung der Organisationstheorie.

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung.- 1.1 Problemsituation.- 1.2 Beurteilung des Forschungsstandes im Corporate Governance Kontext.- 1.3 Forschungsfragen und Zielsetzung.- 1.4 Vorgehen.- 2 Corporate Governance und der Stellenwert strategischer Entscheidungen.- 2.1 Betrachtungsdimensionen der Corporate Governance.- 2.2 Merkmale strategischer Entscheidungsfindung.- 2.3 Wechselbeziehungen zwischen Corporate Governance und strategischen Entscheidungen.- 3 Rechtfertigung von Entscheidungen.- 3.1 Strukturelle Konzeption.- 3.2 Auslösende Bedingungen von Rechtfertigungsnotwendigkeit.- 3.3 Reaktionen auf Rechtfertigungsnotwendigkeit.- 3.4 Zusammenführendes Modell der Rechtfertigung von Entscheidungen.- 4 Berücksichtigung von Rechtfertigung in theoretischen Grundlagen der Corporate Governance.- 4.1 Vorstellung der Agency-Theorie.- 4.2 Diskussion der Agency-Theorie.- 4.3 Konsequenzen einer Nichtbeachtung des Rechtfertigungsphänomens.- 4.4 Handlungsbedarf bei der organisationstheoretischen Abbildung von Rechtfertigung im Corporate Governance Kontext.- 5 Anwendung des Modells der Rechtfertigung von Entscheidungen im Corporate Governance Kontext.- 5.1 Auslösende Bedingungen der Rechtfertigungsnotwendigkeit.- 5.2 Organisationale Rechtfertigungsinstrumente.- 5.3 Implikationen der Modellierung von Rechtfertigung strategischer Entscheidungen im Corporate Governance Kontext.- 6 Forschungsbeitrag und Ausblick.- 6.1 Forschungsbeitrag der Untersuchung.- 6.2 Weiterführende Forschungsmöglichkeiten.

Über den Autor / die Autorin

Dr. Kerstin Petzold war wissenschaftliche Mitarbeiterin von Prof. Dr. Michael Nippa an der Professur für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, speziell Unternehmensführung und Personalwesen der Technischen Universität Bergakademie Freiberg. Sie ist als Managementberaterin tätig.

Zusammenfassung

Strategische Managemententscheidungen werden intensiv und nahezu öffentlich diskutiert. In agency-theoretisch abgeleiteten Gestaltungsvorschlägen der Corporate Governance wird eine Fremdkontrolle empfohlen und mehr Transparenz und Verantwortung des Managements gefordert. Manager müssen daher ihre Entscheidungen begründen bzw. rechtfertigen, wenn der Verdacht besteht, dass sie eigennützig, opportunistisch und zum Nachteil Dritter handelten. In der Theorie der Corporate Governance wurden allerdings wesentliche Aspekte der Rechtfertigung bisher vernachlässigt.


Kerstin Petzold entwickelt ein allgemeines Modell der Rechtfertigung von Entscheidungen. Sie formuliert, unter welchen Bedingungen eine Rechtfertigung erforderlich wird, und zeigt auf, mit welchen Rechtfertigungstaktiken Entscheidungen begründet werden. Aus der Anwendung des Modells im praktischen Kontext der Corporate Governance börsennotierter Unternehmen ergeben sich Implikationen sowohl für die Praxis der Corporate Governance als auch für die Weiterentwicklung der Organisationstheorie.

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