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Politische Entscheidungsträger handeln nicht unabhängig von Strukturen, die eine Gesellschaft prägen, seien diese politischer, ökonomischer oder kultureller Natur. Differente Verhaltensmuster dieser Akteure auch innerhalb ähnlicher formaler Gefüge, hier Institutionen der Demokratie, können jedoch sehr unterschiedliche Folgewirkungen erzeugen, mit denen sich die Menschen in Südosteuropa heute konfrontiert sehen: So haben sich in einigen Gesellschaften der Region Eigentums- und Machtstrukturen verfestigt, die zwar nicht mit der Idee, aber mit den Institutionen der Demokratie leben.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung - Theoretische Konzepte gesellschaftlichen Wandels - Eliten im Wandel: Theorieansätze - Historische Pfadabhängigkeiten - Transformation und politische Eliten in Slowenien und Makedonien - Soziale Entwicklungsrichtungen
Über den Autor / die Autorin
Jochen Töpfer war an den Universitäten Ljubljana und Skopje (UKIM) tätig und ist derzeit Lehrbeauftragter für Soziologie Osteuropas am Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin.
Zusammenfassung
Politische Entscheidungsträger handeln nicht unabhängig von formellen und informellen Strukturen, seien diese politischer, ökonomischer oder kultureller Natur. Differente Verhaltensmuster dieser Akteure können aber - auch innerhalb ähnlicher formaler Gefüge - sehr unterschiedliche Folgewirkungen erzeugen, mit denen sich die Menschen in Südosteuropa heute konfrontiert sehen. So haben sich in einigen Gesellschaften der Region Eigentums- und Machtstrukturen verfestigt, die zwar mit demokratischen Institutionen leben, jedoch weniger mit den Ideen dieser Herrschaftsform.
Vorwort
Rationale oder symbolische Politik?