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Tiere beherrschen die Anfänge der Menschheit. Ihr Fleisch, ihr Fell, ihre Sehnen und Knochen ermöglichten unseren prähistorischen Vorfahren zu überleben. Sie zeigten ihnen, welche Pflanzen essbar und welche giftig sind, und lehrten sie die Heilkunst. Tiere spielten auch im Schamanismus eine bedeutende Rolle: Die frühen Schamaninnen und Schamanen vereinten sich in Trance mit Tierverbündeten, um in den Schattenreichen mit bedrohlichen Mächten zu verhandeln, Krankheitsursachen aufzuspüren und zu heilen.Vor dem Hintergrund ihrer jahrzentelangen Erforschung schamanischer Kulturen erhellen die Autoren kenntnisreich und mit einer Fülle an Abbildungen die verschiedenen Facetten der uralten Beziehung zwischen Mensch und Tier aus schamanischer Sicht.
Über den Autor / die Autorin
Dr. Claudia Müller-Ebeling, Jg. 1956, studierte Kunstgeschichte, Ethnologie, Indologie und Literaturwissenschaft. Sie arbeitete u.a. als Kunsthistorikern in Hamburger Museen und als Chefredakteurin von DAO, Magazin für fernöstliche Lebenskünste. Sie lebt als freischaffende Wissenschaftlerin, Referentin und Autorin in Hamburg.
Christian Rätsch, 1952 geboren, studierte in Hamburg Altgermanistik, Ethnologie und Volkskunde. Er erlernte die Maya-Sprache der in Mexiko lebenden Lakandonenindianer, bei denen er insgesamt drei Jahre lebte. Seit zwanzig Jahren erforscht Rätsch in aller Welt schamanische Kulturen und deren ethnopharmakologischen, ethnomedizinschen und rituellen Gebrauch von Pflanzen. Christian Rätsch ist ein international gefragter Referent und wissenschaftlicher Leiter zur Erforschung indigener Heiltraditionen (u.a. für GEO). Er ist Autor mehrerer Bücher, die in viele Sprachen übersetzt wurden.
Zusammenfassung
Tiere beherrschen die Anfänge der Menschheit. Ihr Fleisch, ihr Fell, ihre Sehnen und Knochen ermöglichten unseren prähistorischen Vorfahren zu überleben. Sie zeigten ihnen, welche Pflanzen essbar und welche giftig sind, und lehrten sie die Heilkunst. Tiere spielten auch im Schamanismus eine bedeutende Rolle: Die frühen Schamaninnen und Schamanen vereinten sich in Trance mit Tierverbündeten, um in den Schattenreichen mit bedrohlichen Mächten zu verhandeln, Krankheitsursachen aufzuspüren und zu heilen.
Vor dem Hintergrund ihrer jahrzentelangen Erforschung schamanischer Kulturen erhellen die Autoren kenntnisreich und mit einer Fülle an Abbildungen die verschiedenen Facetten der uralten Beziehung zwischen Mensch und Tier aus schamanischer Sicht.