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Juden und Sport? Das klingt erst einmal nach einem fabelhaften jüdischen Witz! Dabei teilten Juden seit jeher in den meisten Ländern die Vorlieben und Leidenschaften ihrer nichtjüdischen Umgebung. Mit mehr oder weniger Erfolg natürlich. Sport diente als ein Mittel der Inklusion und Exklusion, war stets Gradmesser der Emanzipation, in der Diaspora wie später in Israel. »Der Jüdische Almanach 2011« widmet sich diesem Thema mit einem breitgefächerten Spektrum: Es geht unter anderem um den Mythos der biblischen Leibeskraft, um Max Nordaus Muskeljudentum, um Antisemitismus im deutschen Fußball, um den legendären österreichischen Club Hakoah Wien - und die Leidenschaft für Schach. Daneben stehen aber auch Fragen wie die, warum sich viele Israelis für die Bundesliga begeistern, die Tel Aviver unbedingt Joga betreiben müssen oder warum der arabische Fußballclub Sachnin so erfolgreich ist. Mit Beiträgen von Michael Brenner, Moshe Zimmermann, Dietrich Schulze-Marmeling, Daniel Wildman, John Efron, Chaim Kaufman, Yair Galili und vielen anderen.
Inhaltsverzeichnis
Keine jüdische Geschichte des zwanzigsten Jahrhunderts ohne Sport
Der jüdische Körper und die Integration der Juden
Eine alternative Integrationsgeschichte der Moderne: die Karriere des sephardischen Boxers Daniel Mendoza
Samson in Wien: die theatralische Inszenierung jüdischer Männlichkeit
Warum ich stolz darauf bin
Aus der Geschichte gedrängt: Der deutsche Fußball und seine Juden
Atletico Atlanta - Wie aus dem argentinischen Fußballklub ein jüdisches Identifikationssymbol wurde
Erfolgreiche Außenseiter. Die Juden und das königliche Spiel
Muskeljuden, turnende Juden und moralische Juden
Sport am Tag der Erholung: Die Schabbat-Kontroverse im Jischuw der 1920er und 1930er Jahre
Die Makkabi-Spiele
Das griechische Gymnasium in Jerusalem
Der Wunsch nach nur einer Ungewissheit: Israelischer Sport in der internationalen Arena
Wie der Sport Völker verbinden kann: Israel und Deutschland
Israel und die Anderen. Fußball als Barometer für bilaterale Beziehungen
Arabische Minderheit gegen jüdische Mehrheit oder: Staat aller Fußballanhänger
Joga in Tel Aviv
Über den Autor / die Autorin
Gisela Dachs , geboren 1963, ist seit 1994 Korrespondentin der "Zeit" in Israel.
Zusammenfassung
Juden und Sport? Das klingt erst einmal nach einem fabelhaften jüdischen Witz! Dabei teilten Juden seit jeher in den meisten Ländern die Vorlieben und Leidenschaften ihrer nichtjüdischen Umgebung. Mit mehr oder weniger Erfolg natürlich. Sport diente als ein Mittel der Inklusion und Exklusion, war stets Gradmesser der Emanzipation, in der Diaspora wie später in Israel.
»Der Jüdische Almanach 2011« widmet sich diesem Thema mit einem breitgefächerten Spektrum: Es geht unter anderem um den Mythos der biblischen Leibeskraft, um Max Nordaus Muskeljudentum, um Antisemitismus im deutschen Fußball, um den legendären österreichischen Club Hakoah Wien – und die Leidenschaft für Schach. Daneben stehen aber auch Fragen wie die, warum sich viele Israelis für die Bundesliga begeistern, die Tel Aviver unbedingt Joga betreiben müssen oder warum der arabische Fußballclub Sachnin so erfolgreich ist.
Mit Beiträgen von Michael Brenner, Moshe Zimmermann, Dietrich Schulze-Marmeling, Daniel Wildman, John Efron, Chaim Kaufman, Yair Galili und vielen anderen.
Bericht
"Einsilbig und vielgestaltig ist das Thema dieses Almanachs, den die Leser mit Vergnügen in die Hand nehmen werden."
Simon Lauer Freiburger Rundbrief