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Die Freiheit des Wortes - Letzte Berichte aus einem gefährdeten Land. Mit e. Vorw. v. Claus Kleber

Deutsch · Fester Einband

Beschreibung

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Der Wahrheit verpflichtet und getrieben vom unerschütterlichen Glauben an den Wert der Freiheit, des Rechtsstaats und des Humanismus, kämpfte Anna Politkovskaja fast im Alleingang gegen die offizielle Kultur der Lüge in Putins Russland - und bezahlte dafür mit dem Leben: Vor fünf Jahren, am 7. Oktober 2006, wurde sie vor dem Fahrstuhl ihres Wohnhauses in Moskau erschossen. Der Täter ist bis heute nicht gefasst.

Der unveröffentlichte Text, der sich auf Anna Politkovskajas Computer fand, bildet gleichsam ihr Vermächtnis, eine bittere Bilanz der Freiheit des Wortes in Russland: Propaganda statt Recherche und Fakten, entstellte Bilder der Wirklichkeit, "patriotische" Attacken auf alles, was "fremd" ist. Diesem Weltbild ist Anna Politkovskajas journalistisches Ethos diametral entgegengesetzt. Für sie zählten immer allein der einzelne Mensch und die Wahrheit. Dieser von Claus Kleber eingeführte Band versammelt ihre wichtigsten Arbeiten. Er liefert eine unbestechliche Analyse des postsowjetischen Systems.

"Wir werden sie lesen und von ihr lernen - noch jahrelang." Salman Rushdie

Über den Autor / die Autorin

Anna Politkowskaja wurde 1958 geboren. Sie war die bekannteste russische Journalistin, mit ihren Berichten und Reportagen über Tschetschenien erlangte sie Berühmtheit und wurde dafür mit zahlreichen Preisen geehrt: 2001 erhielt sie den Preis der russischen Journalistenunion und 2005 den Olof-Palme-Preis sowie den Leipziger Medienpreis.§Sie arbeitete für die Moskauer Zeitung 'Nowaja Gaseta' und verbrachte seit dem Anfang des zweiten Tschetschenien-Krieges im September 1999 viele Monate als Korrespondentin in der Kaukasus-Republik. Am 7. Oktober 2006 wurde Anna Politkowskaja in Moskau erschossen.

Zusammenfassung

Der Wahrheit verpflichtet und getrieben vom unerschütterlichen Glauben an den Wert der Freiheit, des Rechtsstaats und des Humanismus, kämpfte Anna Politkovskaja fast im Alleingang gegen die offizielle Kultur der Lüge in Putins Russland – und bezahlte dafür mit dem Leben: Vor fünf Jahren, am 7. Oktober 2006, wurde sie vor dem Fahrstuhl ihres Wohnhauses in Moskau erschossen. Der Täter ist bis heute nicht gefasst.
Der unveröffentlichte Text, der sich auf Anna Politkovskajas Computer fand, bildet gleichsam ihr Vermächtnis, eine bittere Bilanz der Freiheit des Wortes in Russland: Propaganda statt Recherche und Fakten, entstellte Bilder der Wirklichkeit, »patriotische« Attacken auf alles, was »fremd« ist. Diesem Weltbild ist Anna Politkovskajas journalistisches Ethos diametral entgegengesetzt. Für sie zählten immer allein der einzelne Mensch und die Wahrheit. Dieser von Claus Kleber eingeführte Band versammelt ihre wichtigsten Arbeiten. Er liefert eine unbestechliche Analyse des postsowjetischen Systems.

»Wir werden sie lesen und von ihr lernen – noch jahrelang.« Salman Rushdie

Zusatztext

„Die Nähe zu den Menschen macht diese Reportagen überaus glaubwürdig und spannend.“
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG LITERATURBEILAGE

Bericht

"Die Nähe zu den Menschen macht diese Reportagen überaus glaubwürdig und spannend."
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