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Das Prüfen von Software besteht in der industriellen Praxis heute oft nur in der Durchführung einiger unsystematischer und nicht reproduzierbarer Tests. In der Forschung existieren sehr viele Prüfverfahren. Da ihre Einsatzbereiche und Stärken und Schwächen auch Fachleuten oft nicht bekannt sind, ist die Auswahl von Prüfverfahren in der Praxis schwierig. Hier wird eine Methode zur automatisierten Auswahl von Prüfverfahren entwickelt. Die zu prüfenden Software-Komponenten werden zur Ermittlung ihres Komplexitätsprofils vermessen. Die Werte der Metriken dienen zur Beurteilung der Eignung der Prüfverfahren und zur Festlegung der zu prüfenden Eigenschaften der Software-Komponenten. Anschließend werden Kombinationen von Prüfverfahren gebildet, die einen erfolgreichen Einsatz in der Praxis erwarten lassen. Zur Unterstützung der Methode ist ein wissensbasiertes Assitenzsystem entwickelt worden, das ebenfalls beschrieben wird.
Über den Autor / die Autorin
Prof. Dr. Peter Liggesmeyer - und Prof. Dr. Dieter Rombach - sind Lehrstuhlinhaber für Software Engineering an der TU Kaiserslautern. Sie leiten gemeinsam das Fraunhofer Institut für Experimentelles Software Engineering.