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Weibliche Genitalverstümmelung (FGM) wird in vielen Ländern und Kulturen immer noch mit Hinweis auf fest verankerte Traditionen und Rituale vorgenommen, auch wenn erwiesen ist, dass sie eine hohe Gesundheitsgefährdung darstellt und oft lebenslange Traumatisierungen hervorruft. Sind alternative Übergangsrituale ein Weg für lokale Gemeinschaften und Partner der Entwicklungszusammenarbeit, um gute Traditionen zu bewahren, schädliche Praktiken aber zu vermeiden? Melanie Feuerbach beschreibt zum einen die theoretischen Prämissen und historischen Entwicklungen von Übergangsritualen für Mädchen im subsaharischen Afrika. Zum anderen untersucht sie ausführlich die Entstehung, Struktur und den heutigen Stand alternativer Übergangsrituale in der Frauen-Projektarbeit in Kenia. Dabei werden Perspektiven und Probleme heutiger Entwicklungszusammenarbeit an der Graswurzel einer eingehenden Diskussion unterzogen.
Inhaltsverzeichnis
Aus dem Inhalt:
Ritualwandel und Lebensweltwandel: Zur Theorie alternativer Übergangsrituale im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit - Alternative Übergangsrituale für Mädchen: Untersuchungen zur Projektarbeit von Nichtregierungsorganisationen in Kenia - Alternative Übergangsrituale für Mädchen in der Projektarbeit gegen FGM: Perspektiven und Vergleiche
Über den Autor / die Autorin
Melanie Feuerbach arbeitet als Consultant und Coach in den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit, Bildung, Kinder- und Frauenrechte.
Zusammenfassung
Weibliche Genitalverstümmelung (FGM) wird in vielen Ländern und Kulturen immer noch mit Hinweis auf fest verankerte Traditionen und Rituale vorgenommen, auch wenn erwiesen ist, dass sie eine hohe Gesundheitsgefährdung darstellt und oft lebenslange Traumatisierungen hervorruft. Sind alternative Übergangsrituale ein Weg für lokale Gemeinschaften und Partner der Entwicklungszusammenarbeit, um gute Traditionen zu bewahren, schädliche Praktiken aber zu vermeiden? Melanie Feuerbach beschreibt zum einen die theoretischen Prämissen und historischen Entwicklungen von Übergangsritualen für Mädchen im subsaharischen Afrika. Zum anderen untersucht sie ausführlich die Entstehung, Struktur und den heutigen Stand alternativer Übergangsrituale in der Frauen-Projektarbeit in Kenia. Dabei werden Perspektiven und Probleme heutiger Entwicklungszusammenarbeit an der Graswurzel einer eingehenden Diskussion unterzogen.