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Kunst und Kulturindustrie bei Adorno und Habermas - Perspektiven kritischer Theorie. Diss.

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Mit der kommunikationstheoretischen Wende beansprucht Jürgen Habermas, die kritische Theorie Theodor W. Adornos fortzusetzen. In Habermas' Theoriegebäude ist durch die unterbliebene bzw. defizitäre Rezeption der Adornoschen Theorie der Kulturindustrie und der Ästhetik eine "Leerstelle" entstanden. Indizien für die "Leerstelle" im Habermasschen Werk sind zum einen der nicht ausgeführte Begriff ästhetischer Rationalität, den seine Theoriearchitektur, gleichberechtigt neben der moralisch-praktischen und der kognitiv-instrumentellen Rationalität, eigentlich fordert, zum anderen die Vernachlässigung der kulturellen Rollen im Austausch zwischen Lebenswelt und System.

Ulrich Paetzel interpretiert die Adornosche Theorie der Kulturindustrie neu, analysiert den Pardigmenwechsel von Adorno zu Habermas, kennzeichnet ausführlich die bezeichnete Leerstelle und prüft, ob und wie diese in der -ansonsten avancierteren - Gesellschaftstheorie Habermas' mit Adorno zu schließen ist.

Inhaltsverzeichnis

1. Problemaufriß und Fragestellung.- 2. Adornos Theorie der Kulturindustrie.- ? Kritische Theorie.- ? Das Marxsche Erbe.- ? Adornos Modifikationen der Marxschen Theorie.- ? Historische Erfahrungen.- ? Dialektik der Aufklärung - Mythos und Mimesis.- ? Kulturindustrie - Aufklärung als Massenbetrug.- ? Adornos Methode - Kritik als bestimmte Negation.- ? Ästhetische Theorie.- ? Walter Benjamins Einfluß.- ? Autonome Kunst und Kulturindustrie.- ? Kulturindustrie im Reich der Musik.- ? Jazz als ausgeführtes Modell der Kulturindustrie.- ? Die Herrschaft der Synkope.- ? Rezeption des Modells Jazz.- ? Die Theorie der Kulturindustrie in der Diskussion.- 3. Habermas' Fortführung kritischer Theorie.- ? Kritische Theorie (II).- ? Marxsche Aporien.- ? Die Aporien der kritischen Theorie Adornos.- ? Diskussion um die Veränderung der normativen Grundlagen kritischer Theorie.- ? Adornos Idee der Versöhnung nach dem Paradigmenwechsel.- ? Die Theorie des kommunikativen Handelns.- ? Die Gesellschaftsanalyse der Theorie des kommunikativen Handelns.- ? Theorie der Moderne: Habermas' ambivalenter Blick.- ? Zusammenfassende Bemerkungen zur Theorie des kommunikativen Handelns.- ? Kunst und Kunstwerke bei Habermas.- ? Habermas und die Kulturindustrie.- 4. Kritisch-konstruktive Integration.- ? Hebt die Theorie des kommunikativen Handelns die Theorie der Kulturindustrie auf?.- ? Versuch einer Integration.- ? Schlußbemerkungen.- 5. Literaturverzeichnis.

Über den Autor / die Autorin

Dr. Ulrich Paetzel promovierte bei Prof. Dr. W. Müller-Jentsch an der Ruhr-Universität Bochum. Er leitet heute die Abteilung Öffentlichkeitsarbeit/ Marketing der PROSOZ Herten GmbH und ist Lehrbeauftragter und Dozent an verschiedenen Institutionen.

Zusammenfassung

Mit der kommunikationstheoretischen Wende beansprucht Jürgen Habermas, die kritische Theorie Theodor W. Adornos fortzusetzen. In Habermas' Theoriegebäude ist durch die unterbliebene bzw. defizitäre Rezeption der Adornoschen Theorie der Kulturindustrie und der Ästhetik eine "Leerstelle" entstanden. Indizien für die "Leerstelle" im Habermasschen Werk sind zum einen der nicht ausgeführte Begriff ästhetischer Rationalität, den seine Theoriearchitektur, gleichberechtigt neben der moralisch-praktischen und der kognitiv-instrumentellen Rationalität, eigentlich fordert, zum anderen die Vernachlässigung der kulturellen Rollen im Austausch zwischen Lebenswelt und System.

Ulrich Paetzel interpretiert die Adornosche Theorie der Kulturindustrie neu, analysiert den Pardigmenwechsel von Adorno zu Habermas, kennzeichnet ausführlich die bezeichnete Leerstelle und prüft, ob und wie diese in der -ansonsten avancierteren - Gesellschaftstheorie Habermas' mit Adorno zu schließen ist.

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