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Geburt der Gegenwart - Eine Geschichte der Zeit im 17. Jahrhundert

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Beschreibung

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***Wie die Entdeckung der Gegenwart die Welt verändert hat***

Ein Leben ohne Termine ist heute kaum vorstellbar. Zeit ist ein kostbares Gut, das verwaltet und genutzt sein will. Doch die Zeit ist vor allem eine Idee. Der renommierte Historiker Achim Landwehr erzählt spannend und plausibel, wie sich im 17. Jahrhundert das Verhältnis der Menschen zur Zeit, zu Gegenwart, Zukunft und Vergangenheit, verändert hat.
Bis dahin glaubten die meisten Menschen in Europa, die Apokalypse und das Reich Gottes stünden kurz bevor - wozu also die Gegenwart gestalten, da man damit die Zukunft doch nicht verändern kann? Doch nach und nach wurde beides, Gegenwart und Zukunft, als Zeitraum der Möglichkeiten wahrgenommen. Dies zeigte sich an vielen kleinen Veränderungen: Kalender, die bis dahin aus eng bedruckten Seiten mit astrologischen Informationen bestanden, boten nun Platz für persönliche Einträge, Zeitungen berichteten vom Hier und Heute, und mit Versicherungen sorgte man für das Morgen vor.
Die überraschende Geschichte von der Geburt eines neuen Zeitwissens, durch das sich die Welt ebenso grundlegend wandelte wie durch die großen Entdeckungen von Galilei bis Newton.

Über den Autor / die Autorin

Achim Landwehr, geb. 1968, Studium der Geschichte, Germanistik und Rechtsgeschichte, Mitarbeit am Forschungsprojekt zum Repertorium der Policeyordnungen in der Frühen Neuzeit, 1998 Promotion. Er lehrt am Historischen Seminar der Universität Düsseldorf.

Zusammenfassung

***Wie die Entdeckung der Gegenwart die Welt verändert hat***


Ein Leben ohne Termine ist heute kaum vorstellbar. Zeit ist ein kostbares Gut, das verwaltet und genutzt sein will. Doch die Zeit ist vor allem eine Idee. Der renommierte Historiker Achim Landwehr erzählt spannend und plausibel, wie sich im 17. Jahrhundert das Verhältnis der Menschen zur Zeit, zu Gegenwart, Zukunft und Vergangenheit, verändert hat.


Bis dahin glaubten die meisten Menschen in Europa, die Apokalypse und das Reich Gottes stünden kurz bevor - wozu also die Gegenwart gestalten, da man damit die Zukunft doch nicht verändern kann? Doch nach und nach wurde beides, Gegenwart und Zukunft, als Zeitraum der Möglichkeiten wahrgenommen. Dies zeigte sich an vielen kleinen Veränderungen: Kalender, die bis dahin aus eng bedruckten Seiten mit astrologischen Informationen bestanden, boten nun Platz für persönliche Einträge, Zeitungen berichteten vom Hier und Heute, und mit Versicherungen sorgte man für das Morgen vor.


Die überraschende Geschichte von der Geburt eines neuen Zeitwissens, durch das sich die Welt ebenso grundlegend wandelte wie durch die großen Entdeckungen von Galilei bis Newton.

Zusatztext

Landwehrs Buch erweitert unseren Blick auf die tiefgreifenden Umwälzungen der frühen Neuzeit

Bericht

Landwehr bietet in seinem Buch einen spannenden Einblick in die Kulturgeschichte des Zeitbewusstseins. Martin Schneider spektrum.de 20141016

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