Mehr lesen
"Hörgeschädigte Kinder sind nicht mehr länger Kinder, die nicht hören können, sondern Kinder, die lernen können zu hören." (Morag Clark 2009) Was versteht man eigentlich genau unter einer Hörschädigung? Warum wird "die unsichtbare Behinderung" so häufig verleugnet und was sind die Konsequenzen davon? Wie sieht eine adäquate Förderung aus? Welche unterschiedlichen Meinungen herrschen über die Förderung in der Lautsprache oder Gebärdensprache? Wie gestaltet sich die Integration der gehörlosen Kinder in Südtirol und sind sie überhaupt in der Lage eine Fremdsprache zu erlernen? Im empirischen Teil dieses Buches wird das Niveau der italienischen Lautsprache von gehörlosen Kindern in der 5.Klasse der deutschsprachigen Grundschule anhand eines Leseverständnistests untersucht und deren Resultate werden mit gleichaltrigen hörenden Kindern verglichen.
Über den Autor / die Autorin
Sabine Gruber, geboren 1963 in Meran, Studium der Germanistik, Geschichte und Politikwissenschaft in Innsbruck und Wien. 1988 - 1992 Tätigkeit als Universitätslektorin in Venedig. Buchveröffentlichungen sowie Publikationen von Hörspielen und Theaterstücken. Auszeichnung mit u.a. dem Förderungspreis der Stadt Wien, dem Solitude-Stipendium, dem Priessnitz-Preis und dem Förderungspreis zum österreichischen Staatspreis, dem Heinrich-Heine-Stipendium der Stadt Lüneburg sowie 2007 dem Anton Wildgans-Preis. Die Autorin lebt in Wien.