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Trotz einiger Studien zum "Tatort" gibt es bislang kaum übergreifende Analysen, die auf der Gesamtheit der Produktion seit 1970 basieren. Dieser Band untersucht die traditionsreiche ARD-Krimireihe als (Kunst-)Werk im Verhältnis zu seiner seriellen Struktur. Er verbindet eine mentalitätsgeschichtliche Argumentation mit fernsehgeschichtlichen und -praktischen Aspekten und verknüpft die Ansprüche des öffentlich-rechtlichen Fernsehens mit den Fragen nach filmischen Qualitäten. Die Beiträge zielen damit auf die genauere Reflexion der spezifischen Medialität und der ästhetischen Mittel der Reihe.
Über den Autor / die Autorin
Claudia Stockinger, Georg-August-Universität Göttingen; Stefan Scherer, Universität Karlsruhe.
Bericht
"An der in diesen Büchern gelieferten Datenfülle werden zukünftige Tatort-Forscherinnen und -Forscher, ob sie nun aus den Medien- oder aus den Geschichtswissenschaften stammen, nicht vorbeikommen." Nora Hilgert, H-Soz-u-Kult, 06.11.2015 "Eine fundierte und kenntnisreiche interdisziplinäre Auseinandersetzung mit dem Phänomen Tatort." Andy Räder, r:k:m, 30.09.2015 "Durch den Sammelband [zieht sich] die 40-jährige Tatort-Geschichte, welche durch verschiedene wissenschaftliche Blickwinkel hin neu beleuchtet wird und neue Perspektiven eröffnet. Übersichtlich werden Beiträge durch übergreifende Kapitel thematisch miteinander verbunden, Parallelen zu anderen Serienformaten oder Filmen gezogen und einzelne Tatort-Folgen als Beispiele zur Analyse angesprochen." Jennifer Garstka, MEDIENwissenschaft, 8 (2015) "Mit [dem] Sammelband liegt eine grundlegende Analyse dieser Sendereihe vor, die eine mentalitätsgeschichtliche Argumentation mit fernsehgeschichtlichen und praktischen Aspekten verknüpft. 'Zwischen Serie und Werk' ist somit ein Kompendium, welches die verschiedensten Aspekte zusammenführt, ein essayistisches Nachschlagewerk mit hohem Informationsgehalt." Der Krimi-Tipp, 63 (2015) Besprochen in: www.hhprinzler.de, 1 (2015), Hans Helmut Prinzler GMK-Newsletter, 1 (2015) Zeitschrift für Germanistik, 25/2 (2015), Jochen Vogt www.literaturkritik.de, 8 (2015), Walter Delabar tv diskurs, 74 (2015), Hans-Dieter Kübler