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Ostwalds Klassiker der exakten Wissenschaften - Bd. 12: Allgemeine Naturgeschichte und Theorie des Himmels (Kant) - Oder Versuch von der Verfassung und dem mechanischen Ursprunge des ganzen Weltgebäudes nach Newtonischen Grundsätzen abgehandelt. Nachw. v. Jürgen Hamel

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Über den Autor / die Autorin

Immanuel Kant, 1724 - 1804, ist hauptsächlich durch seine erkenntnistheoretischen philosophischen Werke wie z.B. "Kritik der reinen Vernunft" (1781) bekannt geworden und gilt als Begründer der klassischen deutschen Philosophie. Die naturwissenschaftlichen Arbeiten Kants entstanden vorwiegend in seiner frühen Schaffensperiode. Seine bedeutendste Leistung auf dem Gebiet der Naturwissenschaften ist die "Kosmogonie", die 1755 zum ersten Mal erschien.

Zusammenfassung

Nach Kants Vorstellung entstehen und vergehen Sonnensysteme und Galaxien periodisch aus einem Urnebel, dabei verdichten sich die einzelnen Planeten unabhängig. Mit dieser Theorie kommt er den heutigen Vorstellungen über die Kosmogonie näher als sein Zeitgenosse Laplace (1796). Gleichwohl werden beide Theorien oft als Kant-Laplacesche-Hypothese über die Entstehung des Sonnensystems zusammengefaßt.
Die erste Ausgabe der "Allgemeinen Naturgeschichte und Theorie des Himmels"
ist hier unverändert wiedergegeben.
Die Neuauflage ist um eine Einleitung des Astronomiehistorikers Jürgen Hamel
erweitert worden.

Bericht

"Als die beiden zentralen Anliegen dieses Buches werden im Vorwort das Aufzeigen der kulturgeschichtlichen Entwicklung und die Anleitung zum Selbstbau von Sonnenuhren bezeichnet. Sein damit umrissenes Ziel hat der Autor erreicht und es überdies verstanden, den Text so zu gestalten, dass er auch bei Lesern Interesse weckt, die sich bislang nicht mit Sonnenuhren beschäftigt haben. Dies gelingt ihm deshalb so gut, weil er deutlich macht, daß Sonnenuhren nicht allein zur Zeitbestimmung, sondern auch zur Veranschaulichung wesentlicher Zusammenhänge der sphärischen Astronomie dienen können. Betrachtet man die Beziehung zwischen Jahreszeit, Sonnenort, geographischen Koordinaten, Himmelsrichtungen, Tageslänge und Tageszeit, welche sich in der Geometrie von Sonnenuhren widerspiegeln, so erscheint demgegenüber der heute übliche Gebrauch der "digitalen Zeit" als Verlust von organisch verknüpften Informationen.
Wenngleich das Buch durch einige Sinnsprüche auf den ersten Blick etwas nostal gisch wirken mag, so zeigt sich doch bei näherer Betrachtung, dass es weder Sachlichkeit noch Ausführlichkeit vermissen läßt. Von den einfachsten Sonnenuhren ausgehend werden schließlich auch komplizierte Konstruktionen besprochen, wie beispielsweise die "Bernhardtsche Walze" zur Eliminierung der Zeitgleichung. Über die Schulmathematik hinaus werden bei der Lektüre keine weiteren Kenntnisse vorausgesetzt, so daß einer weiten Verbreitung des Werkes nichts im Wege steht."(aus: Die Sterne, Heft 72, 1996)

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