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Für die politische Theorie und Praxis ist keine andere Unterscheidung so wichtig wie diejenige zwischen "öffentlich" und "privat". Gerade heute, wo wir im weltweiten Datenverkehr "Spuren" hinterlassen und unsere Bewegungen im öffentlichen Raum überwacht werden, ist ein Schutz der Privatsphäre durch die Politik unerlässlich. Doch wo verläuft die Grenze zwischen "öffentlich" und "privat"? Lassen sich beide Sphären so problemlos differenzieren, wie wir im Alltag unterstellen? In seinem mitreißend geschriebenen Buch unterzieht Raymond Geuss das alte Begriffspaar privat/öffentlich einer von Nietzsche und Foucault inspirierten Genealogie und kommt zu dem Schluss, dass die Unterscheidung in sich zusammenfällt. Das jedoch hat gravierende Auswirkungen auf die Politik und das politische Denken.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Schamlosigkeit und die öffentliche Welt
Res publica
Das Spirituelle und das Private
Liberalismus
Schluss
Literaturverzeichnis
Über den Autor / die Autorin
Raymond Geuss, Professor für Philosophie an der University of Cambridge seit 2007. Raymond Geuss Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt.
Zusammenfassung
Für die politische Theorie und Praxis ist keine andere Unterscheidung so wichtig wie diejenige zwischen »öffentlich« und »privat«. Gerade heute, wo wir im weltweiten Datenverkehr »Spuren« hinterlassen und unsere Bewegungen im öffentlichen Raum überwacht werden, ist ein Schutz der Privatsphäre durch die Politik unerlässlich. Doch wo verläuft die Grenze zwischen »öffentlich« und »privat«? Lassen sich beide Sphären so problemlos differenzieren, wie wir im Alltag unterstellen? In seinem mitreißend geschriebenen Buch unterzieht Raymond Geuss das alte Begriffspaar privat/öffentlich einer von Nietzsche und Foucault inspirierten Genealogie und kommt zu dem Schluss, dass die Unterscheidung in sich zusammenfällt. Das jedoch hat gravierende Auswirkungen auf die Politik und das politische Denken.
Zusatztext
»Die populäre Berufung aufs Private und seine Rechte transportiert einen Begründungsanspruch, den jetzt der Philosoph Raymond Geuss ... ebenso knapp wie klar auseinander genommen hat.«
Bericht
»Die populäre Berufung aufs Private und seine Rechte transportiert einen Begründungsanspruch, den jetzt der Philosoph Raymond Geuss ... ebenso knapp wie klar auseinander genommen hat.« Christoph Menke DIE ZEIT