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Wieder Krieg

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Aus tiefster Ächtung ist der Krieg in der westlichen Welt binnen kurzem wieder zu starker Beachtung gelangt: als Krieg gegen den Terrorismus, als Krieg für das Völkerrecht, als Krieg für Menschenrechte und Selbstbestimmung auf dem Balkan.
Die Karriere des Krieges innerhalb eines Jahrzehnts zeichnet das Buch nach: als Geschichte geteilter Gefühle zum Krieg. Denn kollektive moralische Gefühle, die von vielen geteilt werden und im Konflikt zu den Gefühlen anderer stehen, sind grundlegende Bewegungskräfte des sozialen Lebens, im Frieden wie im Krieg. »Lehrmeister Krieg« reißt uns aus unseren Gefühlsverankerungen und lehrt uns das, was wir im Frieden nicht lernen wollen. Mit den Zielen der Kriegsführenden ist es nie identisch. Es erschließt sich, wenn überhaupt, im Nachhinein, in den unerwünschten und schmerzlichen Folgen von Kriegen: in der Erfahrung der Grenzen von Macht, in der Revision von Macht- und Zielvorstellungen, in der Lösung von Konflikten oder in der Einsicht, daß man mit ihnen leben muss. Die neuen Kriege schaffen und bestärken Nationalstaaten, deren Ende wir gekommen sahen, und sie schaffen übernationale Gefühls- und Gewaltgemeinschaften als Ordnungskräfte der Weltgesellschaft. Der jeweils neueste Krieg scheint immer ein ganz anderer zu sein. Das Buch zeigt aber auch, wie sich die Kriege gleichen, wie sie sich erschöpfen und wie begrenzt die Macht des Krieges ist.

Inhaltsverzeichnis

Die Zukunft des Krieges
Lehrmeister Krieg
Das Ende der Friedfertigkeit
»Der gute Krieg«
Krieg der Gefühle
Grenzen des Lernens
Gegen Windmühlenflügel
Moral und Menschenrechte
Europas Einigung im Krieg
Bittere Einsichten
Sternstunde der Weltmoral
Unschuld und Sühne
Drucknachweise

Über den Autor / die Autorin

Karl Otto Hondrich war einer der bekanntesten Soziologen Deutschlands. Er studierte Volkswirtschaftslehre, politische Wissenschaft und Soziologie in Frankfurt, Berlin, Paris und Köln. Karl Otto Hondrich war Professor für Soziologie an der Universität Frankfurt. Er befasste sich unter anderem mit Theorien und empirischen Untersuchungen über sozialen Wandel und soziale Konflikte. 2007 verstarb Karl Otto Hondrich.

Zusammenfassung

Aus tiefster Ächtung ist der Krieg in der westlichen Welt binnen kurzem wieder zu starker Beachtung gelangt: als Krieg gegen den Terrorismus, als Krieg für das Völkerrecht, als Krieg für Menschenrechte und Selbstbestimmung auf dem Balkan.
Die Karriere des Krieges innerhalb eines Jahrzehnts zeichnet das Buch nach: als Geschichte geteilter Gefühle zum Krieg. Denn kollektive moralische Gefühle, die von vielen geteilt werden und im Konflikt zu den Gefühlen anderer stehen, sind grundlegende Bewegungskräfte des sozialen Lebens, im Frieden wie im Krieg. »Lehrmeister Krieg« reißt uns aus unseren Gefühlsverankerungen und lehrt uns das, was wir im Frieden nicht lernen wollen. Mit den Zielen der Kriegsführenden ist es nie identisch. Es erschließt sich, wenn überhaupt, im Nachhinein, in den unerwünschten und schmerzlichen Folgen von Kriegen: in der Erfahrung der Grenzen von Macht, in der Revision von Macht- und Zielvorstellungen, in der Lösung von Konflikten oder in der Einsicht, daß man mit ihnen leben muss. Die neuen Kriege schaffen und bestärken Nationalstaaten, deren Ende wir gekommen sahen, und sie schaffen übernationale Gefühls- und Gewaltgemeinschaften als Ordnungskräfte der Weltgesellschaft. Der jeweils neueste Krieg scheint immer ein ganz anderer zu sein. Das Buch zeigt aber auch, wie sich die Kriege gleichen, wie sie sich erschöpfen und wie begrenzt die Macht des Krieges ist.

Produktdetails

Autoren Karl O. Hondrich, Karl Otto Hondrich
Verlag Suhrkamp
 
Sprache Deutsch
Produktform Taschenbuch
Erschienen 01.01.2002
 
EAN 9783518122976
ISBN 978-3-518-12297-6
Seiten 193
Abmessung 108 mm x 12 mm x 177 mm
Gewicht 128 g
Serien Edition Suhrkamp
edition suhrkamp
Themen Sozialwissenschaften, Recht,Wirtschaft > Soziologie

Moral, Sozialethik, Friedensforschung, Terror, Krieg, Konfliktforschung, Verstehen, Bürgerkrieg, Golfkrieg, Militärgeschichte, Krieg und Verteidigung, Afghanistankrieg, Theorie der Kriegsführung und Militärwissenschaft, auseinandersetzen, ca. 2000 bis ca. 2009

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