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Politik braucht Strategie - Taktik hat sie genug - Ein Kursbuch

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Die Segelcrew zum America's Cup hat unter 17 Profis einen ausgewiesenen »Strategen«, die Bundesregierung unter mehr als 13 000 Mitarbeitern keinen einzigen. Und warum gibt es in der Wirtschaft seit 50 Jahren das strategische Management, während die
Politik über keinen Zweig verfügt, der zu Recht »Politische Strategie« genannt werden kann? Joachim Raschke und Ralf Tils zeigen, dass es angesichts wachsender Komplexität auch in der Politik höchste Zeit ist für umsichtige Strategie statt situativer Taktik. Ausgehend von den spezifischen Motiven und Zielen politischer Arbeit im Unterschied etwa zur Wirtschaft erläutern sie politische Strategie und ihre
Methodik einfach und praxisbezogen. Sie stellen den gesamten strategischen Prozess vor - Strategiefähigkeit, Strategiebildung und Steuerung - und beleuchten die Rolle der Akteure: Regierung, Opposition, Parteien, Medien und einzelne Politiker. Beispiele
gelungener oder missglückter Strategien aus der Geschichte und Gegenwart der Bundesrepublik machen das Erfolgspotenzial dieses Ansatzes anschaulich.

"Früher las man Clausewitz, Machiavelli, Sun Tsu, um Strategie zu verstehen. Heute muss man Raschke/Tils lesen."
Matthias Machnig, SPD-Stratege und Wirtschaftsminister in Thüringen

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

Vorwort7

Vom Nutzen der Strategie9
1. Strategie lohnt immer9
2. Strategie als Schlüsselgröße der Politik: empirische Illustrationen 13
3. Warum Strategie einfach, aber nicht leicht ist 46
4. Politische Strategie muss eigene Wege gehen49

Grundlagen 56
5. Reden wir über das Gleiche? Klärung des Strategiebegriffs46
6. Strategisches Moment: das Übergreifende und der springende Punkt 62
7. Drei Perspektiven: Akteur, Beobachter, Berater 68
8. Strategisches Akteurmodell: individuelle und kollektive Akteure, innerer und äußerer Prozess 73

Der innere strategische Prozess: Strategy-Thinking 81
9. Orientierungsschema: zutreffende Vereinfachung 81
10. Kompass: Durchblick trotz Unübersichtlichkeit 104
11. Kalkulation: strategische Rechenarten 113
12. Intuition: Hilfe bei schwierigen Entscheidungen 131

Der äußere strategische Prozess: Strategy-Making 142
13. Strategiefähigkeit: die Grundlage von allem 142
14. Strategiebildung: der Weg zum Konzept 163
15. Strategische Steuerung: dynamische Navigation 190

Erfolg 213
16. Erfolgsfaktoren 213

Strategie als aktiver Lernprozess 222
17. Strategische Ambition und Strategietraining: lernen wollen 222
18. Strategieberatung: das verschwiegene Wort 227
19. Strategiediskurs: Klartext reden 233

Schluss: Mehr Strategie wagen! 240

Glossar 251
Literatur 258
Personenregister261

Über den Autor / die Autorin

Joachim Raschke lehrte als Professor Politikwissenschaft an der Universität Hamburg und ist Autor zahlreicher Publikationen.

Dr. rer. pol. Ralf Tils lehrt Politikwissenschaft an der Universität Lüneburg.

Zusammenfassung

Die Segelcrew zum America’s Cup hat unter 17 Profis einen ausgewiesenen »Strategen«, die Bundesregierung unter mehr als 13 000 Mitarbeitern keinen einzigen. Und warum gibt es in der Wirtschaft seit 50 Jahren das strategische Management, während die
Politik über keinen Zweig verfügt, der zu Recht »Politische Strategie« genannt werden kann? Joachim Raschke und Ralf Tils zeigen, dass es angesichts wachsender Komplexität auch in der Politik höchste Zeit ist für umsichtige Strategie statt situativer Taktik. Ausgehend von den spezifischen Motiven und Zielen politischer Arbeit im Unterschied etwa zur Wirtschaft erläutern sie politische Strategie und ihre
Methodik einfach und praxisbezogen. Sie stellen den gesamten strategischen Prozess vor – Strategiefähigkeit, Strategiebildung und Steuerung – und beleuchten die Rolle der Akteure: Regierung, Opposition, Parteien, Medien und einzelne Politiker. Beispiele
gelungener oder missglückter Strategien aus der Geschichte und Gegenwart der Bundesrepublik machen das Erfolgspotenzial dieses Ansatzes anschaulich.

"Früher las man Clausewitz, Machiavelli, Sun Tsu, um Strategie zu verstehen. Heute muss man Raschke/Tils lesen."
Matthias Machnig, SPD-Stratege und Wirtschaftsminister in Thüringen

Bericht

"Früher las man Clausewitz, Machiavelli, Sun Tsu, um Strategie zu verstehen. Heute muss man Raschke/Tils lesen." Matthias Machnig, SPD-Stratege und Wirtschaftsminister in Thüringen

Der Terror des Terminkalenders - oder: wo bleibt der lange Atem?
"Die beiden Politikwissenschaftler vertreten ihr Plädoyer glaubwürdig, haben sie doch das Thema Strategie erst in ihrem Fach in Deutschland etabliert. 'Politische Strategie' lautete das grundlegende Werk, das Raschke und Tils vor vier Jahren veröffentlicht hatten. Nun haben sie dieses verknappt und pointiert." (Die Welt, 02.07.2011)

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