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Der Wohlfahrtsstaat - Ende einer Illusion

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Der Wohlfahrtsstaat ist Freund und Feind zugleich. Für die einen ist er unverzichtbare Errungenschaft einer sozialen Gesellschaft. Für die anderen bedeutet er ein Korsett, das die individuelle Freiheit beschneidet. Gerd Habermann zeigt in der wohl gründlichsten Auseinandersetzung mit den Ideen dieses gesellschaftlichen Gebildes, was sich wirklich hinter diesem Konstrukt verbirgt und warum die Bezeichnung Wohlfahrtsstaat ein Euphemismus ist. Die Illusion, dass Teile der Bevölkerung beliebig lange auf Kosten aller anderen leben können, lässt sich nicht aufrechterhalten, denn der Wohlfahrtsstaat zerstört die ökonomische, moralische und biologische Substanz, von der er lebt. Habermann legt die Zwangsstrukturen offen, die mit dem Bedürfnis nach indivi-dueller Entscheidungsfreiheit der Bürger kollidieren. In einem großen historischen Bogen beschreibt Haberman die Blaupause des Wohlfahrtsstaates, den »Polizeystaat« des 18. Jahrhunderts, dessen zwischenzeitlichen Niedergang und neuerlichen Siegeszug im 20. Jahrhundert. Außerdem wirft er einen Blick in die Zukunft des Wohlfahrtsstaates unter Berücksichtigung der veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Habermanns Klassiker der Wohlfahrtsstaatskritik erscheint nun in dritter, überarbeiteter und aktuali-sierter Auflage.

Über den Autor / die Autorin

Gerd Habermann ist liberaler Wirtschaftsphilosoph und Publizist. Er ist Initiator und Sekretär der Friedrich A. von Hayek-Gesellschaft und Vorstandsvorsitzender der Friedrich A. von Hayek-Stiftung für eine freie Gesellschaft, ferner Honorarprofessor an der Universität Potsdam und ordnungspolitischer Berater der Familienunternehmer- ASU, deren Unternehmerinstitut er bis 2010 geleitet hat. Gerd Habermann ist Mitglied der Mont Pèlerin Society und Autor von über 400 Publikationen darunter: Der Wohlfahrtsstaat: Die Geschichte eines Irrwegs, Philosophie der Freiheit ein Friedrich August von Hayek-Brevier (4. Aufl. 2005) und Verfasser eines Polemischen Soziallexikons. Er ist ferner regelmäßig Autor in der Neuen Zürcher Zeitung, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung oder der Welt.

Zusammenfassung

Der Wohlfahrtsstaat ist Freund und Feind zugleich. Für die einen ist er unverzichtbare Errungenschaft einer sozialen Gesellschaft. Für die anderen bedeutet er ein Korsett, das die individuelle Freiheit beschneidet. Gerd Habermann zeigt in der wohl gründlichsten Auseinandersetzung mit den Ideen dieses gesellschaftlichen Gebildes, was sich wirklich hinter diesem Konstrukt verbirgt und warum die Bezeichnung Wohlfahrtsstaat ein Euphemismus ist. Die Illusion, dass Teile der Bevölkerung beliebig lange auf Kosten aller anderen leben können, lässt sich nicht aufrechterhalten, denn der Wohlfahrtsstaat zerstört die ökonomische, moralische und biologische Substanz, von der er lebt. Habermann legt die Zwangsstrukturen offen, die mit dem Bedürfnis nach indivi-dueller Entscheidungsfreiheit der Bürger kollidieren. In einem großen historischen Bogen beschreibt Haberman die Blaupause des Wohlfahrtsstaates, den »Polizeystaat« des 18. Jahrhunderts, dessen zwischenzeitlichen Niedergang und neuerlichen Siegeszug im 20. Jahrhundert. Außerdem wirft er einen Blick in die Zukunft des Wohlfahrtsstaates unter Berücksichtigung der veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Habermanns Klassiker der Wohlfahrtsstaatskritik erscheint nun in dritter, überarbeiteter und aktuali-sierter Auflage.

Bericht

Habermann hat die Irrwege freigelegt, mit der in der deutschen Geschichte mit Regulierungswut freiheitsfeindliche, und den Lebensraum des Individuums einengende Sozialpolitik begründet und betrieben wurde. Süddeutsche Zeitung

Produktdetails

Autoren Gerd Habermann
Verlag FinanzBuch Verlag
 
Sprache Deutsch
Produktform Taschenbuch
Erschienen 08.05.2013
 
EAN 9783898798006
ISBN 978-3-89879-800-6
Seiten 480
Abmessung 138 mm x 30 mm x 210 mm
Gewicht 678 g
Serien Edition Lichtschlag
Edition Lichtschlag
Themen Sachbuch > Politik, Gesellschaft, Wirtschaft > Volkswirtschaft
Sozialwissenschaften, Recht,Wirtschaft > Wirtschaft > Volkswirtschaft

Wirtschaft, Sozialstaat, Sozialpolitik, Liberalismus, Verstehen, Bismarck, Demografischer Wandel, Arbeiterversicherung, Gerd Habermann, demograpischer Wandel, Wirtschaftsdespotismus

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