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Vor der Zeit - Korrekturen

Deutsch · Fester Einband

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Beschreibung

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Der Romancier Christoph Hein, der unbestechliche Chronist der Gegenwart, der genaue Registrator der Widersprüche innerhalb der DDR, der Aufdecker der Schwachstellen der gesamtdeutschen Entwicklungen, wendet sich in seinem neuen Erzählwerk den Mythen, den Göttern, den Erzählungen von den Taten und Untaten der alten Welt zu. Dabei entdeckt er Hochspannendes: Kleine Korrekturen an den für unveränderlich geltenden Berichten über die Taten und Niederlagen der Götter und Titanen können deren Leistungen in ihr Gegenteil verkehren; sie zeigen, dass alles auch ganz anders hätte vonstattengehen können, Sieger zu Verlierern werden können, gute Absichten sich in ihr Gegenteil verkehren, völlig neue Bedeutungen sich herauskristallisieren.
Damit ist klar, dass die neuen Erzählungen von Christoph Hein ins Herz der Gegenwart zielen: Der Gang der Ereignisse lässt sich durch kleine Modifikationen in völlig andere Richtungen lenken. Und auch die Vergangenheit, als Fixpunkt der Gegenwart, verändert durch diese Neuerzählungen ihr Gesicht.

Inhaltsverzeichnis

Das Paradies der Paradiese


Das goldene Vlies


Windsbräute und Wasserweiber


Die dreizehnte Arbeit


Echo, die Nymphe


Der dreijährige Eros


Hades klagt an


Auf dem Stuhl des Vergessens


Väter und Söhne


Die Eisernen


Prometheus


Die Schönste und der Krieg


Die Göttin des Vergessens


Niemand rettet


Der Drosselkönig


Die Heimkehr


Die schöne Helena


Das Geschenk der Phyllis


Dendritis, genannt Dionysos


Der göttliche Verführer


Die Weiber von Xanthos


Eine Verbesserung der Sitten


Die Geburt der Demokratie


Die Bibliotheke des Apollodor


Das erste Buch Homers

Über den Autor / die Autorin

Christoph Hein, geboren 1944 in Heinzendorf in Schlesien, aufgewachsen in Leipzig und Westberlin, kehrte 1960 in die DDR zurück und arbeitete von 1961-67 unter anderem als Journalist, Schauspieler und Regieassistent. Von 1967 - 71 studierte er Philosophie in Leipzig und Berlin (Humboldt Universität). Danach arbeitete er zunächst als Dramaturg, ab 1974 auch als Autor der Volksbühne Berlin. Seit 1979 ist er freier Schriftsteller und seit 1992 Mitherausgeber der Wochenzeitung 'Freitag'. Der Schriftsteller und Dramaturg ist Mitglied der Akademie für Sprache und Dichtung, Darmstadt. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Heinrich Mann-Preis der Akademie der Künste der DDR (1982), dem Erich-Fried-Preis (1990), dem Solothurner Literaturpreis (2000), dem Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur (2002), dem Schiller-Gedächtnispreis des Landes Baden-Württemberg (2004) und dem Walter-Hasenclever-Literaturpreis der Stadt Aachen (2008). 2010 wurde Christoph Hein der Eichendorff-Literaturpreis verliehen, 2012 der Uwe Johnson Preis und 2013 der Internationale Stefan-Heym-Preis der Stadt Chemnitz. Chrisoph Hein wurde außerdem 1994 das Bundesverdienstkreuz verliehen. Der Autor lebt in Berlin.

Zusammenfassung

Der Romancier Christoph Hein, der unbestechliche Chronist der Gegenwart, der genaue Registrator der Widersprüche innerhalb der DDR, der Aufdecker der Schwachstellen der gesamtdeutschen Entwicklungen, wendet sich in seinem neuen Erzählwerk den Mythen, den Göttern, den Erzählungen von den Taten und Untaten der alten Welt zu. Dabei entdeckt er Hochspannendes: Kleine Korrekturen an den für unveränderlich geltenden Berichten über die Taten und Niederlagen der Götter und Titanen können deren Leistungen in ihr Gegenteil verkehren; sie zeigen, dass alles auch ganz anders hätte vonstattengehen können, Sieger zu Verlierern werden können, gute Absichten sich in ihr Gegenteil verkehren, völlig neue Bedeutungen sich herauskristallisieren.

Damit ist klar, dass die neuen Erzählungen von Christoph Hein ins Herz der Gegenwart zielen: Der Gang der Ereignisse lässt sich durch kleine Modifikationen in völlig andere Richtungen lenken. Und auch die Vergangenheit, als Fixpunkt der Gegenwart, verändert durch diese Neuerzählungen ihr Gesicht.

Zusatztext

»... das ist das Schöne an den Geschichten von Christoph Hein: Er füllt die Leerstellen aus in den alten Texten.Manches, was schwer begreifbar scheint, wird plötzlich plausibel. Anderes wird infrage gestellt.«

Bericht

"... das ist das Schöne an den Geschichten von Christoph Hein: Er füllt die Leerstellen aus in den alten Texten.Manches, was schwer begreifbar scheint, wird plötzlich plausibel. Anderes wird infrage gestellt."
Karin Grossmann, Sächsische Zeitung 30.03.2013

Produktdetails

Autoren Christoph Hein
Verlag Insel Verlag
 
Sprache Deutsch
Produktform Fester Einband
Erschienen 01.04.2013
 
EAN 9783458175704
ISBN 978-3-458-17570-4
Seiten 189
Abmessung 127 mm x 205 mm x 21 mm
Gewicht 322 g
Themen Belletristik > Erzählende Literatur > Gegenwartsliteratur (ab 1945)

Mythologie, Archäologie, Deutschland, Antike, Homer, Griechenland, 21. Jahrhundert, Gottheit, Geschichten, Legenden, Sagen, Erzählungen, Titan, Altes Griechenland, entspannen, Mythos, Götter, Korrekturen, Christoph Hein, Samuel-Bogumił-Linde-Preis 2019, Prix du Meilleur livre étranger 2019

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