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Mademoiselle de Maupin - Roman. Nachwort von Dolf Oehler

Deutsch · Fester Einband

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Beschreibung

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Unverblümte Bekenntnisse, homoerotisches Knistern, laszive Spiele im Bärenfell - dieser Roman über eine schwungvolle Dreiecksbeziehung besticht durch seine Freizügigkeit. Er reflektiert zeitlose Themen wie Geschlechterrollen und Identitätskonflikte. Théophile Gautier, der passionierteste Ästhet der französischen Literatur, beherrscht wortgewaltige Tiraden ebenso wie konzise Pointen.
Der junge Edelmann D'Albert schwankt zwischen sinnlosem Aktionismus und dekadenter Lethargie. Sein sehnlichster Wunsch: eine Geliebte. Doch kaum eine Frau könnte seinen verstiegenen Vorstellungen entsprechen. Als er in einem Salon die kecke Rosette kennenlernt, hat er zwar eine Gefährtin für seine sinnlichen Eskapaden. Aber trotz vereinzelter Glücksmomente wird er ihrer schnell überdrüssig. Da tritt der grazile Théodore de Sérannes auf den Plan. Rosette ist ihm sogleich erlegen, und auch D'Albert fühlt sich wie magisch zu ihm hingezogen. Sollte ein Mann seinen Traum von Vollkommenheit erfüllen? Oder verbirgt sich hinter dem androgynen Kavalier eine Mademoiselle? In der aufwühlenden Situation weiß D'Albert nur das Eine: Dieses Geschöpf muss er lieben.

  • Neuübersetzung zum 200. Geburtstag des Autors am 30. August 2011

Über den Autor / die Autorin

Théophile Gautier (1811-1872) veröffentlichte ab 1830 Lyrik und Prosa, darüber hinaus arbeitete er als Kritiker. Der vollendete Stilist und aufgeklärte Romantiker entwickelte sich zum bedeutendsten Theoretiker der Literaturbewegung Le Parnasse. Zu seinen zahlreichen Bewunderern zählten Flaubert und Baudelaire, der ihm Die Blumen des Bösen widmete.§§Mit seiner berühmten roten Weste wurde er 1833 zur Symbolfigur der romantischen Bewegung. Er gilt als Begründer des l'art pour l'art, einer Dichtung frei aller Zwecke und Indienstnahmen.

Zusammenfassung

Unverblümte Bekenntnisse, homoerotisches Knistern, laszive Spiele im Bärenfell – dieser Roman über eine schwungvolle Dreiecksbeziehung besticht durch seine Freizügigkeit. Er reflektiert zeitlose Themen wie Geschlechterrollen und Identitätskonflikte. Théophile Gautier, der passionierteste Ästhet der französischen Literatur, beherrscht wortgewaltige Tiraden ebenso wie konzise Pointen.


Der junge Edelmann D’Albert schwankt zwischen sinnlosem Aktionismus und dekadenter Lethargie. Sein sehnlichster Wunsch: eine Geliebte. Doch kaum eine Frau könnte seinen verstiegenen Vorstellungen entsprechen. Als er in einem Salon die kecke Rosette kennenlernt, hat er zwar eine Gefährtin für seine sinnlichen Eskapaden. Aber trotz vereinzelter Glücksmomente wird er ihrer schnell überdrüssig. Da tritt der grazile Théodore de Sérannes auf den Plan. Rosette ist ihm sogleich erlegen, und auch D’Albert fühlt sich wie magisch zu ihm hingezogen. Sollte ein Mann seinen Traum von Vollkommenheit erfüllen? Oder verbirgt sich hinter dem androgynen Kavalier eine Mademoiselle? In der aufwühlenden Situation weiß D’Albert nur das Eine: Dieses Geschöpf muss er lieben.


  • Neuübersetzung zum 200. Geburtstag des Autors am 30. August 2011

Zusatztext

»Eine vorzüglich frische Neuübersetzung des witzigen Autors.«

Bericht

»Der Roman des jungen Gautier war lange ein Geheimtipp, trotz seines freizügigen Inhalts. Heute gilt die bizarre Dreiecksgeschichte als Bibel der literarischen Dekadenz.« DER TAGESSPIEGEL, 26.06.2011

Produktdetails

Autoren Theophile Gautier, Théophile Gautier
Mitarbeit Dolf Oehler (Nachwort), Caroline Vollmann (Übersetzung)
Verlag Manesse
 
Originaltitel Mademoiselle de Maupin
Sprache Deutsch
Produktform Fester Einband
Erschienen 08.06.2011
 
EAN 9783717522645
ISBN 978-3-7175-2264-5
Seiten 624
Gewicht 331 g
Serien Manesse Bibliothek der Weltliteratur
Manesse Bibliothek der Weltliteratur
Themen Belletristik > Erzählende Literatur

Literatur, Geschlechterrolle, Roman, Erotik, Frankreich, 19. Jahrhundert (1800 bis 1899 n. Chr.), Identitätskonflikt, Klassiker, Belletristik: Themen, Stoffe, Motive: Soziales, Belletristik in Übersetzung, Historische Liebesromane, Geliebte, 19.Jahrhundert, Dreieicksbeziehung

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