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Der Mann, der Hunde liebte - Roman

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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"Tötet ihn nicht! Dieser Mann muss reden", rief der schwer verwundete Leo Trotzki seinen Leibwächtern zu, als sie sich auf den Mann stürzten, der ihn mit einem Eispickel niedergeschlagen hatte. Leonardo Padura bringt ihn zum Sprechen. Ein rätselhafter Mann erzählt dem kubanischen Schriftsteller Iván die Geschichte des Trotzki-Mörders Ramón Mercader. Doch woher kennt dieser Unbekannte all die Facetten aus dessen Leben?

Leonardo Paduras vielschichtiger Roman führt uns an verschiedenste Schauplätze der Weltrevolution: ins Bürgerkriegsspanien, in das stalinistische Moskau, in das Mexiko Frida Kahlos und Diego Riveras, nach Kuba. In atemberaubender Prosa erweckt er die Protagonisten zu neuem Leben und zieht die Bilanz der gescheiterten Utopien eines Jahrhunderts.

Über den Autor / die Autorin

Leonardo Padura, geboren 1955 in Havanna, schloss 1980 ein Lateinamerikanistik-Studium in Havanna ab und schrieb zunächst für verschiedene kubanische Zeitschriften. Bald gehörten seine Reportagen zu den meistgelesenen in Kuba. Zu seinen Buchveröffentlichungen zählen Romane, Erzählbände, literaturwissenschaftliche Studien sowie Reportagen und Interviews. International bekannt wurde er mit seinem Kriminalromanzyklus "Das Havanna-Quartett". Neben vielen anderen Auszeichnungen erhielt er den Premio Café de Gijón sowie dreimal den spanischen Premio Hammett. 2009 wurde er für sein Gesamtwerk mit dem Premio Raymond Chandler, dem wichtigsten italienischen Noir-Preis, geehrt und 2012 mit dem kubanischen Nationalpreis für Literatur. Im Jahr 2015 erhielt er den Prinzessin-von-Asturien-Preis in der Kategorie Literatur. Leonardo Padura lebt in Havanna.

Zusammenfassung

»Tötet ihn nicht! Dieser Mann muss reden«, rief der schwer verwundete Trotzki seinen Leibwächtern zu, als sie sich auf den Mann stürzten, der ihn mit einem Eispickel niedergeschlagen hatte. Leonardo Padura bringt ihn zum Sprechen. Ein rätselhafter Mann, der mit seinen beiden Windhunden am Strand spazieren geht, erzählt dem kubanischen Schriftsteller Iván die Geschichte des Trotzki-Mörders Ramón Mercader. Doch woher kennt dieser Unbekannte all die Facetten aus Mercaders Leben?


Leonardo Paduras vielschichtiger Roman führt uns an verschiedenste Schauplätze der Weltrevolution: ins Bürgerkriegsspanien, nach Moskau während der stalinistischen Schauprozesse, ins Mexiko Frida Kahlos und Diego Riveras, ins Prag von 1968, nach Kuba. In atemberaubender Prosa erweckt er die Protagonisten zu neuem Leben, zeigt sie in ihrer Bereitschaft zur völligen Selbstaufgabe zugunsten einer Ideologie – und zieht die Bilanz der gescheiterten Utopien eines Jahrhunderts.

Vorwort

»Wer diesen mitreißenden, faszinierenden, ernüchternden Roman gelesen hat,
versteht die Geschehnisse, die das 20. Jahrhundert geprägt haben, besser. Unweigerlich verfällt man diesem Werk.« Heraldo de Aragón

Zusatztext

»Paduras Ansatz, die historischen Fakten mit einer zumindest zum Teil fiktiven Geschichte zu vermischen, macht das Buch zu einem echten Erlebnis. Er haucht den historisch belegten (und auch den erfundenen) Personen auf diesem Weg Leben ein und macht daraus eine spannende, aber auch nachdenklich machende Geschichtsstunde.«

Bericht

»Spätestens mit diesem meisterhaften Roman etabliert sich Leonardo Padura dauerhaft im Olymp der spanischsprachigen Gegenwartsliteratur.« Felice Balletta Nürnberger Zeitung

Produktdetails

Autoren Leonardo Padura
Mitarbeit Hans-Joachim Hartstein (Übersetzung)
Verlag Unionsverlag
 
Originaltitel El hombre que amaba a los perros (Madrid, 2009)
Sprache Deutsch
Produktform Taschenbuch
Erschienen 01.07.2012
 
EAN 9783293205796
ISBN 978-3-293-20579-6
Seiten 736
Abmessung 144 mm x 56 mm x 212 mm
Gewicht 830 g
Serien Unionsverlag-Tb.
Unionsverlag Taschenbuch
UT
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Themen Belletristik > Erzählende Literatur
Belletristik > Erzählende Literatur > Gegenwartsliteratur (ab 1945)

Kommunismus, Geschichte, Stalinismus, Revolution, Kubanische SchriftstellerInnen; Werke (div.), Lateinamerika, Spanischer Bürgerkrieg, Kuba, Karibik, Spanien, Sowjetunion, Frida Kahlo, entspannen, Trotzki, Josef Stalin, Leo Trotzki, Trotzkismus, Ramón Mercader

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