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Gedichte 1938-1944 - Vorw. v. Ruth Kraft

Deutsch · Fester Einband

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Beschreibung

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»Als ich Paul Celan im Sommer 1940 in Czernowitz kennenlernte, brachte er mir, sehr bald danach, einige seiner Gedichte. Er sprach nicht über sie. Während ich sie las, achtete er genau auf den Ausdruck in meinem Gesicht. Er merkte, daß sie mir gefielen. So wurden wir Freunde«, schreibt Ruth Kraft im Vorwort zu dieser Sammlung der frühen Gedichte, die Celan ihr 1944 überreichte.
»Wind der Welt im Sternenkleid,/
bring der Dunkelheit Bescheid.«

Inhaltsverzeichnis

Vorwort von Ruth Kraft - Der Sandmann - Vor Mitternacht - Drüben - Blumen - Das Fenster im Südturm - Anmerkungen

Über den Autor / die Autorin

Paul Celan wurde am 23. November 1920 als Paul Antschel als einziger Sohn deutschsprachiger, jüdischer Eltern im damals rumänischen Czernowitz geboren. Nach dem Abitur 1938 begann er ein Medizinstudium in Tours/Frankreich, kehrte jedoch ein Jahr später nach Rumänien, zurück, um dort Romanistik zu studieren. 1942 wurden Celans Eltern deportiert. Im Herbst desselben Jahres starb sein Vater in einem Lager an Typhus, seine Mutter wurde erschossen. Von 1942 bis 1944 musste Celan in verschiedenen rumänischen Arbeitslagern Zwangsarbeit leisten. Von 1945 bis 1947 arbeitete er als Lektor und Übersetzer in Bukarest, erste Gedichte wurden publiziert. Im Juli 1948 zog er nach Paris, wo er bis zum seinem Tod lebte. Im selben Jahr begegnete Celan Ingeborg Bachmann. Dass Ingeborg Bachmann und Paul Celan Ende der vierziger Jahre und Anfang der fünfziger Jahre ein Liebesverhältnis verband, das im Oktober 1957 bis Mai 1958 wieder aufgenommen wurde, wird den posthum veröffentlichten Briefwechsel Herzzeit zwischen den beiden bestätigt. November 1951 lernte Celan in Paris die Künstlerin Gisèle de Lestrange kennen, die er ein Jahr später heiratete. 1955 kam ihr gemeinsamer Sohn Eric zur Welt. Im Frühjahr 1970 nahm sich Celan in der Seine das Leben

Zusammenfassung

»Als ich Paul Celan im Sommer 1940 in Czernowitz kennenlernte, brachte er mir, sehr bald danach, einige seiner Gedichte. Er sprach nicht über sie. Während ich sie las, achtete er genau auf den Ausdruck in meinem Gesicht. Er merkte, daß sie mir gefielen. So wurden wir Freunde«, schreibt Ruth Kraft im Vorwort zu dieser Sammlung der frühen Gedichte, die Celan ihr 1944 überreichte.
»Wind der Welt im Sternenkleid,/
bring der Dunkelheit Bescheid.«

Zusatztext

"Als ich Paul Celan im Sommer 1940 in Czernowitz kennenlernte, brachte er mir, sehr bald danach, einige seiner Gedichte. Er sprach nicht über sie. Während ich sie las, achtete er genau auf den Ausdruck in meinem Gesicht. Er merkte, dass sie mir gefielen. So wurden wir Freunde", schreibt Ruth Kraft im Vorwort zu dieser Sammlung der frühen Gedichte, die Celan ihr 1944 überreichte."Wind der Welt im Sternenkleid,/ bring der Dunkelheit Bescheid."

Produktdetails

Autoren Paul Celan
Mitarbeit Ruth Kraft (Vorwort)
Verlag Suhrkamp
 
Sprache Deutsch
Produktform Fester Einband
Erschienen 01.01.1960
 
EAN 9783518019337
ISBN 978-3-518-01933-7
Seiten 138
Abmessung 119 mm x 181 mm x 16 mm
Gewicht 216 g
Serien Bibliothek Suhrkamp
Bibliothek Suhrkamp
Themen Belletristik > Lyrik, Dramatik > Lyrik

Gedichte, Reime (dt.) div., Lyrik, Ukrainische SchriftstellerInnen: Werke (div.), Gedichte, Moderne und zeitgenössische Lyrik (ab 1900), entspannen, lyrisch, eintauchen, Lyrik einzelner Dichter, Lyrik: Anthologien (verschiedene Dichter)

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