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Die Geschichte einer Beziehung zwischen Freundschaft und Liebschaft, von der Autorin und dem Autor gemeinsam in Briefdialogen erzählt. Die Briefpartner sind die etwa vierzigjährige, mit einem gefühlskalten Mann verheiratete Magdalena Samter und der einsame, verbitterte, besonders von der Liebe enttäuschte Rupert Findling, pensionierter Mathematiker im Versicherungswesen. In poetischen Schilderungen von Luft, Wolken und Vögeln, anschaulichen Ortsbeschreibungen, Erinnerungen, Reflexionen und kurzen Erzählungen spüren sie dem Lebensgefühl der Kindheit und des Alters nach, der Liebe und der Trauer. Außerdem schildern die Briefe der Frau eine schöne, ungewöhnlich enge Vater-Tochter-Bindung.
Im Verlauf des Briefwechsels entwickelt sich eine sehr vertrauliche, aber auch von Spannung geprägte Beziehung: Magdalenas Wunsch, dass er ihr den Vater ersetzen möge, stößt bei Rupert auf Unsicherheit, ja zunehmend auf Ablehnung: zu groß ist die erotische Anziehung, die sie auf ihn ausübt, zu sehr wird ihm durch die Tochter, die sie ihm sein möchte, sein Alter bewusst. Zuletzt aber holt sie ihn doch ein: Das Buch endet mit dem 33. Brief "Nenes" - ein Brief und eine Geschichte für jedes Jahr, das er ihr voraus hat.
Über den Autor / die Autorin
Helene Flöss, geb. 1954 in Brixen in Südtirol, lebt seit 1992 im Burgenland und in Wien. Veröffentlichungen in Zeitschriften, Anthologien und im Rundfunk.
Walter Schlorhaufer, geboren 1920, ist Arzt (langjähriger Vorstand der Innsbrucker Universitätsklinik für Hör-, Stimm- und Sprachstörungen) und lebt in Innsbruck. Schreibt seit 1947 Gedichte, Prosa und Hörspiele.
Bücher bei Haymon: "Narbensaiten". Gedichte (1992); "Unverloren". Erzählung (1993); "Briefschaften". Roman (1994, gemeinsam mit Helene Flöss); "Mittwinter". Novelle (1997)
Zusammenfassung
Die Geschichte einer Beziehung zwischen Freundschaft und Liebschaft, von der Autorin und dem Autor gemeinsam in Briefdialogen erzählt. Die Briefpartner sind die etwa vierzigjährige, mit einem gefühlskalten Mann verheiratete Magdalena Samter und der einsame, verbitterte, besonders von der Liebe enttäuschte Rupert Findling, pensionierter Mathematiker im Versicherungswesen. In poetischen Schilderungen von Luft, Wolken und Vögeln, anschaulichen Ortsbeschreibungen, Erinnerungen, Reflexionen und kurzen Erzählungen spüren sie dem Lebensgefühl der Kindheit und des Alters nach, der Liebe und der Trauer. Außerdem schildern die Briefe der Frau eine schöne, ungewöhnlich enge Vater-Tochter-Bindung.
Im Verlauf des Briefwechsels entwickelt sich eine sehr vertrauliche, aber auch von Spannung geprägte Beziehung: Magdalenas Wunsch, dass er ihr den Vater ersetzen möge, stößt bei Rupert auf Unsicherheit, ja zunehmend auf Ablehnung: zu groß ist die erotische Anziehung, die sie auf ihn ausübt, zu sehr wird ihm durch die Tochter, die sie ihm sein möchte, sein Alter bewusst. Zuletzt aber holt sie ihn doch ein: Das Buch endet mit dem 33. Brief „Nenes“ – ein Brief und eine Geschichte für jedes Jahr, das er ihr voraus hat.