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Wenn es die bewahrende Hand eines lebendigen Gottes geben soll, dann könnte man meinen, dass Gabriele Vallentin sie erfahren hat. Es muss wohl der unsichtbare Allmächtige gewesen sein, der sie in seiner ewigen Liebe, Treue und Fürsorge ihr langes Leben hindurch begleitet hat. Weggegeben von den eigenen Eltern gleich nach der Geburt. Hin- und hergeschoben zwischen Heimen und Pflegefamilien. Verachtet und bedroht unter der Schreckensherrschaft Adolf Hitlers. Die Hinrichtung ihrer Schwester Judith durch die Nazis.Todesängste unter den Bombenattacken der angreifenden Russen. Überlebensängste unter der Besatzung der neuen Machthaber. Und immer wieder die Sorge um ihren kleinen Michael. Wie erhalte ich meinen Sohn und mich am Leben?In all diesen Ängsten und schrecklichen Geschehnissen erleben wir eine Frau mit sehr viel Zivilcourage und Überlebensmut.So beschreibt die Halbjüdin Gabriele Vallentin in ihrer ganz individuellen Art eine Phase ihres Lebens, einen Atemzug lang deutsche Geschichte. Damit wird sie zu einer beeindruckenden Zeitzeugin, die lebendig erhält, was nicht vergessen werden darf.
Über den Autor / die Autorin
Heinz Pahl wurde 1946 in Rendsburg geboren. Nach Abschluss der Schule absolvierte er eine Maurerlehre. Als Soldat und Offizier blieb er danach acht Jahre bei der Bundeswehr. In dieser Zeit heiratete er und wohnte zunächst mit seiner Familie in München. In Kiel studierte er Sonderpädagogik und arbeitete anschließend als Lehrer. Zwischenzeitlich zog er mit seiner Familie nach Dänemark, um hier zwei Jahre an den Vorlesungen auf dem Apostolic Bible College teilzunehmen. Heinz Pahl gehört zur dänischen Minderheit in Schleswig-Holstein und lebt heute in Niedersachsen.