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Bekannt geworden ist Pierre Bourdieu (1930-2002) mit seinem großen Werk über die Sozialstruktur Frankreichs Die feinen Unterschiede, das 1979 erschien. Darin thematisierte er den Zusammenhang zwischen gesellschaftlichen Positionen, klassenspezifischen Geschmacksdispositionen und den sich in Lebensstilformen manifestierenden Strategien symbolischer Unterscheidung. Markus Schwingel rekonstruiert das Bourdieu'sche Werk aus seinem französischen Entstehungskontext und arbeitet die wichtigsten Theoriekomponenten heraus, die es konstituieren: die Beziehung von Subjekt und Objekt, die Habitus-, die Feld- und die Klassentheorie.
Sommario
Aus dem Inhalt:
Kapitel I
Bourdieu und das intellektuelle Feld Frankreichs
Kapitel II
Subjektivismus und Objektivismus in den Sozialwissenschaften und die Theorie der Praxis
Kapitel III
Die Dispositionen des Habitus und Dialektik von Habitus und Feld
Kapitel IV
"Kapital", "Strategie" und die Ökonomien der Felder
Kapitel V
Sozialraum, Klassen und Kultur
Kapitel VI
Der Intellektuelle Pierre Bourdieu und die Soziologie der Intellektuellen
Kapitel VII
Schlussbetrachtung: Der Widerstreit zwischen Modernismus und Postmodernismus in der Sozialtheorie Bourdieus
Info autore
Markus Schwingel, geb. 1962, Studium der Soziologie, Philosophie, Entwicklungspsychologie an den Universitäten Saarbrücken und Frankfurt/M. 1992 Promotion mit einer Arbeit über die Machttheorie Bourdieus.
Relazione
"Schwingels Arbeit, die in ihrer guten Lesbarkeit und übersichtlichen Gliederung alle Kriterien einer konzentrierten Einführung erfüllt, gibt einen knappen Überblick über die Gegenstandsauswahl, führt sorgfältig in die theoretischen Begriffe ein und erinnert in einem besonders lesenswerten Kapitel über 'Bourdieu und das intellektuelle Feld Frankreichs' an die Kontextuierung der Laufbahn in der französischen Philosophie, Ethnologie und Sprachwissenschaft." (Soziologische Revue)