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Robert Walsers Gedichte, die in diesem Band gesammelt sind, entstammen drei verschiedenen Perioden seines Schaffens und sind Zeugnisse entsprechend verschiedener künstlerischer Haltungen und Orientierungen. Unbekümmert um formale und inhaltliche Konventionen mischt Walser hier Scherz und Ernst, Hohes und Triviales, parodistisches Spiel und kritische Reflexion. In einem Umfeld von Plauderei und argloser Versbastelei strahlen plötzlich wieder Bilder von großer originaler Kraft auf, Aussagen von bestürzender Unmittelbarkeit und Eindringlichkeit.
Sommario
FRÜHE LYRIK 1897-1912
«Gedichte» (Sammlung von 1909)
- Im Bureau
- Langezeit
- Abend (I)
- Wintersonne
- Warum auch?
- Morgenstern
- Gebet
- Die Bäume (I)
- Welt(I)
- Helle
- Wiegen
- Brausen
- Nicht?
- Wie immer
- Tiefer Winter
- Schnee (I)
- Angst (I)
- Schäferstunde
- Heimkehr (I)
- Stille
- Weiter
- Sünde
- Im Mondschein
- Ein Landschäftchen
- Weinenden Herzens
- Am Fenster (I)
- Beiseit
- Vor Schlafengehen
- Zu philosophisch
- Knabenliebe
- Enttäuschung
- Drückendes Licht
- Leicht gesagt
- Bangen
- Seht ihr
- Und ging
- Stunde
- Müdigkeit
- Trug
- Gelassenheit
Aus «Saite und Sehnsucht»
- Winternacht
- Es ist Nacht
- Romanze
- Zeit
- Wiesengrün
- Abend (II)
- Am Fenster (II)
- Alles grün
- Das Geliebte
- Schnee (II)
- So durch die Bäume fällt
- Blumen
- Winterregen
- Alles Nacht
- Angst (II)
- Stimmen
- Schwerer Morgen
- Fieber
- Die Hoffnung
- Unter grauem Himmel
- Das alles
- Abendlied
- Frieden?
- Der Wald (I)
- Bierszene
- Weiße Wäsche
- Auf meine Sinne
- Vom Wald
- Vergessen
- Liebe
- Nebel
Nachlese
- Zukunft!
- Meiner lieben Fanny!
- Trüber Nachbar
- Träume
- Feierabend
- Lachen und Lächeln
- Für Fanny
- Mutlos
- Trauerspiel
- Der Handharfer
- Ich wanderte
GEDICHTE AUS DER BIELER ZEIT 1919/20
- Frühling (I)
- Schmollen
- Mäuschen
- Heimkehr(H)
- Puppe
- Die Guten
- Chopin
- Der Sonntag
- Oktober
- Nach Zeichnungen von Daumier
- Apollo und Diana von Lukas Cranach
- Der Weihnachtsbaum
GEDICHTE AUS DER BERNER ZEIT 1924-1933
Kann sie mich anders als glücklich wünschen
- Wie die Hügelchen lächelten
- Die Allee
- Sonntagvormittägliche Fahnen
- Sonne
- Das Lustschloß
- Die ersehnte Insel
- Winter (I)
- Frühling
- Der Jüngling in den Karpathen
- Christbaum
- Empfindung
- Die Jahreszeiten
- Der Wald (II)
- Frühlingsblumen
- Wie ich ein Blatt fallen sah
- Festzug
- Weihnacht
- Das Karussell
- Sonntagsspaziergang
- Im Spital
- Herbst (I)
- Schnee (III)
- Brieflein
- Das Sehnen
- Der Frühling
- Winter (II)
- Weihnachtsglocken
- Schnee (IV)
- Im Wald
- Lust des Badens
- Reisen
- Abend (III)
- Kirke
- Die Insel
- Die Schweiz
- Ein Glas Bier
- Das Dörfchen
- Herbst (II)
- Das Städtchen
- Ferien
- Abend (IV)
- Der Leser
- Die Kirche
- Die Kleinen
- Lebensfreude
- Einladung
- April
- Sommer
- Kahnfahrt
- Im Walde
- Winter (III)
- Der Handwerksbursche
- Schlaf wohl
Das Kind sinnt
- Das tägliche Leben
- Das möblierte Zimmer
- Annehmlichkeit des Klagens
- Keiner hat einen Fehler
- Nutzen des Redens
- Schlaf
- Warum nicht ruhig sein?
- Familienleben
- Das Schöne
- Hohe Schule
- Da
Info autore
Robert Walser, geb. 1878 in Biel geboren, gest. 1956, absolvierte nach seiner Schulzeit eine Banklehre und arbeitete als Commis in verschiedenen Banken und Versicherungen in Zürich. Seine ersten Gedichte, die 1898 erschienen, ließen ihn rasch zu einem Geheimtipp werden und verschafften ihm den Zugang zu literarischen Kreisen. Nach Erscheinen seines ersten Buches folgte er 1905 seinem Bruder Karl nach Berlin, der dort als Maler und Bühnenbildner den Durchbruch erzielt hatte. In rascher Folge publizierte Walser nun drei Romane. Infolge einer psychischen Krise geriet Walser Anfang 1929 gegen seinen Willen in die Psychiatrie, deren Rahmen er nie mehr verlassen konnte. 1933 von der Berner Klinik Waldau nach Herisau verlegt, gab er das Schreiben vollständig auf und lebte dort noch 24 Jahre als vergessener anonymer Patient.
Riassunto
Robert Walsers Gedichte, die in diesem Band gesammelt sind, entstammen drei verschiedenen Perioden seines Schaffens und sind Zeugnisse entsprechend verschiedener künstlerischer Haltungen und Orientierungen. Unbekümmert um formale und inhaltliche Konventionen mischt Walser hier Scherz und Ernst, Hohes und Triviales, parodistisches Spiel und kritische Reflexion. In einem Umfeld von Plauderei und argloser Versbastelei strahlen plötzlich wieder Bilder von großer originaler Kraft auf, Aussagen von bestürzender Unmittelbarkeit und Eindringlichkeit.