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Im Licht der Wiederkehr des Religiösen und seiner weltweiten Konjunktur erfährt die Religion ihre philosophische Nobilitierung jenseits der tradierten Dichotomie von Mythos und Aufklärung. Die Beiträge von Jacques Derrida, Gianni Vattimo, Maurizio Ferraris, Hans-Georg Gadamer, Aldo Giorgio Gargani, Eugenio Trías und Vincenzo Vitiello dokumentieren eine kardinale Wende der zeitgenössischen Philosophie.
Sommario
Begleitumstände
Glaube und Wissen: Die beiden Quellen der »Religion« an den Grenzen der bloßen Vernunft
Die Spur der Spur
Die Religion durchdenken (Das Symbol und das Heilige)
Die religiöse Erfahrung: Ereignis und Interpretation
Wüste Ethos Verlassenheit: Beitrag zu einer Topologie des Religidsen
Der Sinn des Seins als bestimmte ontische Spur
Gespräche auf Capri Februar 1994
Gianni Vattimo
Jacques Derrida
Eugenio Trias
Aldo Giorgio Gargani
Vincenzo Vitiello
Maurizio Ferraris
Hans-Georg Gadamer
Info autore
Jacques Derrida, geb. 1930 in El-Biar in der Nähe von Algier als Sohn jüdischer Eltern, war während seiner Schulzeit antisemitischen Repressionen ausgesetzt. Ab 1949 lebte er in Frankreich und besuchte das Lycée Louis-le-Grand in Paris. Von 1952 bis 1954 studierte er an der École Normale Supérieure, wo er Vorlesungen bei Louis Althusser und Michel Foucault besuchte und sich mit Pierre Bourdieu anfreundete. 1956 gewann er ein Stipendium für einen Studienaufenthalt an der Harvard University. Während seines Militärdienstes von 1957 bis 1959 lehrte er Englisch und Französisch in Algerien. Von 1960 bis 1964 war er wissenschaftlicher Assistent an der Sorbonne. Ab 1965 bis 1984 bekleidete er eine Professur für Geschichte der Philosophie an der École Normale Supérieure. 1981 gründete er die Gesellschaft Jan Hus (eine Hilfsorganisation für verfolgte tschechische Intellektuelle). Im selben Jahr wurde er in Prag verhaftet und erst nach einer energischen Intervention François Mitterrands und der französischen Regierung von der Tschechoslowakei freigelassen. 1983 gründete er das Collège international de philosophie , zu dessen erstem Direktor er gewählt wurde. Jacques Derrida starb im Jahr 2004 in Paris
Gianni Vattimo, geboren 1936 in Turin, studierte Philosophie in Turin sowie in Heidelberg bei Hans-Georg Gadamer und Karl Löwith. 1964 wurde er Professor für Ästhetik in Turin, 1982 übernahm er dort den Lehrstuhl für Theoretische Philosophie. Von 1999 bis 2004 war Gianni Vattimo linksdemokratischer Abgeordneter im Europäischen Parlament.
Riassunto
Im Licht der Wiederkehr des Religiösen und seiner weltweiten Konjunktur erfährt die Religion ihre philosophische Nobilitierung jenseits der tradierten Dichotomie von Mythos und Aufklärung. Die Beiträge von Jacques Derrida, Gianni Vattimo, Maurizio Ferraris, Hans-Georg Gadamer, Aldo Giorgio Gargani, Eugenio Trías und Vincenzo Vitiello dokumentieren eine kardinale Wende der zeitgenössischen Philosophie.