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Pariser Bilder. Tl.1 - 1830-1848. Antibourgeoise Ästhetik bei Baudelaire, Daumier und Heine

Tedesco · Tascabile

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Die moderne Poesie, als deren Begründer Baudelaire gilt, enthält eine geschichtliche Substanz, von der man bis zu Walter Benjamin kaum etwas ahnte. An ihrem Anfang steht die nicht mehr bloß ästhetische Auseinandersetzung mit der Prosa der Bourgeoiswelt. Die zu Beginn der Julimonarchie von Heine, Daumier u. a. begründete, von Baudelaire 1846 dann programmatisch formulierte postromantische Ästhetik nimmt jene Prosa in ihrer widersprüchlichen Bewegung in sich auf, um sie in revolutionärem Sinne zu transformieren. Die Verfahrensweisen dieser antibourgeoisen Ästhetik, ihre historischen und ästhetischen Voraussetzungen, ihre Strategien und Aporien werden deutlich nur in der konkreten Konfrontation der Werke mit dem historisch-ideologischen »Text«, auf den sie sich beziehen. Oehlers Buch will den Blick öffnen für den Traditionszusammenhang von »realistischer« und »esoterischer« Avantgarde.

Sommario

I. »Antibourgeoise Ästhetik« oder nur »geheime Unzufriedenheit«?
II. Historisch-ästhetischer Bilderbogen der Julimonarchie (1830-1848) nach Marx, Heine und Daumier
III. Baudelaire und die Tradition der literarischen Bourgeoiskritik
IV. »An die Bourgeois« - Aufhebung der romantischen Publikumsbeschimpfung in einer politischen Asthetik
1. Vom zwiefachen Nutzen der Poesie
2. Die natürlichen Freunde der Kunst
V. Asthetischer Nationalismus. Der Verriß Horace Vernets
VI. Bourgeoisie und Ikonoklasmus
1. Der Zorn des Flaneurs auf den Arbeiter
2. Umkehrung, Widerspruch, Zweideutigkeit und ihre Dialektik
3. Guter Volkshaß. Zur Funktion des Baudelaireschen Satanismus
a) Salon 1846 und Nieder mit den Armen!
b) Klassenmord und Philanthropie: Baudelaire und de Sade
4. Über die Notwendigkeit des Protests gegen die Natur
VII. Der Heroismus des modernen Lebens
1. Surnaturalismus und Ironie: Delacroix/Daumier
2. Romantischer und proletarischer Selbstmord
3. Dandysmus
4. Bürgerliches Heldenleben
5. Komik und Erhabenheit des Proletariats
6. Zum gesellschaftskritischen Hintergrund: Heine und Herzen
7. Die Frau, Lesbos, der Bourgeois und die Liebe
8. Erinnerung an nackte Zeiten. Ein Gedicht zum Salon
Anmerkungen
Literaturverzeichnis

Riassunto


Die moderne Poesie, als deren Begründer Baudelaire gilt, enthält eine geschichtliche Substanz, von der man bis zu Walter Benjamin kaum etwas ahnte. An ihrem Anfang steht die nicht mehr bloß ästhetische Auseinandersetzung mit der Prosa der Bourgeoiswelt. Die zu Beginn der Julimonarchie von Heine, Daumier u. a. begründete, von Baudelaire 1846 dann programmatisch formulierte postromantische Ästhetik nimmt jene Prosa in ihrer widersprüchlichen Bewegung in sich auf, um sie in revolutionärem Sinne zu transformieren. Die Verfahrensweisen dieser
antibourgeoisen Ästhetik,
ihre historischen und ästhetischen Voraussetzungen, ihre Strategien und Aporien werden deutlich nur in der konkreten Konfrontation der Werke mit dem historisch-ideologischen »Text«, auf den sie sich beziehen. Oehlers Buch will den Blick öffnen für den Traditionszusammenhang von »realistischer« und »esoterischer« Avantgarde.

Dettagli sul prodotto

Autori Dolf Oehler
Con la collaborazione di Dolf Oehler (Traduzione)
Editore Suhrkamp
 
Lingue Tedesco
Formato Tascabile
Pubblicazione 01.06.2018
 
EAN 9783518107256
ISBN 978-3-518-10725-6
Pagine 300
Dimensioni 108 mm x 17 mm x 20 mm
Peso 270 g
Illustrazioni 16 sw-Abbildungen
Serie Edition Suhrkamp
edition suhrkamp
Categorie Scienze umane, arte, musica > Scienze linguistiche e letterarie > Letteratura generale e comparata

Heine, Heinrich, Bürger, Europa, Kunstsoziologie, Frankreich, Baudelaire, Charles, Daumier, Honoré, Julimonarchie, Honoré, Daumier

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