Ulteriori informazioni
Testo aggiuntivo
Kognitionsforschung gilt heute als interdisziplinäres Unternehmen und hat
entsprechende Bedeutung für die unterschiedlichsten Lebensbereiche. Allerdings
sind Ihre Ergebnisse in unserem gelebten Alltag nicht selten "schwer verdaulich",
denn sie entziehen uns die Substantialität des "Ichs" und - schlimmer noch
- die der für uns wahr genommenen "Welt". Ulrich Kursawes Buch bringt nach
einer reich illustrierten und gut lesbaren Darlegung des synenergetischen
und konstruktivistischen Ansätze die Ergebnisse in einen Dialog mit kreativen
Methoden und Erfahrungen der Erwachsenenbildung. Damit betritt diese Arbeit
Neuland und schlägt eine Brücke zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis
und subjektiver Erfahrung. Der subjektiv erlebbare kreative Prozess wird
sichtbar als typische Ausformung kognitiver Systemdynamik nach dem Paradigma
der Synenergetik. Daraus ergeben sich zahlreiche Anregungen und Überlegungen,
die die Praxis kreativer Erwachsenenbildung voranbringen können. " Der
Autor zeigt, dass er 1. eine sehr gute Übersicht über den neusten Stand
der relevanten didaktischen Forschung hat. 2. neuste Ergebnisse aus der
neurobiologischen und kognitiven Forschung in die Theorie lebender Systeme
einarbeiten und sie einer grundlegenden Prüfung für didaktische Fragen
unterziehen kann. 3. die Basistheorien aus der Synenergetik und den Konstruktivismus
für pädagogische Fragen aufarbeitet und eine viable Passung für didaktische
Horizonte erschließt. 4. eigenständige, völlig neue Perspektiven für die
didaktischen Leitdifferenzen "Instabilität" und "Kreativität" in der Erwachsenenbildung
konstruieren kann und sie auch erprobt."9951431"Sonnenflirren und Regentropfen" möchte die Autorin in ihren feuilletonistischen
Skizzen, im Biografischen und in ihrer Lyrik dem Leser nahe bringen. Dabei
bemüht sie sich, "die Einmaligkeit des Augenblicks" festzuhalten, wie sie
es in der Begründung zum Schreiben sagt und fabuliert munter darauf los.
Die leisen Töne bevorzugt sie in ihrer Lyrik, freut sich selbst über gelungene
Satire, wobei eine ehrliche Haltung zur Realität im Alltag ihrer Heimat
mitschwingt. "Wie kann ich schreiben, wenn die Welt grausam ist", klagt
sie, aber im selben Moment sieht sie das Bild des Geliebten auf der Seeoberfläche.
Ein gesunder Optimismus dominiert trotz immer wiederkehrender Zweifel.
Es ist ihr erster Versuch, sich in einigen Spielarten des Schreibens auszuprobieren,
den interessierten Leser immer mit einbeziehend. Sensible Fotografien runden
das Anliegen der Autorin in diesem kleinen Bändchen ab.