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Werke - 6: Briefe. Tl.2 - 1917-1930

Tedesco · Copertina rigida

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Descrizione

Ulteriori informazioni

Der zweite Band der Briefe von James Joyce setzt 1917 in Zürich ein. Die zentralen Ereignisse der Zürcher Jahre sind die Begegnung mit Martha Fleischmann und die sich anbahnende Freundschaft mit Frank Budgen. Die voyeuristische Fleischmann-Affäre prägte das Nausikaa-Kapitel des Ulysses, und später, in Finnegans Wake, ist Earwickers Verbrechen im Phönix Park ein später Reflex dieser dunklen Geschichte. Und der englische Maler Frank Budgen übernahm in jenen Jahren mehr und mehr die Funktion als Vertrauter und Freund, Budgen, der später das neben Stuart Gilberts Rätsel Ulysses authentischste Buch über die Entstehung des Ulysses schrieb. Den meisten Raum aber beanspruchen die Briefe an Harriet Shaw Weaver, die Herausgeberin der Zeitschrift The Egoist (in der das Portrait als Vorabdruck erschienen war) und lebenslange Mäzenin. Ihr wird der Ulysses kapitelweise, gelegentlich von kurzen Erklärungen begleitet, geschickt, in der Hoffnung, auch er könne im Egoist vorabgedruckt werden, und ihr wird später aus Paris, wo Joyce seit 1920 lebt, jeder Entwurf des entstehenden Work in Progress, aus dem in 17jähriger Arbeit Finnegans Wake werden sollte, geschickt, häufig versehen mit Schlüsseln und Kommentaren, die noch heute für das Verständnis dieses Werkes wesentlich sind. Je mehr die alten Freunde wie Pound, Wyndham Lewis oder Stanislaus sich zurückziehen vor der Monstrosität des neuen Entwurfs, desto mehr wird Harriet Weaver zur einzigen Vertrauten, vor der Joyce in monomanischer Apologetik alles ausbreitet, was ihn bewegt, das Literarische wie das Persönliche. Zahlreiche Briefe an Kollegen und Übersetzer - Valery Larbaud, Italo Svevo, George Moore, H. G. Wells, Damaso Alonso und andere - stehen hierzu in interessantem Kontrast.

Sommario


Teil III: Zürich, Triest (1915-1920)
Teil IV: Paris (1920-1939)

Info autore

James Joyce wurde am 2. Februar 1882 in Dublin geboren, wo er in schwierigen und ärmlichen Familienverhältnissen aufwuchs. Joyce studierte am University College von Dublin moderne Sprachen, u.a. Englisch, Französisch und Italienisch. 1902 ging er nach Paris, um ein Medizinstudium zu beginnen. Er wandte sich dort aber dem Schreiben zu und führte einen ausschweifenden Lebensstil. 1903 kehrte er nach Dublin zurück, konnte dort jedoch nicht Fuß fassen. Mit seiner Geliebten und späteren Ehefrau Nora Barnacle siedelte er 1904 auf den Kontinent über und lebte hauptsächlich in Triest. 1914 erschien Joyces erste Kurzgeschichtensammlung. Nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges zog er mit seiner Familie nach Zürich. 1920 zog Joyce auf Einladung seines Freundes Ezra Pound nach Paris, wo er bis zu Frankreichs Besetzung im Zweiten Weltkrieg lebte. James Joyce starb am 13. Januar 1941 in Zürich.

Riassunto


Der zweite Band der Briefe von James Joyce setzt 1917 in Zürich ein. Die zentralen Ereignisse der Zürcher Jahre sind die Begegnung mit Martha Fleischmann und die sich anbahnende Freundschaft mit Frank Budgen. Die voyeuristische Fleischmann-Affäre prägte das Nausikaa-Kapitel des
Ulysses
, und später, in
Finnegans Wake,
ist Earwickers Verbrechen im Phönix Park ein später Reflex dieser dunklen Geschichte. Und der englische Maler Frank Budgen übernahm in jenen Jahren mehr und mehr die Funktion als Vertrauter und Freund, Budgen, der später das neben Stuart Gilberts
Rätsel Ulysses
authentischste Buch über die Entstehung des
Ulysses
schrieb. Den meisten Raum aber beanspruchen die Briefe an Harriet Shaw Weaver, die Herausgeberin der Zeitschrift
The Egoist
(in der das
Portrait
als Vorabdruck erschienen war) und lebenslange Mäzenin. Ihr wird der
Ulysses
kapitelweise, gelegentlich von kurzen Erklärungen begleitet, geschickt, in der Hoffnung, auch er könne im
Egoist
vorabgedruckt werden, und ihr wird später aus Paris, wo Joyce seit 1920 lebt, jeder Entwurf des entstehenden
Work in Progress,
aus dem in 17jähriger Arbeit
Finnegans Wake
werden sollte, geschickt, häufig versehen mit Schlüsseln und Kommentaren, die noch heute für das Verständnis dieses Werkes wesentlich sind. Je mehr die alten Freunde wie Pound, Wyndham Lewis oder Stanislaus sich zurückziehen vor der Monstrosität des neuen Entwurfs, desto mehr wird Harriet Weaver zur einzigen Vertrauten, vor der Joyce in monomanischer Apologetik alles ausbreitet, was ihn bewegt, das Literarische wie das Persönliche. Zahlreiche Briefe an Kollegen und Übersetzer - Valery Larbaud, Italo Svevo, George Moore, H. G. Wells, Damaso Alonso und andere - stehen hierzu in interessantem Kontrast.

Dettagli sul prodotto

Autori James Joyce
Con la collaborazione di Richar Ellmann (Editore), Richard Ellmann (Editore), Kurt Heinrich Hansen (Traduzione)
Editore Suhrkamp
 
Lingue Tedesco
Formato Copertina rigida
Pubblicazione 01.01.1970
 
EAN 9783518033913
ISBN 978-3-518-03391-3
Pagine 594
Dimensioni 137 mm x 210 mm x 36 mm
Peso 644 g
Collane Werke
Werke
Serie James Joyce. Werke. Frankfurter Ausgabe in sieben Bänden
Categorie Narrativa > Romanzi > Epistole, diari
Scienze umane, arte, musica > Scienze linguistiche e letterarie > Letteratura / linguistica inglese

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