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'Effi Briest', Theodor Fontanes wohl berühmtester Gesellschaftsroman, gilt als Glanzstück der Weltliteratur. Die Konvenienzehe der jungen Protagonistin und dem um vieles älteren Baron Innstetten scheitert an der Unvereinbarkeit der Charaktere und endet für Effi tragisch.
Der Autor zeichnet in seiner Ehebruchsgeschichte eine komplexes Lebens- und Sittenbild der untergehenden altpreußischen Gesellschaft und thematisiert einen allzeit hochaktuellen Konflikt: die Gratwanderung zwischen individueller Verwirklichung und den Anforderungen der Außenwelt. Fontane bezeichnete 'Effi Briest' als den »erste[n] wirkliche[n] Erfolg, den ich mit einem Roman habe.« ('Das Fontane-Buch')
Info autore
Theodor Fontane (1819-98) ist der bedeutendste Erzähler des literarischen Realismus. Der gelernte Apotheker machte mit 30 Jahren das Schreiben zum Beruf, zunächst als Journalist und Theaterkritiker. Erst spät begann er erfolgreich Romane und Erzählungen zu schreiben. Seine Romane und Novellen, die vielfach verfilmt wurden, zählen zu den meistgelesenen Klassikern des 19. Jahrhunderts.
Prof. Dr. Joseph Kiermeier-Debre ist Leiter des Antoniter-/Strigelmuseums und der MEWO Kunsthalle in Memmingen, Dozent für Neuere deutsche Literatur an der Universität München und Autor und Herausgeber zahlreicher Veröffentlichungen.
Relazione
"Der Roman handelt von dem tragischen Schicksal der jungen Effi Briest, die verzweifelt versucht, aus der arrangierten Ehe mit Geert von Innstetten auszubrechen. Dabei gerät sie in einen aussichtslosen Kampf mit den Konventionen ihrer Zeit, der sie schließlich das Leben kostet."
Dr. Kerstin Kratochwill, shortbooks.de 01.12.2008