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Keine Schurkenstaaten, wir allein sind schuld an der fortdauernden Finanzkrise und der Klimabedrohung. Einer ratlosen Politik fehlen die moralischen Kräfte, die für soziale Gerechtigkeit und für Zukunftsvorsorge unentbehrlich sind. Barack Obama stiftet Hoffnung. Aber die kann er nicht als Erlöser, die können wir nur selbst durch Wiedererweckung der Werte erfüllen, die uns abhanden zu kommen drohen.
Horst-Eberhard Richter, vom ehemaligen Bundespräsidenten Johannes Rau als Analytiker und Therapeut des ganzen Landes bezeichnet, behandelt die großen Fragen, vor denen wir heute stehen. Die Lehre des Vaters der deutschen Friedensbewegung aus seiner reichen therapeutischen Erfahrung und Begegnungen mit Brandt, Gorbatschow, Sir Ustinov und vielen anderen lautet schlicht: Kein anderer Weg kann uns aus den Krisen herausführen als das Erstarken eines neuen moralischen Verantwortungsbewusstseins.
Sommario
Die Innenwelt des Politischen
Einführung
Begleiter, Analytiker und Chronist der Nachkriegsjugend
Anpassung ist keine Option: Paul Parin
Aufklärung gegen Hörigkeit und Verdrängung: Alexander Mitscherlich
Politik der »Compassion«: Willy Brandt
Macht und Staatsräson: Helmut Schmidt
Mehr Weiblichkeit ist mehr Menschlichkeit
»Wir können nicht Menschen bleiben, wenn ...« Mit Michael Gorbatschow und Andrej Sacharow für eine Welt ohne Kernwaffen
Das Gute missfällt uns, wenn wir ihm nicht gewachsen sind
Warum zerstören sich diese hochintelligenten Wesen selbst? Eine Schauergeschichte
Das Unmögliche ist möglich: Nelson Mandela
Politik ist so, wie die Menschen sind, die sie machen
Politik und psychische Krankheit
Friedlosigkeit ist eine seelische Krankheit: Carl Friedrich von Weizsäcker
Allmachtswahn als Schutz vor Ohnmachtsangst? Der Gotteskomplex und seine Konsequenzen
Götter in Weiß
Ärzte in politischer Mitverantwortung - Ein Kongress und die Folgen
Medizin und Gewissen heute
Der psychoanalytische Zugang zu den Impulsen der Vernichtungsmedizin - Eine Fallstudie
Von Ost nach West
Vom Kalten Krieg in den unkontrollierten Kapitalismus
Der Verlust des Wertebewusstseins
Zwei Grenzgänger und ihre Fragen nach der Bedeutung der Religion in der Gegenwart
Wege zur Humanisierung der Gesellschaft: Zehn Jahre Ost-West-Symposium »Politische Selbstbesinnung«
Sich selbst in den anderen wiedererkennen
Eine Gefälligkeit für Peter Ustinov
Von der Gläubigkeit zur Ratlosigkeit
Gebundenheit und Mitverantwortung
Technik und Naturwissenschaft als Weltreligion? Meine Freundschaft mit Joseph Weizenbaum
Ein Zeitalter der Empathie durch technische Vernetzung?
Psychische Korruption, das Klimaproblem und die Verdrängung der Zukunft
Zukunft, das sind die Kinder
Die Angst vor dem Islam
Flexibilität, ein zwielichtiges Machtwort des Zeitgeistes
Ist die Welt reif für Obamas Ideen?
Psychische Korruption und Missbrauch in der Kirche
Zeit für einen moralischen Aufbruch
Info autore
Dr. med. et phil. Horst-Eberhard Richter, geboren 1923, war von 1962 - 1992 Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universität Gießen, anschließend - bis 2002 - Direktor des Sigmund-Freud-Instituts in Frankfurt/M. Neben seiner akademischen Karriere setzte sich Richter seit den 1980er Jahren verstärkt in der Friedensbewegung ein. Er ist Mitbegründer und Ehrenvorstand der Deutschen Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW). Horst-Eberhard Richter wurde für sein Wirken vielfach ausgezeichnet: unter anderem mit der Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main (2002). Das Bundesverdienstkreuz hat er dreimal abgelehnt. 2011 verstarb Horst-Eberhard Richter.
Riassunto
Keine Schurkenstaaten, wir allein sind schuld an der fortdauernden Finanzkrise und der Klimabedrohung. Einer ratlosen Politik fehlen die moralischen Kräfte, die für soziale Gerechtigkeit und für Zukunftsvorsorge unentbehrlich sind. Barack Obama stiftet Hoffnung. Aber die kann er nicht als Erlöser, die können wir nur selbst durch Wiedererweckung der Werte erfüllen, die uns abhanden zu kommen drohen.
Horst-Eberhard Richter, vom ehemaligen Bundespräsidenten Johannes Rau als Analytiker und Therapeut des ganzen Landes bezeichnet, behandelt die großen Fragen, vor denen wir heute stehen. Die Lehre des Vaters der deutschen Friedensbewegung aus seiner reichen therapeutischen Erfahrung und Begegnungen mit Brandt, Gorbatschow, Sir Ustinov und vielen anderen lautet schlicht: Kein anderer Weg kann uns aus den Krisen herausführen als das Erstarken eines neuen moralischen Verantwortungsbewusstseins.