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Der Mensch und andere Tiere - Das zweideutige Erbe Darwins

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Seit Jahren tobt eine heftige Debatte zwischen "Humanisten" und "Naturalisten": Während erstere auf der Sonderstellung des Menschen pochen, betrachten letztere ihn in der Tradition Darwins als ein Tier unter anderen. Die Naturalisten, so Peter Janich, verkennen dabei jedoch, daß unser Verständnis, nachdem nur Menschen, nicht aber Tiere und Naturgegenstände für ihr Handeln verantwortlich gemacht werden können, eine Errungenschaft der Aufklärung darstellt. Ausgehend von einer Lektüre der klassischen Texte Darwins plädiert er für einen präziseren Umgang mit Begriffen und die Klärung jener sprachlichen Praxis, im Zuge derer Menschen und Tieren bestimmte Eigenschaften zugeschrieben werden.

Sommario

0. Aufklärung gegen Aufklärung? Der Grundkonflikt
0.1 Theoretische Aufklärung: Die Entmythisierung des Menschen
0.2 Ethische Aufklärung: Die Entmythisierung der Natur
0.3 Der Grundkonflikt
0.4 Der Gang des Arguments
1. Das Darwinsche Erbe
1.1 Die Entstehung der Arten durch natürliche Zuchtwahl (1859)
Die Logik des Klassifizierens: Aristoteles
Begriffsbäume und Begriffspyramiden
Was ist zu klassifizieren?
Stammbäume
Taxonomien
Darwin versus Aristoteles
Die Naturgeschichte des Menschen
Das Züchtungsmodell
Darwins drei Begriffe von Mensch
1.2 Die Abstammung des Menschen (1881)
Prinzip Aktualismus und der Mensch als Kulturgegenstand
Das Kohärenzprinzip
Moral und Gewissen
Mensch und Tier bei Darwin:
(1) Geistige Fähigkeiten
(2) Soziale Fähigkeiten
Mensch und Tier in Darwins Sprache
1.3 Der Ausdruck der Gemütsbewegungen bei den Menschen und den Tieren (1882)
Darwins Vermenschlichung des Tieres
Darwins Erkenntnisquellen
Ausdrucksbewegungen - natürlich oder kultürlich?
Von Tieren zu Menschen
1.4 Fazit: Was Darwin übersehen hat
Das zweideutige Erbe
Naturgeschehen und der qualitative Umschlag vom Tier zum Menschen
Von der Tiervermenschlichung zur Menschvertierlichung
Darwins Dilemma
2. Dogmatische Ansätze: Die Naturalisierung des Menschen
2.1 Zwei Strategien: Vertierlichung des Menschen und Vermenschlichung des Tieres
2.2 Die »Vertierlichung« des Menschen durch naturwissenschaftliche Methoden
Der Mensch als materieller Körper
Die Ähnlichkeit von Mensch und Tier im Alltagsleben
Vom alltäglichen zum wissenschaftlichen Mensch-Tier-Verhältnis
2.3 Vermenschlichung von Tieren durch Naturwissenschaft?
Werkzeugherstellung und -verwendung
Naturwissenschaft und Sprache
Können Tiere rechnen? Bedeutung und Geltung empirischer Aussagen
Naturgesetze für wahr und falsch?
2.4 Tierphilosophie
»Kritischer Anthropomorphismus« ohne Sprachkritik?
Naturalisierung der Kultur als »ökologische Nische«
2.5 Menschliches Denken bei Tieren
Der transzendentale menschliche Geist (Negieren, Urteilen, Denken)
Zeigen und Verneinen
Die Bienensprache
Der Urschrei der Menschwerdung
2.6 Das mißverstandene, naturalistisch verkürzte Tier
2.7 Das Ende der Humanität?
3. Auflösung des Mißverständnisses
3.1 Beschreiben und Zuschreiben
3.2 Menschliches Handeln
3.3 Umgänge mit Tieren
3.4 Von Aristoteles lernen: Der Aspektdualismus
4. Gibt es eine Naturgeschichte des Menschen?
4.1 Was heißt denn hier »Mensch«?
4.2 Persönlich bei der Evolution dabeigewesen?
4.3 Trennung der Aspekte: Methodischer Kompatibilismus statt Naturalismus

Info autore

Peter Janich ist Professor für Philosophie an der Universität Marburg. Aus dem Konstruktivismus der Erlanger Schule kommend, ist er Mitbegründer des Methodischen Kulturalismus.

Riassunto

Seit Jahren tobt eine heftige Debatte zwischen »Humanisten« und »Naturalisten«: Während erstere auf der Sonderstellung des Menschen pochen, betrachten letztere ihn in der Tradition Darwins als ein Tier unter anderen. Die Naturalisten, so Peter Janich, verkennen dabei jedoch, daß unser Verständnis, nachdem nur Menschen, nicht aber Tiere und Naturgegenstände für ihr Handeln verantwortlich gemacht werden können, eine Errungenschaft der Aufklärung darstellt. Ausgehend von einer Lektüre der klassischen Texte Darwins plädiert er für einen präziseren Umgang mit Begriffen und die Klärung jener sprachlichen Praxis, im Zuge derer Menschen und Tieren bestimmte Eigenschaften zugeschrieben werden.

Dettagli sul prodotto

Autori Peter Janich
Editore Suhrkamp
 
Lingue Tedesco
Formato Tascabile
Pubblicazione 16.09.2010
 
EAN 9783518260357
ISBN 978-3-518-26035-7
Pagine 186
Dimensioni 108 mm x 176 mm x 12 mm
Peso 122 g
Serie Edition Unseld
edition unseld
Categorie Scienze naturali, medicina, informatica, tecnica > Biologia > Altro

Evolution (Abstammungslehre), Darwinismus, Themen der Philosophie, Evolutionstheorie, Humanisten, Naturalisten, EU35

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