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Wir sehen uns heute mit einem Artenschwund konfrontiert, für dessen Ausmaß und Geschwindigkeit es in der Geschichte kaum Präzedenzfälle gibt. Nicht nur wissenschaftlich und politisch, sondern auch kulturell stellt diese Entwicklung eine Herausforderung dar. Ausgestorbene und aussterbende Arten werden in Kunst, Film und Literatur als Signale für eine Modernisierungskrise gedeutet, in der sich der Mensch letztlich als biologische Art neu zu denken sucht. Ursula Heise zeigt in ihrem Essay, wie aus der kreativen Umgestaltung alter Erzählmuster im Zeitalter der Globalisierung bei Wissenschaftlern, Künstlern, Schriftstellern und Regisseuren ein "posthumanes" Bild des Menschen als kosmopolitisches Tier entsteht.
Sommario
Einleitung
Das Artensterben und das Ende der Natur
Das Artensterben und die Kritik an der Moderne
Datenbanken und Rote Listen. Inventare des Lebens und des Sterbens
Das posthumane Menschentier
Das kosmopolitische Tier
Literatur
Anmerkungen
Info autore
Ursula K. Heise, geboren 1960, ist Professorin für Anglistik und Direktorin des Programms für Modern Thought and Literature an der Stanford University. Ihre Lehr- und Forschungstätigkeit konzentriert sich auf die Verbindungen von zeitgenössischer Kultur, Globalisierung und Umweltbewußtsein.
Riassunto
Wir sehen uns heute mit einem Artenschwund konfrontiert, für dessen Ausmaß und Geschwindigkeit es in der Geschichte kaum Präzedenzfälle gibt. Nicht nur wissenschaftlich und politisch, sondern auch kulturell stellt diese Entwicklung eine Herausforderung dar. Ausgestorbene und aussterbende Arten werden in Kunst, Film und Literatur als Signale für eine Modernisierungskrise gedeutet, in der sich der Mensch letztlich als biologische Art neu zu denken sucht. Ursula Heise zeigt in ihrem Essay, wie aus der kreativen Umgestaltung alter Erzählmuster im Zeitalter der Globalisierung bei Wissenschaftlern, Künstlern, Schriftstellern und Regisseuren ein »posthumanes« Bild des Menschen als kosmopolitisches Tier entsteht.